Umfrage: Bürger geben "Killerspielen" Mitschuld

Knapp 60 Prozent der Befragten für ein Verbot von Killerspielen

Die große Mehrheit der Bundesbürger ist der Meinung, dass so genannte "Killerspiele" für die zunehmende Gewalt an Schulen mitverantwortlich sind. Das zumindest ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Hamburger Magazins Stern.

Anzeige

In der Umfrage teilten 72 Prozent der Befragten die Ansicht, "Killerspiele, wie sie auch der Amokläufer von Emsdetten nutzte", so der Stern, tragen Mitschuld an der Gewalt in Schulen. 26 Prozent sehen keinen Zusammenhang zwischen diesen Computerspielen und der Gewaltspirale an den Schulen.

Dem Vorstoß Niedersachsens und Bayerns, die "Killerspiele" verbieten wollen, schlossen sich in der Umfrage 59 Prozent der Bürger an. 39 Prozent halten nichts davon, den Verkauf dieser Spiele zu untersagen.

Befragt wurden 1.007 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger am 23. und 24. November 2006 durch Forsa.

Allerdings ist die Verbreitung Gewalt verherrlichender Spiele in Deutschland laut § 131 StGB schon heute verboten. Alle anderen Spiele werden durch die USK geprüft und ggf. mit einer Altersfreigabe versehen. Jugendgefährdende Spiele erhalten laut USK kein Kennzeichen. Dabei handelt es sich um Inhalte, die Erwachsenen zugänglich sein können, die Kinder und Jugendliche aber nicht sehen oder haben sollen. Dazu hat der Gesetzgeber das Instrument der Indizierung durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) geschaffen. Die Alterskennzeichnung obliegt den obersten Jugendbehörden und damit letztendlich in staatlicher Hand, wenn auch nicht in der Hand der Innenbehörden.

So ist beispielsweise der in den USA extrem erfolgreiche Titel "Gears of War" von Epic Games hier zu Lande gar nicht auf den Markt gekommen, da die USK eine Alterseinstufung verweigert hat. Seit dem vergangenem Samstag, dem 25. November 2006, ist der Titel zudem offiziell indiziert, wie die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BpjM) auf Nachfrage von Golem.de bestätigte. Damit dürfen Händler in Deutschland nicht mehr mit dem Spiel werben und es Erwachsenen nur auf Nachfrage und gegen Altersnachweis anbieten.


Kerathok @ Kargath 19. Dez 2006

Leute Jetz kommts: Ich spiel cs UND wow, sehe gut aus und hab ne schöne freundin O.O

entenschiss 11. Dez 2006

Mag sein, dass alle Amokläufer "Killerspiele" spielen, aber ich sag dir und das aus...

entenschiss 11. Dez 2006

Hallo Leutz, ich habe hier ein sehr beachtlichen Text vor mir. Es ist der Artikel...

steve333 07. Dez 2006

genau richtig! erstens sind die killerspiele höchstens im falschen alter und bei...

InWatteeinpacken 06. Dez 2006

Wenn! Wenn das Wort wenn nicht die wahrscheinlichkeit das man im Lotto gewinnt liegt zig...

Kommentieren


GreenSmilies.com / 29. Nov 2006

Killersmilies



Anzeige
  1. IT-Prozessmodelliererin/IT-P- rozessmodellierer
    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Magdeburg
  2. Produktsoftwareentwickler (m/w)
    E.G.O. Elektro-Gerätebau-GmbH, Oberderdingen
  3. Projektleiter IT (m/w)
    Travian Games GmbH, München
  4. Softwareentwickler (m/w) TargetLink Code-Generator
    dSPACE GmbH, Paderborn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Anzeige

Die neuesten Browsergames auf browserhits.de


Meistgelesen
  1. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  2. IBM-Mainframe

    Nasa schaltet letzten Großrechner ab

  3. Spielebranche

    Diskussion über "stinkende Gamer"

  4. Samsung Galaxy Tab 2

    7-Zoll-Tablet mit Android 4.0 und Glonass-Unterstützung

  5. Desktop-Roadmap

    Mozilla hat mit Firefox 2012 viel vor


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 189 | letzter Beitrag 08:18 Uhr

  3. Kommentare: 178 | letzter Beitrag 13.02. 22:01

  4. Kommentare: 116 | letzter Beitrag 13.02. 18:47

  5. Kommentare: 96 | letzter Beitrag 13.02. 16:40

Mehr


  1. Samsung

    Fernseher mit Gesichtserkennung für Zuschauer

  2. Tablet-Nachfolger

    iPad-3-Teile aufgetaucht

  3. Jugendschutz

    Filtersoftware von Jusprog und Telekom staatlich anerkannt

  4. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  5. Deutsche Post

    Zusatzfunktionen beim E-Postbrief dauern länger

  6. Gnome

    Neue Spezifikation für Fensterlayout

  7. Samsung Galaxy Tab 2

    7-Zoll-Tablet mit Android 4.0 und Glonass-Unterstützung

  8. IBM-Mainframe

    Nasa schaltet letzten Großrechner ab

  9. Appmenu Runner

    Head-Up Display auch in KDE

  10. Galaxy S2 mit Android 2.3.6

    Update wegen Abstürzen zurückgezogen?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Club-Mate: Hack fürs Hirn
Club-Mate
Hack fürs Hirn

Es sprudelt, schäumt und schmeckt - nicht jedem. Macht nichts: Club-Mate ist Kult und aus der Hackerkultur nicht mehr wegzudenken. Wie es dazu kommen konnte, erzählt das Buch Hackerbrause.

  1. Retro-Gnome Cinnamon 1.2 stabilisiert API und Desktop
  2. Linux Mint Cinnamon wird wohl Standarddesktop
  3. 28C3 Hacker hinter feindlichen Linien

Spielebranche: Gaming-Standort Bayern sucht den Reset-Knopf
Spielebranche
Gaming-Standort Bayern sucht den Reset-Knopf

Das Branchentreffen Munich Gaming fällt 2012 aus, der Deutsche Computerspielepreis wird neu verhandelt, die Förderung umstrukturiert: Das Bundesland Bayern will sich in Sachen Games neu aufstellen. Staatskanzleichef Thomas Kreuzer hat sich auf einer Besuchstour auch Kritik von Publishern angehört.

  1. Splash Damage Brink-Macher gründen Middleware-Studio
  2. Hawken Grundsätzlich kostenloser Mech-Kampf ab dem 12.12.12
  3. Clash of Realities 2012 Wissenschaftler und Computerspiele

Nach Hackerangriff: Polizei-Webserver in Nordrhein-Westfalen seit 12 Tagen down
Nach Hackerangriff
Polizei-Webserver in Nordrhein-Westfalen seit 12 Tagen down

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen bekommt die Folgen eines schweren Hackerangriffs nicht in den Griff, der zuerst verheimlicht wurde. Seit zwölf Tagen sind die Webserver komplett abgeschaltet. Ein Ende der Offlinezeit ist nicht absehbar.

  1. Evilshadow Microsoft Store in Indien gehackt
  2. Windows und Office 21 Sicherheitslücken in Microsofts Software
  3. Accenture-Studie Fast 70 Prozent nutzen eigene Rechner am Arbeitsplatz

Zum Artikel