Spieletest: Sam & Max Culture Shock - Die Helden sind zurück

Sam & Max: Culture Shock
Die Adventure-Engine vom neuen Sam & Max ist die gleiche, die z.B.
auch bei "Bone" und "CSI: 3 Dimensions of Murder" zum Einsatz kommt und entpuppt sich als ebenso simpel wie perfekt zum Spiel passend. Die 3D-Optik lehnt sich gekonnt an das Original an, die Bedienung ist denkbar simpel - praktisch alles wird mit der linken Maustaste erledigt. Zum Öffnen von Türen oder Schränken reicht ebenso ein simpler Linksklick wie zum Nehmen von Gegenständen - Sam tut einfach immer genau das, was im jeweiligen Kontext sinnvoll ist.

Sam & Max: Culture Shock
Der Zugang zum Inventar erfolgt ebenfalls per Linksklick auf eine unten im Bild eingeblendete Pappkiste. Max wird hingegen nicht gesteuert - einzig in den Multiple-Choice-Gesprächen darf auch mal stellvertretend für ihn eine Antwort gegeben werden, ansonsten agiert er recht autonom, gibt bissige Kommentare von sich oder wird von Sam mit einem beherzten Faustschlag in die Luft geschleudert, wenn er irgendwo im Weg steht.

Sam & Max: Culture Shock
Die Prunkstücke von Culture Shock sind neben der abgedrehten Story ganz klar der Humor und die Sprachausgabe - die Witze schwanken zwar zwischen ganz schön platt und hintersinnig komisch, auf Grund der Masse an Gags kommen aber auch Spieler mit sehr anspruchsvollem Humor nicht so schnell aus dem Lachen heraus. Voraussetzung sind allerdings sehr gute Englischkenntnisse: Zwar kann der Text auch in Untertiteln eingeblendet werden, die sind aber ebenfalls komplett englisch - wer da nicht hundertprozentig fit ist, wird viel von dem Sprachwitz nicht mitbekommen.

Sam & Max: Culture Shock
Ein Wermutstropfen ist dafür der Spielumfang - länger als drei Stunden wird kaum jemand brauchen, um das Rätsel der obskuren Kinderstars zu lösen. Und natürlich hat das auch spielerische Implikationen: Im Inventar befinden sich meist nur wenige Gegenstände, die Zahl der Charaktere und zu besuchenden Orte ist sehr überschaubar und somit ist auch der Schwierigkeitsgrad eher niedrig. Sollte es wirklich mal nicht weitergehen, wird eben alles durchgeklickt und kombiniert, was sich im Inventar befindet - und das geht recht fix.

Sam & Max: Culture Shock
Sam & Max Culture Shock gilt als erster Teil eines insgesamt sechs Episoden umfassenden Titels; die Story von Culture Shock ist allerdings in sich abgeschlossen, Angst vor einem bösen Cliffhanger muss also niemand haben. Telltale Games bietet die Möglichkeit, alle sechs Episoden für 34,95 US-Dollar im Voraus zu bezahlen, diese dann jeweils bei Verfügbarkeit zum Download zur Verfügung gestellt zu bekommen und nach der Veröffentlichung der letzten Episode auch eine CD zum Selbstkostenpreis hinzubestellen zu können. Alternativ können die einzelnen Episoden jeweils für 8,95 US-Dollar bei Telltale oder Gametap gekauft und via Kreditkarte bezahlt werden. Die zweite Episode wurde für den Januar 2007 angekündigt, die folgenden sollen im Monatsrhythmus bis Mai 2007 erscheinen.
Fazit:
Viele Adventure-Anhänger hätten wohl nicht damit gerechnet, dass sie Sam & Max noch mal auf ihrem Monitor erleben - und das dann erst recht nicht in dieser zeitgemäßen Qualität. Culture Shock ist nämlich eben nicht der missglückte Versuch, einen PC-Klassiker ins moderne Gewand zu pressen, sondern vielmehr eines der stimmigsten und lustigsten Adventures seit langem. Einziges Manko sind der geringe Spielumfang und die manchmal zu leichten Rätsel; angesichts eines Verkaufspreises von ein paar Euro und der bereits für Januar 2007 angekündigten Fortsetzung lässt sich damit aber bestens leben.







Hab mir die 1. Episode gekauft und hat auch soweit alles geklappt (per Kreditkarte...
Was hat das mit der Sprache zu tun? Und: Du kannst das Game auch jetzt schon ohne...
Nein, sie geben dir keinen Kredit, sie haben die Bestellung nur bereits freigegeben. Das...
Ich bin ehrlich gesagt froh, dass es keine Übersetzung gibt. Denn im Original ist es...
macht auch sinn, vielel deutsche haben schliesslich keine kreditkarte anders als in den...
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