Leichter Einkaufen: Barcode-Analyse per Fotohandy

Software vergleicht Preise und warnt vor Zusatzstoffen in Lebensmitteln

Das Institut für Pervasive Computing an der ETH Zürich hat eine Software für Fotohandys entwickelt, die Barcodes auf Schokolade, Müsli und anderen Lebensmitteln lesen kann. Die Barcodes werden per Mustererkennung analysiert und sollen Kunden beim Einkaufen detaillierte Angaben über Inhaltsstoffe zu den verschiedensten Produkten liefern. Ferner kann sich der Käufer einen Preisvergleich anzeigen lassen.

Anzeige

Kunden sollen künftig beim Einkaufen relevante Informationen zu einem gewählten Artikel via Internet abrufen können. Barcodes speichern meist mehr Angaben als auf der Packung angegeben sind. So sind beispielsweise zusätzliche Inhaltsstoffe hinterlegt, die nicht zwingend auf der Verpackung aufgelistet sind.

Mit einem Fotohandy wird der Strichcode, der auf jeder Produktverpackung abgedruckt ist, aufgenommen. Die Software erkennt den sogenannten EAN13, die im Barcode enthaltene, 13-stellige Zahl. Sobald der Code identifiziert wurde, gibt's ein Feedback in Form von Vibration und einen Piepston, der erkannte Code wird angezeigt.

Falls es sich um ein Produkt im Bereich der Medien handelt, z.B. ein Buch, eine Musik- oder Film CD handelt, können Informationen zu diesem Produkt z.B. direkt von Webseiten wie etwa Amazon abgerufen werden. Damit ist Preise vergleichen nicht schwer.

Ferner gibt es freie Produktdatenbanken (z.B. www.codecheck.ch), in denen jedermann Informationen eintragen kann. Diese Datenbanken sind vor allem für Allergiker nützlich. Die Ergebnisse werden auf dem Handy-Display angezeigt und sollen so z.B. Allergikern helfen, keine unverträglichen Lebensmittel zu kaufen. Auch bei Diäten könnte die Software nützlich werden, indem sie vor zu fetten Produkten warnt. Um die Warnung auszusprechen, kann die Software entsprechend personalisiert werden.

Auch Toshiba will dieses Jahr eine Handy-Software zur Analyse von Barcodes herausbringen, die Zusatzauskünfte über verschiedene Produkte im Bereich Consumer Electronics anzeigt. Die Software sucht in Blogs und auf den Rezensionsseiten Informationen über die Geräte, so dass sich der Kunde einen genaueren Eindruck über ein Produkt machen kann.


Nikias 06. Dez 2009

Jatuso bietet einen neuen Service für Lebensmittel und Dinge des Täglichen Bedarfs mit...

Nachfrager 18. Okt 2006

Vielen Dank für die Antworten.

ammoQ 17. Okt 2006

Und du glaubst, dass da was sinnvolles (mehr als die offiziellen Angaben) rauskommt? Wie...

Peter Retep 17. Okt 2006

Und ueberhaupt: Was ist denn an der Barcodesache fuer Handys neu? Das gibt es in Japan...

zu doof 17. Okt 2006

Weißt Du auch, warum? Weil Rasierklingen das meistgeklaute Produkt in D ist. Da lohnt...

Kommentieren




Anzeige
  1. Teamleiter (m/w) für die Entwicklung der Programmer Verifikation
    BIOTRONIK SE & Co. KG, Berlin
  2. Software Developer (m/w) – LINUX EXPERT
    OMICRON electronics GmbH, Klaus (Austria)
  3. Java-Entwickler (m/w) - Bereich ERP
    HALTEC Hallensysteme GmbH, Korntal-Münchingen
  4. Softwareentwickler Vernetzung (m/w)
    Miele & Cie. KG, Gütersloh

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  3. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  4. Tim Schafer

    40.000 US-Dollar für einen Konsolenpatch

  5. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 200 | letzter Beitrag 14.02. 22:07

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 14.02. 13:50

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 14.02. 12:39

  5. Kommentare: 101 | letzter Beitrag 02:39 Uhr

Mehr


  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  3. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  4. Fifa Street

    Last Man Standing auf dem Bolzplatz

  5. Isis Web Browser

    Neuer Browser für HPs WebOS

  6. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  7. Thermosensor

    Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

  8. Deutsche Gamestage

    Call for Papers der Quo Vadis verlängert

  9. Vodafone

    LTE auf dem Smartphone kostet monatlich 10 Euro mehr

  10. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Spielebranche: Diskussion über "stinkende Gamer"
Spielebranche
Diskussion über "stinkende Gamer"

Nach der Gamescom 2011 löste ein TV-Bericht von RTL über angeblich schlecht riechende Gamer Empörung aus. Jetzt folgt die Aufarbeitung der Szene beim Games Culture Circle in Berlin.

  1. Umfrage Zuschauer wollen mehr HD-Programme
  2. Golem.de guckt Wärmegedämmte Verschwörungstheorien
  3. Golem.de guckt George Orwell und der nigerianische Wahlkampf

IBM-Mainframe: Nasa schaltet letzten Großrechner ab
IBM-Mainframe
Nasa schaltet letzten Großrechner ab

Die Nasa hat den letzten IBM-Mainframe abgeschaltet. Damit gehe eine Rechnerära bei der Nasa zu Ende, schreibt deren IT-Chefin.

  1. Grail Nasa veröffentlicht Video von der Rückseite des Mondes

Blackhole Toolkit: Cryptome gehackt und mit Malware infiziert
Blackhole Toolkit
Cryptome gehackt und mit Malware infiziert

Cryptome ist gehackt und mit einer Schadsoftware infiziert worden. Der Schadcode hatte alle Seite das Angebotes befallen, das deshalb komplett wiederhergestellt werden musste.

  1. Evilshadow Microsoft Store in Indien gehackt
  2. Nach Hackerangriff Polizei-Webserver in Nordrhein-Westfalen seit 12 Tagen down
  3. Windows und Office 21 Sicherheitslücken in Microsofts Software

Zum Artikel