Waffenbörse online: Dynamische Preise in Counter-Strike

Online-System "Steam" bestimmt virtuelle Preise nach Nachfrage

Seit dem 16. Oktober 2006 ändern sich die virtuellen Preise für Ausrüstungsgegenstände im Taktik-Shooter "Counter-Strike: Source" (CSS) dynamisch. Die Online-Plattform "Steam", über die CSS gespielt werden muss, registriert dazu die meistnachgefragten Waffen der Spieler und passt deren Preise automatisch an.

Anzeige

Der CSS-Hersteller Valve will damit die Spielbalance weiter verbessern. Besonders beliebte Waffen werden teurer, weniger nachgefragte Modelle billiger. Dabei geht es nur um die virtuellen Dollars, die man sich in CSS durch Siege erspielen kann. Mit diesem Geld werden in dem Shooter die Ausrüstungen für die nächste Runde gekauft. Innerhalb eines Teams kann man Geld zwar nicht direkt übertragen, aber innerhalb der auf wenige Sekunden befristeten "Buy Time" am Anfang einer Runde so viele Gegenstände wie finanziell möglich kaufen und fallen lassen. Ein sehr starker Spieler kann so sein Team ausrüsten.

Die Waffenbörse von Valve ist dabei jedoch ein zweischneidiges Schwert. Die in allen Counter-Strike-Versionen beliebtesten Sturmgewehre "M4A1" und "CV-47" führen derzeit die Online-Preistabelle der Waffenbörse an. Das M4A1 wird damit beim nächsten Update des Systems voraussichtlich über 10 Prozent teurer. Besonders ambitionierte Spieler, die in Ligen um hohe Preisgelder spielen, werden sich darüber ärgern. Diese beiden Waffen zählen dort zur Standardausrüstung. Unter den Liga-Spielern ist beispielsweise die kleine Maschinenpistole "Mac-10" aus CSS nahezu nie zu finden, da sie sehr unpräzise ist. Sie wird laut der aktuellen Steam-Börse auch um knapp 20 Prozent billiger. Das System berechnet die Preise anhand von Schwellwerten, aber dennoch linear: Wenn 10 Prozent aller Spiele-Dollars für einen Gegenstand ausgegeben werden, so soll dieser auch 10 Prozent teurer werden. Die Berechnung erfolgt anhand einer Datei, welche die Spiele-Server des Online-Shooters an Valve schicken.

Valve hat die Online-Bewertung der Ausrüstung zum 11. Oktober 2006 aktiviert. Seitdem werden die Preise, die im Spiel zu bezahlen sind, an jedem Montag auf Basis der Daten der Vorwoche aktualisiert, erstmals also zum heutigen 16. Oktober 2006. Der Spielehersteller gestaltet das System dabei wie in einer echten Börse und wählt auch einen bedenklichen Ton im Umgang mit den virtuellen Schießprügeln, die realen Vorbildern nachempfunden sind. So heißt es etwa derzeit zur billigen Mac-10: "Rüsten sie ihre militärischen Kräfte noch heute aus und sparen sie kräftig."


PeterLustig 02. Dez 2006

Vale Helau Ihr hab den Vogel abgeschossen! Da kann ich ja gleich Battle-blöd-field...

Keiner 07. Nov 2006

Herzlichen Glueckwunsch, Du hast den Knackpunkt getroffen. Waehrend die schwaecheren...

drfish 26. Okt 2006

Du solltest etwas Makroökonomie lesen. Da steht nämlich, wenn der Preis einer Ware...

Peteri.pl 24. Okt 2006

Die sagen ja wenn 10 % aller Dollars in die M4 gesteckt werden, wird die M4 um 10...

drfish 20. Okt 2006

Tactical Ops lebt! :P http://www.to-crossfire.net Ist nicht ganz kostenlos, ist zwar ein...

Kommentieren



Anzeige

  1. Spezialistin / Spezialist E-Government und Online-Services
    VBL, Karlsruhe
  2. IT-Projektmitarbeiter (m/w)
    Fachhochschule Südwestfalen, Hagen
  3. Systementwickler Software / Hardware (m/w)
    Preh GmbH, Bad Neustadt a.d. Saale
  4. (Junior) Survey Manager (m/w) Beratung Global Marketing Services
    Siemens AG, Mannheim

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. Cities: Skylines [PC/Mac Steam Code]
    27,99€
  2. GTA V [PC Download]
    53,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie) USK 18 - Release 14.04.
  3. Metal Gear Solid V: The Phantom Pain PS4
    69,99€ - Release 01.09.

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Freie Bürosoftware

    Libreoffice liegt im Rennen gegen Openoffice weit vorne

  2. Smartwatch

    Pebble sammelt über 20 Millionen US-Dollar ein

  3. Manfrotto

    Winziges LED-Dauerlicht für Filmer und Fotografen

  4. Test Woolfe

    Rotkäppchen schwingt die Axt

  5. Palinopsia Bug

    Das Gedächtnis der Grafikkarte auslesen

  6. Die Woche im Video

    Galaxy S6 gegen One (M9), selbstbremsende Autos und Bastelei

  7. Xbox One

    Firmware-Update bringt Sprachnachrichten auf die Konsole

  8. Elektromobilitätsgesetz

    Bundesrat gibt Elektroautos mehr Freiheiten

  9. 2160p60

    Youtube startet fordernde 60-fps-Videos in scharfem 4K

  10. Nuclide

    Facebook stellt quelloffene IDE vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Galaxy S6 im Test: Lebe wohl, Kunststoff!
Galaxy S6 im Test
Lebe wohl, Kunststoff!
  1. Galaxy S6 Active Samsungs wasserdichtes Topsmartphone
  2. Galaxy S6 und S6 Edge Samsung meldet 20 Millionen Vorbestellungen
  3. Galaxy S6 und S6 Edge im Hands on Rund, schnell, teuer

Banana Pi M2 angesehen: Noch kein Raspberry-Pi-Killer
Banana Pi M2 angesehen
Noch kein Raspberry-Pi-Killer
  1. MIPS Creator CI20 angetestet Die Platine zum Pausemachen
  2. Raspberry Pi 2 ausprobiert Schnell rechnen, langsam speichern

HTC One (M9) im Test: Endlich eine gute Kamera
HTC One (M9) im Test
Endlich eine gute Kamera
  1. Lollipop Erstes HTC-One-Smartphone erhält kein Android 5.1

  1. Re: "begann man dann damit, den Code aufzuräumen"

    teenriot* | 22:46

  2. Re: Ich dachte schon, ich wäre der Einzige

    nolonar | 22:41

  3. Re: Schon MSO litt an der Seuche ...

    Seitan-Sushi-Fan | 22:31

  4. Re: Quantitaet anstelle von Qualitaet

    Seitan-Sushi-Fan | 22:13

  5. Kickstarter missbraucht...

    garrisson | 22:09


  1. 17:19

  2. 15:57

  3. 15:45

  4. 15:03

  5. 10:55

  6. 09:02

  7. 17:09

  8. 15:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel