OpenMoko kündigt Open-Source-Handy an

Neo1973 von FIC kommt mit OpenEmbedded und Funambol

Zusammen mit dem taiwanischen Hardware-Hersteller First International Computer (FIC) kündigt OpenMoko ein echtes Open-Source-Smartphone an. Das Neo1973 soll ab Januar 2007 zu haben sein und läuft unter Linux.

Anzeige

Neo1973
Neo1973
OpenMoko soll mehr sein als nur ein weiteres Linux-Handy, vielmehr wollen FIC und OpenMoko eine offene Plattform etablieren. Das Projekt soll Entwicklern mobiler Anwendungen einen vollständigen Stack an Open-Source-Software an die Hand geben, vom Betriebssystem über die Middleware bis hin zu Anwendungen und Protokollen. Nutzern will man so ein qualitativ hochwertiges Smartphone bieten, das sich leicht durch Installation der gewünschten Anwendungen anpassen lässt. Auf diese Weise sei es nicht mehr nötig, das Gerät alle 12 bis 18 Monate erneut zu aktualisieren.

OpenMoko
OpenMoko
OpenMoko wird Entwicklern dazu ein entsprechendes Entwickler-Kit (SDK) zur Verfügung stellen und dafür sorgen, dass sich die Applikationen dem Nutzer in einem einheitlichen "Look & Feel" präsentieren. Zudem stellt das System ein einheitliches Speichermodell für Applikationen und Bibliotheken zur Verfügung.

Die OpenMoko-Plattform setzt auf OpenEmbedded auf, was sicherstellen soll, dass Nutzer von vornherein auf die zahlreichen Applikationen der Projekte OpenZaurus, Familiar Linux und Angstrom zugreifen können.

Mit von der Partie ist auch Funambol, mit deren Open-Source-Software OpenMoko-basierte Telefone mobile Anwendungen und Inhalte kabellos synchronisieren können - von PIM-Daten wie Kontakten und Kalendern bis hin zur Auslieferung von Push-E-Mails und dem Abgleich von Fotos, Videos, Klingeltönen und Musik. Funambol nutzt dazu SyncML.

OpenMoko-Architektur
OpenMoko-Architektur
Die Hardware kommt von FIC, die OpenMoko künftig als bevorzugte Plattform für ihre Smartphones empfehlen. Als erstes Gerät mit OpenMoko soll im Januar 2007 das Neo1973 auf den Markt kommen. Es soll die Mobilfunknetze GSM 850, 900, 1800, 1900 sowie GPS zur Ortsbestimmung unterstützen. Zudem wird es mit einem 2,8 Zoll großen Touchscreen ausgestattet sein, der eine VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel) bietet.


leonardo101969 04. Jun 2011

Hallo zusammen ,das einzige was mich hier stört ist das die da oben uns abhören können...

anonymous 08. Mär 2008

kauf dir doch dein iPhone mit iBranding und integriertem iJamba download portal...

Stonequader 28. Nov 2007

Ja, aber da verschlüsselt nicht die Handy-CPU, sondern ein Hardware-Cryptomodul. Bin mit...

1973 10. Sep 2007

Ab dem 26.12.2007 könnte in deinem Briefkasten das einsatzfertige Neo1973 liegen, wenn...

Redplanet 07. Sep 2007

Weiß jemand wann das ganze mal eine Nicht-Beta von dem Handy rauskommt ... also etwas...

Kommentieren


Kessel Buntes (blog.arlandt.com) / 29. Apr 2007

Open-Source Smartphone - OpenMoko / Neo1973

Marco Gabriel / 08. Nov 2006

Neues Spielzeug: Open-Source Handy



Anzeige

  1. Support-Spezialist (m/w)
    bintec elmeg GmbH, Nürnberg
  2. SAP HCM Key User / Spezialist (m/w) Entgeltabrechnung
    Dürr AG, Bietigheim-Bissingen
  3. (Senior) Softwareentwickler (Microsoft) (m/w)
    arvato Systems S4M GmbH, Köln
  4. Software Supporter (m/w) für den internationalen Kunden HelpDesk
    TONBELLER AG, Bensheim

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Googles nächstes Smartphone

    Neue Details zum kommenden Nexus 6

  2. Freisprecheinrichtung

    Erst iOS 8.1 soll Bluetooth-Probleme im Auto lösen

  3. Toughbook CF-LX3

    Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

  4. Honda Connect

    Nvidias Tegra fährt mit Android in Japan

  5. Smartphones

    Sonys Xperia Z3 und Xperia Z3 Compact sind da

  6. Pavlok

    Gewollte Stromschläge vom Fitness-Wearable

  7. Apple

    iOS hat noch immer WLAN-Probleme

  8. Samsung

    Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher

  9. News-Aggregator

    Reddit plant eigene Kryptowährung

  10. Sway

    Microsoft zeigt neues Präsentations-Tool



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Fifa 15: Mehr Emotionen, mehr Gesang, mehr Dreck
Test Fifa 15
Mehr Emotionen, mehr Gesang, mehr Dreck
  1. Fifa 15 angespielt Verbesserter Antritt bringt viele neue Tore
  2. EA-Pressekonferenz Shadow Realms und Merkels lange Nase
  3. EA Access Battlefield 4 und Fifa 14 im Abo

Bash-Lücke: Die Hintergründe zu Shellshock
Bash-Lücke
Die Hintergründe zu Shellshock
  1. OS X Apple liefert Patch für Shellshock
  2. Shellshock Immer mehr Lücken in Bash
  3. Linux-Shell Bash-Sicherheitslücke ermöglicht Codeausführung auf Servern

Nicholas Carr: Automatisierung macht uns das Leben schwer
Nicholas Carr
Automatisierung macht uns das Leben schwer
  1. HP Proliant m400 Moonshot-Microserver mit 64-Bit-ARM-Prozessoren
  2. Entwicklung vorerst eingestellt Notebooks mit Touch-Displays sind nicht gefragt
  3. Computerchip IBM stellt künstliches Gehirn vor

    •  / 
    Zum Artikel