Pimp my Viiv: MTV-Videos gratis für Intel-Rechner

Neuer Service für Video-on-Demand startet Ende Oktober 2006

In München haben MTV und Intel eine neue Kooperation für die Verbreitung von Medieninhalten über von Intel zertifizierte Geräte der Unterhaltungselektronik mit Viiv-Logo bekannt gegeben. Die bereits für Internet-PCs verfügbare Plattform "Overdrive" wird künftig auch über PCs mit der Media Center Edition von Windows XP zugänglich sein - wenn sie denn den Viiv-Normen gehorchen. Golem.de konnte den neuen Dienst bereits ausprobieren.

Anzeige

MTV Overdrive für Viiv
MTV Overdrive für Viiv
Hinter "MTV Overdrive" steckt ein Angebot für Video-on-Demand, das in Deutschland bereits seit Juli 2006 für herkömmliche PCs mit Internet-Anschluss verfügbar ist. Über eine Browser-Oberfläche kann man sich damit Musikvideos und die eigenproduzierten Sendungen von MTV, wie etwa das "News Mag" oder "Pimp my Ride", zeitversetzt ansehen. Der Dienst ist kostenlos und wird durch Werbung finanziert, die jedem Clip vorgeschaltet ist.

Vollbild-Darstellung
Vollbild-Darstellung
Dieses Konzept will MTV auch bei der Viiv-Version von Overdrive beibehalten. Über einen Viiv-PC - der laut Intels Standards mit Windows Media Center Edition (MCE) arbeiten muss - lassen sich die MTV-Inhalte auch auf den Fernseher bringen. Im Unterschied zum Live-Programm aber jede Sendung dann, wenn der Zuschauer sie sehen möchte. Eine Aufzeichnung ist dabei nicht vorgesehen.

Overdrive klinkt sich dabei über ein Plug-in unter dem Menüpunkt "Mehr Programme" in MCE ein. Nach dem Anklicken öffnet sich eine eigene Oberfläche. Die Sendungen sind dabei nach Themen geordnet, unter "Highlights" finden sich etwa News-Beiträge und Reportagen, aber auch Making-Ofs von aktuellen Kinofilmen. Die populärsten Musikvideos stecken unter "Music" und "Shows" enthält die von MTV produzierten Serien wie "Love is Blind" oder "My Super Sweet 16".

MTV Overdrive für Viiv
MTV Overdrive für Viiv
Zum Start will MTV rund 800 Sendungen anbieten, dabei werden aber die Musikvideos und jede Folge einer Serie als einzelne Beiträge gezählt. Die persönlichen Favoriten lassen sich in einer Playlist zusammenstellen, die auf dem Viiv-PC gespeichert wird. Der Rechner muss die Inhalte aber immer wieder vom MTV-Server abrufen. Welchen Codec MTV verwendet, wurde bei der Vorführung in München nicht erklärt. Die Clips sind jedoch mit 640 x 480 Pixeln gespeichert und sahen auf einem HD-Ready-Fernseher auch im Vollbild-Modus noch aus wie brauchbare analoge Satelliten-Ausstrahlungen. Die Schärfe eines digitalen Sat-Signals oder gar von HDTV erreichten sie allerdings nicht.

MTV will das Overdrive für Viiv-PCs am 24. Oktober 2006 starten. Voraussetzung ist lediglich ein Viiv-PC mit Breitband-Anschluss ab einem Downstream von 500 KBit/s, MTV empfiehlt 1 MBit/s. Das Plug-in für die Overdrive-Oberfläche soll dann von den MTV-Seiten heruntergeladen werden können.


blacky 06. Okt 2006

find ich nicht.. beides scheisse.. die quali auf youtube is sogar zu schlecht fuer einen...

blacky 06. Okt 2006

ja.. der rulet.. what you see is what you get :)

Alleborn 06. Okt 2006

WYSIWYG ;-)

lunatic 06. Okt 2006

jo, ist immer noch besser als intel inside

YABA 06. Okt 2006

YABA = Yet Another Bloody Acronym.

Kommentieren




Anzeige

  1. (Junior) Softwareentwickler/-in .NET
    FORUM MEDIA GROUP GMBH, Merching
  2. Web Entwickler/in Java/C#
    comspace GmbH & Co. KG, Bielefeld
  3. Leiter (m/w) Softwareentwicklung
    Siemens AG, Erlangen
  4. Senior Application Engineer (m/w) (Division Issuing)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim near Munich

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Fairphone

    Chinesische Fabrik wählt Arbeitervertretung

  2. Intel Sharks Cove

    Microsofts Raspberry Pi mit Windows 8.1 vorbestellbar

  3. Kabel Deutschland

    Drosselung "positiv für Mehrheit der Kunden"

  4. Wearables

    Fitbit unterstützt Windows

  5. 3D-Technologie

    US-Armee will Sprengköpfe drucken

  6. Hohe Investition

    Hilton will Hotelschlüssel durch Smartphones ersetzen

  7. Probleme mit der Haltbarkeit

    Wearables gehen zu schnell kaputt

  8. Nachfolger von Brendan Eich

    Chris Beard ist neuer Mozilla-Chef

  9. E-Plus

    Berliner U-Bahn bis Jahresende mit UMTS und LTE ausgerüstet

  10. 100 MBit/s

    Telekom will 38.000 Kabelverzweiger für Vectoring



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Samsung Galaxy Tab S im Test: Flaches, poppig buntes Leichtgewicht
Samsung Galaxy Tab S im Test
Flaches, poppig buntes Leichtgewicht
  1. Samsung Neue Galaxy Tabs ab 200 Euro erhältlich

IMHO: Share Economy regulieren, nicht verbieten
IMHO
Share Economy regulieren, nicht verbieten
  1. NSA-Affäre Macht euch wichtig!
  2. IMHO Und wir sind selber schuld!
  3. Head Mounted Display Valve zeigt neue Version seiner VR-Brille

Oneplus One im Test: Unerreichbar gut
Oneplus One im Test
Unerreichbar gut
  1. Oneplus One Eigenes ROM mit Stock Android 4.4.4 vorgestellt
  2. Oneplus One-Update macht verkürzte Akkulaufzeit rückgängig
  3. Oneplus One könnte ab dem dritten Quartal vorbestellbar sein

    •  / 
    Zum Artikel