23C3: CCC lädt zu 130 Vorträgen nach Berlin

Alle Vorträge werden mit einem selbst gebauten DVB-T-Sender übertragen

Die Zeit zwischen den Jahren füllt der Chaos Computer Club wie in jedem Jahr mit dem nun 23. Chaos Communication Congress (23C3), der vom 27. bis zum 30. Dezember 2006 im Berliner Congress Center (bcc) am Alexanderplatz in Berlin stattfindet. 130 Vorträge und 20 Workshops stehen auf dem Programm, ebenso eine Keynote unter dem Titel "Who can you trust?" von John Perry Barlow, Musiker in der Band "Grateful Dead" und einer der Gründer der Electronic Frontier Foundation (EFF).

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Dem Thema Vertrauen wird sich auch der US-amerikanische Juraprofessor Lawrence Lessig widmen. Zudem wird unter anderem ausführlich über den Wahlcomputer-Hack diskutiert: Rop Gonggrijp wird am ersten Tag über die Folgen des Hacks berichten, mit dem gravierende Sicherheitslücken bei Wahlcomputern der Firma Nedap aufgezeigt werden. Ulrich Wiesner wird anschließend in seinem Vortrag "Hacking the Electoral Law" über den Fortgang seines Einspruchs gegen die Verwendung von Wahlcomputern bei der Bundestagswahl in Deutschland berichten.

Mehrere Vorträge beschäftigen sich mit dem fortschreitenden Verlust von Bürgerrechten. Ob Informationen zur Vorratsdatenspeicherung, zur Verwendung von Biometrie in Ausweisdokumenten, zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte - "die aktuell von der Politik geplanten technischen Großabenteuer kommen auch dieses Jahr nicht zu kurz", kündigt der CCC an.

Felix Domke und Michael Steil werden neue Erkenntnisse zum Hacking von Xbox 360, PlayStation 3 und Wii vorstellen. Neue Sicherheitslücken in Web-2.0-Applikationen wollen Giorgio Fedon und Stefano Di Paola vorstellen. Jacob Appelbaum und Ralf-Philipp Weinmann berichten über Sicherheitsanalysen bei FileVault, der Festplattenverschlüsselung von Apple.

Im Projektbereich wird es unter anderem einen Vortrag von Christian Daniel und Thomas Kleffel zum Selbstbau eines kompletten DVB-T-Senders geben. Parallel dazu werden alle Vorträge live über DVB-T übertragen, so dass jeder Teilnehmer überall in und am bcc mit seinem Laptop oder anderen Empfangsgeräten die Vorträge verfolgen kann, ein DVB-T-Empfänger vorausgesetzt.

Das Projekt "Sputnik" will auf dem 23C3 spielerisch demonstrieren, wie gut heute technische Überwachung realisierbar ist - auf Basis von RFID-Technik können sich Besucher innerhalb des Veranstaltungsgebäudes orten lassen. Die Sputnik zu Grunde liegende Technik wird auf dem Congress unter einer freien Lizenz veröffentlicht.

Lawblogger Udo Vetter wird über das Thema Hausdurchsuchung und Hardwarebeschlagnahme einen groben Überblick geben und die neuen Pläne zur Änderung des Strafrechts bei der Verwendung von so genannten "Hackertools" wird ebenfalls diskutiert. Peter Voigt will über die praktischen Auswirkungen der aktuell geplanten Strafrechtsänderung berichten. Auch juristische Fragen der Mitbenutzung fremder WLANs werden in einem eigenen Vortrag diskutiert.

Das komplette Programm des 23C3 findet sich unter events.ccc.de/congress/2006/Fahrplan. Der Eintritt für alle vier Tage kostet für CCC-Mitglieder 50,- Euro, alle anderen Besucher zahlen 80,- Euro. Zudem gibt es Business-Tickets und Ermäßigungen für Schüler. Die Veranstaltung und die Vorbereitungen werden im Rahmen eines Blogs begleitet.


mark 28. Dez 2006

Lerne mal die Idiome deiner Sprache, dann wird dir das auch irknwann begegnen. Nichts...

mark 28. Dez 2006

Vielleicht hast du's auch nur flashc verstanden? Die meisten Leute auf dem 23C3 sind...

??? 23. Dez 2006

Kulturzersetzen... 22. Dez 2006

Dass die großen Innovationen von Leuten kommen, die einen Abschluss und Alter für "bogus...

SPOKENSPOK 22. Dez 2006

in manchen klein_usern, kann man die Sprachretorik nicht nachvoll- ziehen, wie...

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deedee.brainstream.net / 22. Dez 2006

23C3 - Who can you trust?



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