Killerspiele? Keine Gefahr für die innere Sicherheit

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Dennoch erscheint es so, dass Computer- und Videospiele allzu schnell als Grund ausgemacht werden. Das ist insofern nicht verwunderlich, als es sich um ein für ältere Mitbürger weitgehend unbekanntes und zumindest aus Sicht der meist jüngeren Computer- und Videospiele-Fans unverstandenes Unterhaltungsmedium handelt - was die zahlreichen Politiker-Diskussionsrunden im Fernsehen recht gut zeigen. Kaum einer der Politiker und Killerspiel-Gegner ist mit interaktiver Unterhaltung vertraut, das sportliche Kräftemessen in elektronischen Spielen ist ihnen fremd.

Die Spieleindustrie kann sich zwar nicht gänzlich aus der Verantwortung stehlen, denn es vergeht kaum ein Monat, an dem nicht Spiele erscheinen, in deren Verlauf sich die Spieler durch Unmengen von menschlichen oder unmenschlichen Gegnern kämpfen müssen. Andererseits erschienen gerade in den letzten Monaten und Jahren auf Grund der anhaltenden Diskussion immer mehr familientaugliche Spiele: PlayStation 2, Nintendo DS und die bald erscheinende Nintendo-Wii-Konsole machen Spiele auf breiter Front gesellschaftsfähig, da sie ein Massenpublikum ansprechen. Die erst kürzlich nach einer Kleinen Anfrage der FDP von der Bundesregierung für ihre Arbeit gewürdigte USK wies auch immer wieder darauf hin, dass - der Aufregung bezüglich "Killernspielen" zum Trotz - nur ein Bruchteil der zur Prüfung eingereichten Spiele überhaupt jugendgefährdende Inhalte aufweisen würden.

Wie hoch das Interesse an Shootern allerdings sein kann, zeigt in diesen Tagen Microsofts grafisch beeindruckendes, aber auch blutiges Xbox-360-Spiel "Gears of War": Weltweit über eine Million Käufer sollen das Mitte November 2006 erschienene Spiel in wenigen Tagen gekauft haben. Den "Killerspiel"-Gegnern zum Trotz wurde Gears of War in Deutschland aber gar nicht offiziell verkauft - die USK verweigerte dem Xbox-360-Vorzeigetitel auf Grund der Gewaltdarstellung eine Alterseinstufung, womit Microsoft das Spiel auf Grund der Indizierungsgefährdung und etwaiger negativer Presse nicht auf den deutschen Markt brachte. Immerhin soll die Xbox 360 als Familienunterhaltungskonsole angepriesen und nicht als angebliche Killerspiel-Konsole stigmatisiert werden. Gekauft werden kann Gears of War von Erwachsenen dennoch auch in Deutschland - Importhändler machen es möglich.

 Killerspiele? Keine Gefahr für die innere Sicherheit

Armadon 30. Apr 2009

Ich glaube weniger das spiele sogenannte "Killerspiele" die Ursache sind im endefeckt...

dezentbekloppt 17. Mär 2009

Killer spiele! Welch übertriebene Ansicht des eigentlichen. Killer spiele sind Greifbar...

Contamine 25. Feb 2008

Ob Killerspiele verboten werden sollten, halte ich doch für eine weit überzogene...

Silixes 02. Jul 2007

HansiHansenHans unbedingt lesen, neue vorläufige Richtlinien! von wegen Killerspiele und...

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junk:food - Das Blog mit Nährwert / 06. Dez 2006

Wie “Killer”spiel!?

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Killerspiele als Sündenbock!?



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