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24 Stunden offen: Unibibliothek mit RFID-Wächter

Verdreifachung der Besucherzahlen verzeichnet

Um die Öffnungszeiten von Bibliotheken zu verlängern, ohne ausufernde Personalkosten verkraften zu müssen, gehen einige dazu über, die Bücher mit RFID-Modulen auszustatten und die Ausleihe und Rückgabe elektronisch vorzunehmen. Die Uni Karlsruhe setzt ein solches System seit April 2006 ein - und promt verdreifachten sich die Benutzerzahlen.

Die 24-Stundenbibliothek der Universität Karlsruhe hat sieben Tage in der Woche geöffnet. Die Ausstattung wurde mit dem sogenannten "BiblioChip"-System des Unternehmens Bibliotheca RFID Library Systems aus der Schweiz realisiert.

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Die jährliche Ausleihzahl von 600.000 Medien hat sich dabei nicht deutlich erhöht - aber es kam zu einer Verdreifachung der Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr.

Studierende sind offenbar Nachtmenschen: Ein Viertel der Besucher arbeiten nachts zwischen 19 Uhr und 9 Uhr. Zehn Prozent der Nutzung entfällt auf das Wochenende, vor allem der Sonntag ist beliebt.

Bibliotheca vertreibt das Bibliothekssystem weltweit. Neben Deutschland haben Bibliotheca und Infineon, die die Funkettiketten liefern beispielsweise Bibliotheken in der Schweiz und in Belgien ausgestattet.

Außer den längeren Öffnungszeiten durch Selbstausleihe hat die RFID-Technik gegenüber Barcodes noch einen weiteren Vorteil: Beim Entleih- und Rückgabevorgang werden mehrere Bücher zeitgleich erfasst. Bisher musste jedes Etikett im Innenbuchdeckel einzeln ausgelesen werden. Die RFID-Chips von Infineon bieten außerdem Sicherheitsfunktionen und sollen dem Diebstahl wertvoller Bücher vorbeugen. Dies würde ähnlich dem Diebstahlschutz im Einzelhandel durch eine Schranke realisiert, die bei berührungslosem Kontakt mit dem RFID-Chip im Buch einen Signalton abgibt.

Für die Anwendung in Bibliotheken liegt der my-d-Chip von Infineon als RFID-Etikett vor und besteht aus vier Teilen: Chip und Antenne, die gemeinsam das so genannte Inlay bilden, sowie Ober- und Untermaterial der Etiketten, zumeist Papier oder Kunststoff.

Das Etikett hat eine Größe von etwa 8 x 5 cm und wird neben dem Barcode auf das Buch aufgebracht. Für die Anbringung auf CDs und DVDs wurde ein spezielles CD-Etikett entwickelt, das 30 mm im Durchmesser misst und direkt auf dem Bild oder Tonträger aufgebracht wird.


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Jürgen458 09. Apr 2010

ein RFID kann nicht geortet werden, der er nicht sendet !? HAHAHA ! in jedem RFID steckt...

Student-Chris 11. Jan 2007

Doch, die Ausweise an der Uni Karlsruhe arbeiten mit einer RFID-Variante.

hudeldudel 05. Jan 2007

Gleiches bei uns in der Bib... (leider ohne neue Lernplätze)

demon driver 05. Jan 2007

Entschuldigt, aber euren Dialog finde ich etwas kryptisch... Zum Thema kann man...

Wegisses 05. Jan 2007

"... und prompt verdreifachten sich die Benutzerzahlen." und der Schwund.


Text & Blog / 05. Jan 2007

RFID-Einsatz in Bibliotheken



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