Erste Benchmarks von ATIs R600 im Web

Inoffizieller Test zeigt deutliche Überlegenheit gegenüber Nvidia

Auf einer zuvor wenig bekannten Webseite sind ausführliche Benchmarkwerte von ATIs nächstem Grafikprozessor "R600" aufgetaucht. Laut den inoffiziellen Tests schlägt der neue Chip alles, was sich bisher am Markt befindet, verbraucht aber auch deutlich mehr Strom.

Anzeige

Wie die zeitweise nur schwer erreichbare Site Level505 berichtet, hat sie ein Testmuster für PC-Hersteller ergattern können. Da die Karte voller Aufkleber und Seriennummern sei, könne man vorerst keine Bilder der Hardware veröffentlichen, entschuldigt sich Level505 um seine Quellen zu schützen. Die Webmaster betonen jedoch, ihre Tests seien echt und wollen die fehlenden Informationen demnächst nachreichen.

Bei der Hardware der Karte gibt es den in diesem Test veröffentlichen Spezifikationen nach einige Überraschungen: Der R600 arbeitet zunächst nicht wie der direkte Vorgänger Radeon 1950 XTX mit GDDR-4-Speicher, sondern zunächst mit GDDR-3. Erst zwei Monate nach Marktstart will AMD eine entsprechende Version nachschieben, meint Level505.

Schon mit dem etwas langsameren Speicher schlägt die Karte aber in fast allen Tests sowohl ein Gespann aus zwei 1950 XTX im CrossFire-Betrieb deutlich - und auch eine GeForce 8800 GTX. Dabei wählten die Tester in der Regel die höchsten Filtereinstellungen, sodass sowohl Speicher wie GPU der R600 recht schnell sein dürften. Mangels geeigneter Software gab es keine DirectX-10-Tests - ob nun AMD/ATI oder Nvidia hier die Nase vorn haben werden, muss sich also noch zeigen.

In einem Punkt scheint den unbestätigten Angaben zufolge die ATI-Lösung jedoch deutlich fortschrittlicher zu sein: Die Karten sollen "GPU-Clustering" beherrschen, und sich mit beliebigen Anzahlen (Zweierpotenzen) wie 2, 4 oder 8 Karten zusammenschalten lassen. Besonders für Workstations oder die Visualisierung komplexer Daten von Großrechnern wäre das interessant. Aber auch bei solchen Anwendungen werden sich die Benutzer und Administratoren über den Stromverbrauch ärgern: Schon eine Karte soll bis zu 230 Watt Leistung aufnehmen. Messungen dazu liegen aber im Test von Level505 nicht vor.


shibby997 25. Apr 2007

is doch allet quatsch!!! sone platine kostet im vergleich zum speiche rund dem prozi so...

Kaptain Blaubaer 28. Jan 2007

- Naja das ginge noch würde aber sehr filigrane Prozessor sockel benötigen . die karte...

Kaptain Blaubaer 28. Jan 2007

- Ich sag mal: Sie beschreiben das bekannte Hase und Igel Problem. Hier : Programierer...

Markstar 18. Jan 2007

Vielleicht liegt es daran, das du trotz deiner langen Erfahrung etwas unrealistische...

mo3nch 05. Jan 2007

230W verbrauch, dass ist die innovation :-P

Kommentieren




Anzeige
  1. System / Network Specialist (m/w)
    AREVA NP GmbH, Erlangen
  2. Softwareentwickler (m/w) Bestandsführungssysteme
    Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG, Frankfurt am Main
  3. Prüfer/-in für die IT-Revision
    Kreissparkasse Tübingen, Tübingen
  4. Leiter Bereich IT (m/w)
    Barmherzige Brüder Trier e.V., Koblenz

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. vCloud Hybrid Service

    VMware startet eigene Public-Cloud

  2. Google-Smartphone

    Galaxy S4 mit purem Android wird nur in den USA verkauft

  3. Google

    Chrome 27 lädt Webseiten schneller

  4. Curvace

    Künstliches Insektenauge mit 180-Grad-Sicht

  5. Agent

    Neue Smartwatch wird drahtlos geladen

  6. Xbox One

    Forza 5 und Halo-Serie von Spielberg kommen für Xbox One

  7. Microsoft

    Xbox One mit neuer Kinect und Blu-ray-Laufwerk

  8. Datennetz

    Bundesweite Störung beim mobilen Internet der Telekom

  9. Heavy Gear Assault

    Mech-Action auf Basis der Unreal Engine 4

  10. Superkondensator

    Neuer Energiespeicher mit kurzer Ladezeit



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Palava: Videokonferenzlösung auf Basis von WebRTC
Palava
Videokonferenzlösung auf Basis von WebRTC

Das Dresdner Unternehmen Innovailable arbeitet mit Palava.tv an einer Videokonferenzlösung auf Basis von WebRTC. Eine erste Version, die Videochats mit mehreren Teilnehmern ermöglicht, kann ab sofort in Firefox und Chrome ausprobiert werden.

  1. WebRTC und Odinmonkey Firefox-22-Beta enthält große Neuerungen
  2. WebRTC Firefox 22 soll Echtzeitkommunikation unterstützen
  3. Mozilla Firefox 20 steht zum Download bereit

Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Internet und Krieg: Wenn Social Networks zum Schützengraben werden
Internet und Krieg
Wenn Social Networks zum Schützengraben werden

Wer heute Soldat ist, ist mit dem Netz aufgewachsen und füllt es mit eigenem Erleben. Armeen ist das nicht recht, dabei nutzen sie das Netz für sich.

  1. Malware Trojaner übernimmt Facebook-Konten
  2. Microblogging Umbau bei Identi.ca
  3. Soziale Netzwerke Schnitzeljagd mit Speeker

Zum Artikel