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Fujitsu-Siemens bringt Klein-PC im Format des Mac mini

Esprimo Q5000 mit Notebook-Hardware

Als "Accessoire auf dem stilvollen Schreibtisch" preist Fujitsu-Siemens seine neue PC-Serie "Esprimo Q5000". Der PC-Däumling entspricht in Leistung und Formfaktor dem Mac mini von Apple - ist aber deutlich teurer.

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Mit 16,5 Zentimetern quadratischer Grundfläche und 5 Zentimetern Höhe ist der Esprimo bis auf einen Millimeter fast genauso groß wie Apples Mac mini. Das Fujitsu-Siemens-Gerät weist im Design mit seinem Slot-In-Laufwerk vor allem durch zwei vorne angebrachte Ports nach USB 2.0 Unterschiede auf. Bei Apple sitzen vier dieser Anschlüsse hinten, der Esprimo hat dort nur zwei.

FSC Esprimo Q5000
FSC Esprimo Q5000
Auch die restlichen Schnittstellen entsprechen dem Standard für kompakte Komplett-PCs: Ein Anschluss für Gigabit-Ethernet sowie DVI für digitale Monitore (oder analoge per Adapter) sowie je ein analoger Ein- und Ausgang für Stereoton sowie ein Mikrofonstecker sind vorhanden. Auch ein Firewire-Port (IEEE 1394) befindet sich an der Rückseite, Fujitsu-Siemens macht hier aber noch keine Angaben zur Geschwindigkeit. Für den DVI-Port steht jedoch schon fest, dass er Dual-Link nicht beherrscht und somit nur Displays mit bis zu 1600 x 1200 Pixeln Auflösung ansteuern kann. Eine interne Grafikkarte lässt sich nicht nachrüsten, da der Esprimo keine Steckplätze hat. Der Anwender ist somit auf die interne Grafik des Intel-Chipsatz 945GM angewiesen, die für moderne Spiele nicht taugt. Anders als der Mac mini, der dafür einen Adapter benötigt, ist beim Esprimo ein S-Video-Ausgang direkt am Rechner zu finden.

FSC Esprimo Q5000
FSC Esprimo Q5000
Beim Q5000 verschenkt Fujitsu-Siemens - wohl durch den Formfaktor erwzungen - viel Leistung, da die Dual-Channel-Fähigkeit für Speicherzugriffe des Chipsatzes brachliegt. Der Rechner ist nur mit einem Steckplatz für SO-DIMMs ausgestattet, was auch die interne Grafik ausbremst. Zudem muss man so mit der Werksausstattung von 512 oder 1 GByte DDR2-Speicher (je nach Modell effektiv 533 oder 667 MHz schnell) leben. Zwar soll der Rechner auch mit 2 GByte laufen, entsprechende Module sind aber noch nicht verfügbar.

FSC Esprimo Q5000
FSC Esprimo Q5000
Als Festplatten-Ausstattung bietet Fujitsu-Siemens entweder 40 oder 80 GByte auf einem SATA-Laufwerk an. Das optische Laufwerk ist als Combo-Drive, das CDs beschreiben, DVDs aber nur lesen kann, oder als DVD-Brenner zu haben. Letzterer kann auch Medien mit zwei Datenschichten beschreiben, wie schnell er die Scheiben brennt, gibt der Hersteller noch nicht an.

FSC Esprimo Q5000
FSC Esprimo Q5000
Bei der Prozessor-Ausrüstung bietet Fujitsu-Siemens noch eine kleinere Stufe als Apple mit seinem kleinsten Mac mini an, der mit einem Core Duo T2300E (1,66 GHz) bestückt ist. Der Esprimo Q5000 kann auch mit einem Celeron M 410 (1,46 GHz) bestellt werden, diese CPU verfügt jedoch nur über einen Kern und 1 MByte L2-Cache sowie einen effektiven FSB-Takt von 533 MHz und ist somit deutlich langsamer als die Core-Familie. Den Core Duo T2300E mit FSB 667 bietet Fujitsu-Siemens in seinem Mini-PC ebenfalls an, außerdem kann der Rechner auch mit einem T2050 (1,6 GHz, FSB 533) geordert werden. Der T2400 mit 1,83 GHz ist beim Esprimo im Gegensatz zum Mac mini nicht zu haben.

Angesichts dieser Ausstattung erscheinen die Preise für den Rechner von Fujitsu-Siemens deutlich überzogen. Schon das kleinste Modell mit Celeron M 410, 512 MByte Speicher, einer 40-GByte-Platte und einem Combo-Drive kostet 849,- Euro. Der kleinste Mac mini mit Core Duo T2300E, 60-GByte-Platte, aber ebenfalls einem CD-R/DVD-Laufwerk und 512 MByte Hauptspeicher kostet 599,- Euro und bringt zudem WLAN und Bluetooth mit.

Drahtlose Netzwerkanbindungen sind beim Esprimo Q5000 nur bei den größeren Modellen und gegen Aufpreis zu haben. Zwar lässt sich auch beim Mac mini Windows XP über BootCamp installieren, was den Apple-Rechner als Alternative zum Esprimo erscheinen lässt. Apple bietet dafür aber keinen Support. Fujitsu-Siemens will seine Mini-PCs im Laufe des Oktober 2006 ausliefern.


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DrFu79 04. Jan 2007

Als "Accessoire auf dem stilvollen Schreibtisch" preist Fujitsu-Siemens seine neue PC...

beydüz 05. Okt 2006

Ein z.B. Computer kann sehr gut designt sein und mir oder dir trotzdem nicht gefallen.

@ 05. Okt 2006

Ok, dann sollte ich vielleicht noch ergänzen, dass auch Design(s) Innovationen darstellen...

Wolpy 05. Okt 2006

Etwas ist dabei fast richtig: Den Mac Mini kann man als einen Design-Nachfolger des...

Angee 05. Okt 2006

Weil es mit Bootcamp (http://www.apple.com/macosx/bootcamp/) seit ein paar Monaten ohne...

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