"Ihr müsst mir glauben!": Peter Molyneux über Fable 2

Der Chef von Microsofts Studio Lionhead über Rollenspiele, Grausamkeit und Liebe

Entwicklerlegende Peter Molyneux, seines Zeichens Chef des von Microsoft übernommenen Spielestudios Lionhead, steckt hinter Klassikern wie Populous, Powermonger und Syndicate sowie aktuellen Titeln wie Black & White, The Movies und Fable. Bei vielen Spielen hat Molyneux viel versprochen und musste die Fans dann letztlich doch immer irgendwo enttäuschen, was mitunter zu Morddrohungen führte. Bei Fable 2 soll nun alles anders werden, auch wenn es offiziell noch nichts zu sehen gibt außer Konzeptbildern.

Anzeige

Peter Molyneux (Lionhead)
Peter Molyneux (Lionhead)
"I've come completely empty handed", betonte Molyneux gleich zu Anfang seiner Fable-2-Präsentation in Barcelona anlässlich einer Xbox-360-Veranstaltung ("X06") von Microsoft. An Fable 2 arbeite Lionhead nicht nur, weil sich die Xbox- und PC-Version des ersten Fable etwa 3 Millionen Mal verkauft hätten. Vielmehr arbeite das Lionhead-Team mit absoluter Leidenschaft an einem wirklich revolutionären Spiel. Mit gefalteten Händen beschwor der redegewandte britische Spieleentwickler dann die versammelten Journalisten: "Ihr müsst mit glauben, wir arbeiten mit absoluter Leidenschaft an einem wirklich revolutionären Spiel - Wir wollen Fable 2 zu etwas ganz Besonderem machen!" Drei Dinge sollen Fable 2 ausmachen: die Spielwelt an sich, die Story inklusive der Charaktere und der Kampf. "Ich hoffe, Ihr werdet einige Originalität in diesen drei Dingen sehen", merkte Molyneux dazu an.

Die Arbeit an Fable 2 begann bereits vor einigen langen Monaten, wenn nicht vor Jahren, so der Lionhead-Chef. Gemeinsam mit Dean Carter und dem Grafiker Richard Hammond habe er sich hingesetzt und überlegt, ein Fable 2 zu machen: "Wir wussten ungefähr, was die Leute mochten [...]. Wären wir vernünftig, wie andere aus der Industrie, würden wir auch nur weiter das machen - und einfach das weglassen, was ihnen nicht gefällt. Aber Lionhead steht für die Idee, sich stärker zu bemühen als andere, zu experimentieren und mit Ideen zu spielen, die andere sich nicht einmal trauen zu denken."

Ganz so revolutionär und querdenkend waren die Lionhead-Spiele allerdings in der letzten Zeit doch nicht, statt Meilensteinen gab es durchwachsene bis gute, aber nicht unbedingt innovative Spiele. Molyneux gestand in Barcelona auch freimütig ein: "Wir haben [unsere Ideale] im letzten Jahr etwas aus den Augen verloren. Also haben wir uns hingesetzt und entschieden, Funktionen in Fable 2 zu integrieren, die Rollenspiele weit über das hinaustreiben, was wir heute sehen. Es gibt großartige Rollenspiele hier [auf der Veranstaltung], zum Beispiel Mass Effect - einfach Wahnsinn, dort ist Alan Wake - unglaublich fantastisches Kino, beeindruckend. Da ist Assassin's Creed, das all diese Dorf- und Stadtdinge enthält, die besser aussehen als bei Fable. Wenn wir also einen Nachfolger entwickeln, können wir nicht das Gleiche machen, wir müssen es deutlich besser hinbekommen - wir müssen es besser machen, als wir es jemals geschafft haben".

Um diese Herausforderung zu meistern, haben sich die drei Designer ihre Gedanken gemacht und dann das restliche Lionhead-Team damit konfrontiert: "Zuerst haben wir über die Welt geredet", so Molyneux, was mit Skepsis aufgenommen worden sein soll: "Ok, wir bauen eine simulierte Welt - fein, und in Fable 1 hast Du uns wirklich reingeritten, weil Du davon erzähltest, dass Eicheln gepflanzt und zu Eichenbäumen wachsen können." Nur hatte Molyneux damit beim Fable-2-Vorgänger wieder einmal etwas zu viel in Aussicht gestellt, was Folgen hatte: "Ich habe das aus dem Spiel genommen, und als das Spiel veröffentlicht wurde, habe ich ernsthaft Todesdrohungen von den Fans bekommen, ich hatte wirklich Angst um mein Leben, als Erstes wurde also gesagt, 'wir brauchen Eichenbäume'."

"Ihr müsst mir glauben!": Peter Molyneux über Fable 2 

fasdfsfd 27. Apr 2008

habumba?

Bloodrain 26. Mär 2007

fhndy 19. Mär 2007

dyrhfhjatjaujabgfhfsgjtrshgfsj

Fabulös 18. Mär 2007

Ich bin genau deiner Meinung! Molyneux ist ein Genie (nur leider mit einem etwas zu...

Kommentieren



Anzeige

  1. Consultant - Rollout eines CMS (m/w)
    Daimler AG, Stuttgart
  2. IT Solution Architect (m/w)
    evosoft GmbH, Nürnberg
  3. SW-Requirements-Manager (m/w)
    Daimler AG, Kirchheim
  4. Traineeprogramm mit dem Schwerpunkt IT
    EWE Aktiengesellschaft, Oldenburg

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. VORBESTELLBAR: PlayStation 4 Limited Edition "Batman: Arkham Knight"
    459,00€ (Vorbesteller-Preisgarantie) - Release 23.06.
  2. NUR DIESES WOCHENENDE: PS4 + Bloodborne + 2 Controller
    399,00€
  3. TIPP: Alien - Jubiläums Collection - 35 Jahre [Blu-ray]
    20,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Negativauszeichnung

    Lauschende Barbie erhält Big Brother Award

  2. Bemannte Raumfahrt

    Russland will bis 2023 eigene Raumstation bauen

  3. Windows 10 für Smartphones

    Office-Universal-App kommt noch im April

  4. Keine Science-Fiction

    Mit dem Laser gegen Weltraumschrott

  5. Die Woche im Video

    Ein Zombie, Insekten und Lollipop

  6. Star Wars Battlefront

    Planetenkampf vor dem Erwachen der Macht

  7. Geodaten

    200 Beschäftigte verpixelten Google-Street-View-Häuser

  8. Windkraftwerke

    Kletterroboter überprüft Windräder

  9. Inside Abbey Road

    Mit Google durch das berühmteste Musikstudio der Welt

  10. ÖBB

    WLAN im Spaceshuttle einfacher zu machen als im Zug



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Raspberry Pi im Garteneinsatz: Wasser marsch!
Raspberry Pi im Garteneinsatz
Wasser marsch!
  1. Onion Omega Preiswertes Bastelboard für OpenWrt
  2. GCHQ Bastelnde Spione bauen Raspberry-Pi-Cluster
  3. MIPS Creator CI20 angetestet Die Platine zum Pausemachen

Axiom Verge im Test: 16 Bit für Genießer
Axiom Verge im Test
16 Bit für Genießer
  1. Alienation angespielt Zerstörungsorgie von den Resogun-Machern
  2. Test Mushroom Men Der Knobelpilz und die dicke Prinzessin
  3. The Witness Ex-Indie-Millionär nimmt Kredit für nächstes Projekt auf

Fuzzing: Wie man Heartbleed hätte finden können
Fuzzing
Wie man Heartbleed hätte finden können
  1. Fehlersuche LLVM integriert eigenes Fuzzing-Werkzeug
  2. Mozilla Firefox 37 bringt Zertifikatsperren und Nutzerfeedback
  3. IT-Sicherheit Regierung fördert Forschung mit 180 Millionen Euro

  1. Re: Wenn schon, denn schon

    Workoft | 05:36

  2. Wir werden wieder abhängiger vom Wetter sein

    Workoft | 05:34

  3. Re: Typisch Deutschland...

    Badewanne | 04:34

  4. Re: falscher weg

    Alashazz | 04:21

  5. Re: Pervert

    VerkaufAlles | 04:14


  1. 22:59

  2. 15:13

  3. 14:40

  4. 13:28

  5. 09:01

  6. 20:53

  7. 19:22

  8. 18:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel