ARD verlangt mehr Rundfunk-Gebühren von der Wirtschaft

Privatleute sollen bei Haushaltsabgabe nicht benachteiligt werden

Die Wirtschaft soll künftig einen höheren Anteil an den GEZ-Gebühren zahlen, forderte in einem Interview mit dem Handelsblatt der neue ARD-Vorsitzender Fritz Raff. Damit solle verhindert werden, dass bei Einführung einer Haushaltsgebühr die Bürger benachteiligt werden.

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Im Interview mit dem Handelsblatt bekräftigte Raff, dass die Wirtschaft einen angemessenen Teil der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks übernehmen müsse. Derzeit liege er bei nur 7 Prozent der gesamten Rundfunkgebühren. Der neue ARD-Vorsitzende stellt sich künftig beispielsweise eine am Umsatz oder der Zahl der Mitarbeiter orientierte Abgabe für Unternehmen vor.

Wenn die Länder eine Haushaltsgebühr einführen sollten, muss es eine vernünftige Regelung für die Wirtschaft geben. Es wäre nicht akzeptabel, größere Unternehmen zu entlasten und kleinere wie bisher zur Kasse zu bitten.

Käme eine Haushaltsgebühr und würde die bisherige Gerätegebühr abgelöst, solle diese jedoch für die Sendeanstalten aufkommensneutral sein, d.h. es sollten keine Mindereinnahmen durch einen Systemreform entstehen.

Um die Akzeptanz für einen gebührenfinanzierten Rundfunk aufrecht zu erhalten bzw. neu zu gewinnen, müsse man alle Bevölkerungsschichten ansprechen, denn alle zahlen, so Raff. Derzeit gelinge dies bei den jungen Zuschauern nicht ausreichend. Man wolle dies nun mit einer Angebots-Offensive wettmachen. Dabei sollen vor allem digitalen Medien genutzt werden. Raff hält es für nötig, neue und attraktive Angebote für das Internet und mobile Empfangsgeräte zu entwickeln.

Raff hält für 2009 eine Gebührenerhöhung im Rahmen der allgemeinen Preissteigerung für angemessen, um beispielsweise diese neuen Angebote zu finanzieren und Einnahmeausfälle durch den Bevölkerungsrückgang und durch die zunehmende Zahl von Gebührenbefreiungen aus sozialen Gründen auszugleichen.


Kein GEZ... 09. Feb 2007

Genau richtig erkannt! Die ÖR kennen nur einen Marschrichtung -> mehr, mehr, mehr Dabei...

Kutscher 05. Jan 2007

Das, was du aufführst ist ein Beispiel der freien Wirtschaft, deren Restriktionen sich...

Bürger 05. Jan 2007

Danke für die blumen, aber das ist keineswegs dumm. Ich glaube auch kaum, dass auch nur...

Martin Schoch 04. Jan 2007

Die Privatsender anzuführen ist unseriös, da diese keine Gebühren erheben können (außer...

demokrat 04. Jan 2007

@michael - alt seit wann soll man denn in einer demokratie zum sklaven mutieren? ich will...

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GEZ - Gebühren-STOP / 03. Jan 2007

Nicht endende Raffgier



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