OLPC: Erste Bilder und Daten des Vorserienmodells

100-Dollar-Notebooks werden an Entwickler ausgeliefert

Das Bildungs-Notebook für Schüler in der Dritten Welt ist in einer ersten Version erstmals abgelichtet worden. Die Organisation "One Laptop per Child" (OLPC) hat zahlreiche Bilder des Modells "B1" veröffentlicht - und endlich die vollständigen Spezifikationen der Hardware vorgelegt.

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Waren bisher nur etliche Designstudien - darunter mit der inzwischen legendären und längst verworfenen Aufladekurbel - des Notebooks zu sehen, so gibt es nun Bilder des fertigen Geräts im Betrieb. Es handelt sich im Prinzip um ein Konzept wie die "Convertible"-Varianten eines Tablet-PC. Das B1 ist sehr kompakt gehalten: Die Diagonale des Bildschirms misst nur 7,5 Zoll, der breite Rahmen der Anzeige und die hinten untergebrachten Anschlüsse lassen den gesamten Formfaktor aber eher auf den eines 13-Zoll-Notebooks wachsen.

Fertig: das 100-Dollar-Notebook
Fertig: das 100-Dollar-Notebook
Das Gerät belegt eine Grundfläche von 19,3 x 22,9 Zentimetern und ist mit 6,4 Zentimetern recht dick, wiegt aber dennoch nur ca. 1,5 Kilogramm. Es ist mit seiner Dicke auch nicht für elegante Aktentaschen gedacht, sondern soll von Kindern an seinem Griff transportiert werden. Laut der OLPC ist das Gehäuse mit 2 Millimetern Kunststoff dicker als die üblichen 1,3 Millimeter bei kommerziellen Notebooks, es soll zudem gegen Staub und Spritzwasser geschützt sein. Die harten "Mil"-Spezifikationen des US-Militärs für Robustheit erfüllt es jedoch nicht ganz, gibt die OLPC in ihren inzwischen veröffentlichten Hardware-Daten des Geräts an. Am Design des B1 fallen auch die beiden ausklappbaren WLAN-Antennen an der Seite des Displays auf, im Rahmen der Anzeige sind auch Audio-Anschlüsse untergebracht. Der Akku sitzt, wie bei den meisten Notebooks, am hinteren Ende des Gerätes und nimmt die gesamte Gehäusebreite ein.

Runde Kanten und keine vorspringenden Teile
Runde Kanten und keine vorspringenden Teile
Die Elektronik des nun vorliegenden B1-Modells entspricht den Vorstellungen, die OLPC zu Beginn des Projekts formulierte: Es gibt keine Massenspeicher mit bewegten Teilen, stattdessen stehen 512 MByte Flash-Speicher zur Verfügung sowie 128 MByte DRAM. Das spart viel Strom, fordert aber eine recht kompakte Software. Das gilt auch für den Geode-Prozessor von AMD, der nur mit 366 MHz getaktet ist, aber nur rund ein Watt Leistung aufnimmt. Da die Entwickler dem B1 einen Akku mit 22,8 Wattstunden spendiert haben - eine Größenordnung, die in ausgewachsenen PC-Subnotebooks durchaus üblich ist -, dürfte ein ganzer Tag Laufzeit durchaus machbar sein. Allerdings handelt es sich dabei um einen Nickel-Metallhydrid-Akku und nicht um einen Lithium-Ionen-Akku, wie man ihn in den meisten Notebooks findet. Die Entwickler versprechen sich davon rund 2.000 Ladezyklen, bis der Akku nur noch die halbe Kapazität hat.

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marco r. 10. Nov 2007

Hallo Andre, schau doch mal bei www.olpc-deutschland.de vorbei. Da haben wir eine...

MarekP. 30. Okt 2007

Lass sie doch!! Wenn ein Stamm nach diesen Regeln seit tausenden von Jahren gut gelebt...

MarekP. 30. Okt 2007

Etwas mehr Details bitte... was ist denn da Schwachsinn.. ich kann keinen Finden...

MarekP. 30. Okt 2007

Danke!! Ich dachte schon ich muss mir hier nen Wolf tippen..! Unglaublich was eine Leute...

Andre Müller 18. Apr 2007

Hallo, ich finde die OLPCs gehören in der gesamten Welt vertrieben, egal wer arm oder...

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ASP.NET Deutsch Blogs / 20. Nov 2006

Erste Bilder des 99-Dollar-Notebooks

Thomas goes .NET / 20. Nov 2006

Erste Bilder des 99-Dollar-Notebooks

Dirks Logbuch / 20. Nov 2006

One Laptop per Child ...



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