"Ihr müsst mir glauben!": Peter Molyneux über Fable 2
Und das bringt Molyneux zur dritten wichtigen Neuerung, die Fable 2 ausmacht: "Die Möglichkeit, das zu sein, was ich sein will und das zu besitzen, was ich will und etwas bewegen zu können, das ist wirklich cool. Die Welt [von Fable 2] ist Fable I auf die nächste Generation aufgewertet plus neue Funktionen. Nun lasst uns über die Charaktere reden." In Fable 2 wird es nicht mehr nur die Möglichkeit geben, nur Männer, sondern auch Frauen zu spielen. Beide sollen ihre ureigenen Körperbewegungen haben, inklusive der Körperteile, die nur beim jeweiligen Geschlecht auf- und abwippen, merkte Molyneux süffisant an. "Ihr könnt Euch darunter vorstellen, was ihr wollt." Bei Lionhead habe man auch über andere Morphing-Möglichkeiten nachgedacht, anders als in Fable 1 sollen die Spielcharaktere im Aussehen auch nahtlos von reich nach arm verändert werden können, was zum Teil recht fies wirken soll. Einige Charakterstudien zeigten auch Steinschlosspistolen, die in Fable 1 nicht zu sehen waren - Fable 2 bleibt eine altertümliche Welt, die jedoch etwa 500 Jahre weiter in der Zukunft platziert ist.
Eine der wirklich großen Neuerungen von Fable, die dem Rollenspiel, der Glaubwürdigkeit der Welt und dem Spielgefühl zuträglich sein soll, wird Molyneux zufolge die "bedingungslose Liebe" sein: "Wie wir das machen? Das sage ich Euch: Du startest als kleines Kind, wirst erwachsen und während Du heranwächst, kannst Du mit Mädchen reden, oder wenn Du ein Mädchen spielst, mit Jungs. Du kannst mit dem Mädchen zusammenziehen, ich bleibe jetzt mal dabei, es heiraten und mit dem Mädchen geschützten oder ungeschützten Sex haben. Und wenn Du Dich für ungeschützten Sex entscheidest, dann gibt es eine Chance, ein Baby zu bekommen. Und ja, weil Du auch einen weiblichen Helden spielen kannst, kann Dein weiblicher Charakter schwanger werden - das ist etwas, das ich noch nie in einem Spiel gesehen habe."

Fable (PC-Version)
Ob nun Heldin und Mutter oder Heldenvater - mit dem im Laufe des Spiels bis zum Jugendlichen heranwachsenden Kind gibt es laut Molyneux etwas, was Fable 2 zu etwas wirklich Besonderem machen soll: "Du gehst auf Abenteuer, Du kommst zurück nach Hause, die Tür springt auf und ein Kind rennt raus und ruft: 'Papi! Papi, Papi! Du siehst toll aus, ich hab gehört, dass Du viele Skorpione auf einem Hügel getötet hast.' Und nur dieses Gefühl, dass Dich dieses Ding liebt, ist etwas Neues, dass ich es niemals zuvor in einem Spiel gefühlt habe. Und dieses Ding liebt Dich, egal was Du tust. Es ist etwas gruselig. Und wenn Du ein wirklich böser Held bist, dann wird das Kind angerannt kommen und erzählen: 'Papi, Papi! Heute in der Schule habe ich zwei Kinder verprügelt!' Und ich denke: Oh Gott, ich habe dieses Monsterkind herangezogen."
Molyneux zufolge merkt man als Spieler jedoch, dass man sich durch die Anerkennung der virtuellen Kinder wirklich gut fühle. Allerdings sei bei Gameplay-Experimenten damit zumindest bei ihm selbst auch durchaus der gegenteilige Effekt aufgetreten, bei dem er als Spieler dann seine Allmachtsphantasien und fiesen Züge ausleben wollte. "Bevor ich es Euch erzähle, ich bin Vater eines echten Kindes, ich bin ein wundervoller Vater und ich würde niemals unfreundlich zu meinem Kind sein. Aber - wenn ich ein Computerspiel spiele, ist da etwas in mir, diese brutale Person... man kann unvorstellbar grausam sein."







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habumba?
dyrhfhjatjaujabgfhfsgjtrshgfsj
Ich bin genau deiner Meinung! Molyneux ist ein Genie (nur leider mit einem etwas zu...
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