Google Checkout: Freie Kreditkarten-Transaktionen bis 2008

Teure Werbeaktion soll Händlern Googles Bezahlsystem schmackhaft machen

Google hat angekündigt, dass sein Bezahlsystem "Checkout" für Händler nun bis Ende 2007 kostenlos nutzbar ist. Inhaber eines Google- bzw. Gmail-Kontos können sich in das System einloggen und nach einer Registrierung unter Angabe der eigenen Kreditkartendaten darüber in Online-Shops bezahlen. Darüber hinaus wurden einige neue Funktionen in Google Checkout integriert.

Anzeige

Für Händler bedeutet das Angebot von Google, dass sie ein Jahr lang kostenlos Kreditkartenzahlungen annehmen können, was für viele ein Argument sein dürfte, das Angebot einmal auszuprobieren. Für Google dürfte sich diese teure Werbemaßnahme auszahlen, wenn die Funktionen von den Kunden der Shops angenommen werden.

Google Checkout ist eng in das bisherige Angebot des Suchmaschinen-Primus eingebunden. So werden neben den Suchergebnissen bzw. in den auf Google geschalteten AdWords-Anzeigen grüne Einkaufswägelchen eingeblendet, wenn ein teilnehmender Händler gefunden wird.

Beim Bezahlen in den Shops wird die Kreditkartennummer und auf Wunsch sogar die E-Mail-Adresse vor dem Händler geheim gehalten. Die Kaufübersicht und auch den Lieferstatus kann man dann unabhängig davon, wo man im Einzelnen bestellte, auf einer Zentralseite bei Google verfolgen. Google hebt besonders hervor, dass man sich so nicht mehr Dutzende Passwörter für die Shop-Zugänge merken müsse.

Google Checkout hat zudem ein paar neue Funktionen erhalten. Damit können Händler Einkaufsgutscheine erstellen, E-Mail-Rechnungen generieren und auch die Einbindung von Google Checkout in Shops soll einfacher geworden sein.

Händler können Google Checkout über drei Wege einbinden: unter anderem mit dem Buy-Now-Knopf, der direkt vom einzelnen Produkt auf die Checkout-Seite führt. Damit kann aber immer nur ein Produkt bestellt werden, weil der Warenkorb schlicht umgangen wird.

Alternativ kann auch eine Integration in den Shop selbst vorgenommen werden, nur benötigt man derzeit dann eine Lösung von Mercantec, Monster Commerce, MarketWorks, ecommercetemplates.com, MIVA, Shopsite, Volusion, Infopia oder ChannelAdvisor. Auch die Lösungen von Make-A-Store, Cart32, ecrater, AFCommerce, EarlyImpact, eCartsoft, Fortune3, Able Commerce, 3d cart und AspDotNetStorefront werden nativ unterstützt.

Eine weitere Möglichkeit liegt in der Benutzung der Google-Checkout-API, womit sich eigene Warenkorb- und Auftragsbearbeitungssysteme an Google Checkout anschließen lassen.

Normalerweise kann der Händler für jeden Dollar, den er im Rahmen des Google-AdWords-Programms ausgibt, 10,- US-Dollar kostenlos über Checkout einnehmen. Darüber hinaus oder wenn man gar nicht mit AdWords arbeitet, liegen die Transaktionsgebühren bei 2 Prozent des Umsatzes zuzüglich 0,20 US-Dollar pro Transaktion. Diese Gebühren setzt Google nun bis 1. Januar 2008 aus.


Painy187 27. Dez 2006

Schon allein die Preise die der Verkäufer ab 2007 zu zahlen hat, sind Grund genug wieder...

jens569 27. Dez 2006

wer verkäuft, hat ganz schnell Leute an der Backe, die mit Kreditkarte zahlen. Nach...

a 10. Dez 2006

paypal=deine Daten auf US-Server - für alle die das nicht wissen, das heißt, deine Daten...

Falk 08. Dez 2006

Paypal ist kostenlos (zumindest momentan noch).

Klaus Niko 08. Dez 2006

weil z.B. Paypal "fremde" Adressen als Lieferadressen nutzt, die man selbst nicht sieht...

Kommentieren




Anzeige
  1. Business- / Service-Analyst (m/w)
    ADAC e. V., München
  2. Senior Web Developer (m/w)
    Zieltraffic AG, München
  3. Testspezialist (m/w)
    PENTASYS AG, München und Frankfurt
  4. Softwareentwickler (m/w)
    DMG Automation GmbH, Hüfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  3. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  4. Tim Schafer

    40.000 US-Dollar für einen Konsolenpatch

  5. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 200 | letzter Beitrag 14.02. 22:07

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 14.02. 13:50

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 14.02. 12:39

  5. Kommentare: 101 | letzter Beitrag 02:39 Uhr

Mehr


  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  3. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  4. Fifa Street

    Last Man Standing auf dem Bolzplatz

  5. Isis Web Browser

    Neuer Browser für HPs WebOS

  6. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  7. Thermosensor

    Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

  8. Deutsche Gamestage

    Call for Papers der Quo Vadis verlängert

  9. Vodafone

    LTE auf dem Smartphone kostet monatlich 10 Euro mehr

  10. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Samsung Galaxy Tab 2: 7-Zoll-Tablet mit Android 4.0 und Glonass-Unterstützung
Samsung Galaxy Tab 2
7-Zoll-Tablet mit Android 4.0 und Glonass-Unterstützung

Samsung hat mit dem Galaxy Tab 2 ein weiteres Android-Tablet vorgestellt. Es ist das erste Tablet von Samsung, auf dem gleich Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich läuft und das den russischen Ortungsdienst Glonass unterstützt.

  1. Ice Cream Sandwich HTC bringt erste Updates auf Android 4.0 erst Ende März
  2. Notizprogramm Microsofts Onenote nun auch für die Android-Plattform
  3. Android-Verbreitung Ice Cream Sandwich und Donut sind gleichauf

Test X-Plane 10: Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern
Test X-Plane 10
Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern

Ernsthafte Flugsimulationen gibt es kaum noch. Eine der letzten verbliebenen ist X-Plane 10 für Windows, Mac OS X und Linux. Golem.de hat sich ins virtuelle Cockpit gesetzt und den Flugsimulator mit mehreren Rechnern und iPads als Instrumente gespielt.


WOA: Windows 8 für ARM im Detail
WOA
Windows 8 für ARM im Detail

Mit Windows on ARM (WOA) will Microsoft ein neues System mit einer ganz neuen Art von PCs etablieren. Damit Windows 8 auf ARM performant läuft und lange Akkulaufzeiten ermöglicht, musste Microsoft einige Kompromisse machen.

  1. Windows 8 auf ARM Microsoft zeigt Office 15

Zum Artikel