Vista in der Praxis Teil 2 - Inkompatibilitäten und Rechte

Media Center reagiert nicht
Für den Release Candidate lässt sich sagen: Er läuft, nicht immer ganz flüssig und insbesondere im Multimedia-Bereich und bei Spielen derzeit langsamer als Windows XP, aber Instabilitäten waren bis auf einen einzelnen ungewollten Absturz und die Probleme mit dem S4-Modus nicht auszumachen. Einzelne Teile des Betriebssystems erscheinen jedoch noch immer unausgereift. Hier ist insbesondere das Media Center zu nennen. Viel Arbeit haben auch Softwareentwickler vor sich, die jetzt definitiv anfangen müssen, sich in Windows-Dokumentationen einzulesen. Die meisten der beschriebenen Probleme sind hausgemacht: Schuld sind die Redmonder, die zu lange zu viel toleriert haben, sowie Dritthersteller von Software, die auch Jahre nach der Einführung von Mehrbenutzersystemen noch nicht in der Lage sind, sich anzupassen bzw. keinen wirklichen Druck von Microsoft verspürten. Die Entwickler jetzt mit UAC einem sanften Druck auszusetzen, ist sicherlich kein falsches Mittel. Leider hat es derzeit den Anschein, dass es den Anwender in Mitleidenschaft zieht, sofern Microsoft nicht noch einige Dinge überarbeitet. Besonders die Geisterdateien dürften für interessante Anrufe aus dem Bekanntenkreis sorgen und ob auch alle Versionen von Windows Vista die Kontrolle auf Zugriffsrechte erlauben werden, bleibt abzuwarten. Windows XP macht hier einen deutlichen Unterschied zwischen den Ausführungen Professional und Home.

Aero Zwangsabschaltung
Der Oberflächenliebhaber wird sich vor allem an der flüssigeren Darstellung erfreuen. Die 3D-Effekte sind größtenteils dezent und wirken sogar weniger auffällig als etwa die verspielten Fensterminimierungen von Apples Betriebssystem MacOS X. Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, möchte man nicht so gerne zu der klassischen und subjektiv langsamen 2D-Oberfläche zurückkehren, die so ihre Macken hat. Zudem sind Transparenzen über Videoausgaben jetzt weniger ein Problem und das Fokusmanagement der Fenster hat sich während der Testphase besser verhalten als unter Windows XP. Fenster, die im Vordergrund bleiben sollten, verhielten sich entsprechend den Erwartungen. Dennoch ist die 3D-Oberfläche nicht perfekt. Leichte Darstellungsprobleme sind ab und an auszumachen. Wird etwa ein Video im Videolan Player (VLC) abgespielt, schaltet sich die gesamte 3D-Oberfläche ab und wechselt in das Windows Vista Basic Theme. Das Umschalten geht immerhin recht schnell vonstatten - dass es aber besser geht, zeigt die Konkurrenz aus Cupertino, die selbst beim Starten der Classic-Umgebung unter MacOS X nicht zu solch drastischen Mitteln greift.

Fehlende Textur in der 3D-Oberfläche
Der Umsteiger wird es nach dem derzeitigen Stand am schwersten haben: Nicht alle Programme können einfach weiter genutzt werden, sondern verlangen Windows-typisch nach einer Neuinstallation bzw. nach Experimenten mit dem Programm. In einigen Fällen funktionieren Programme ohne Anpassung des Softwareherstellers auch erst einmal gar nicht. Gewohnte Anwendungsmuster müssen umgestellt werden und letztendlich reicht vielen schon der optische Wechsel als Abschreckungsgrund aus. Computerneulinge werden dagegen weniger mit alten Macken von Windows belästigt, an die sich die Veteranen längst gewöhnt haben. Dafür besteht natürlich die Gefahr, auf Programme zu stoßen, die noch nicht für Vista vorbereitet sind und entsprechend für Frust sorgen können.

Klassische Subfenster
Wer sich viel erhofft hatte, wird jedoch enttäuscht werden. Dank massiver Kürzungen von Funktionen bleibt von Vistas Zielen nicht viel übrig. Für viele wird Vista nichts weiter sein als ein längst überfälliges Update, das mit alten Problemen viel zu spät aufräumt und trotzdem keinen Rundumschlag darstellt. Einerseits stößt der Anwender überall auf neue Bedientechniken, auf der anderen Seite finden sich jedoch noch immer Reste aus Windows-Urzeiten.
Wer Windows Vista ausprobieren möchte, kann sich den Release Candidate 1 bei Microsoft auch in deutscher Sprache herunterladen. Seit kurzem werden zudem neue Schlüssel für den Release Candidate verteilt. Die Lizenzschlüssel der Beta 2 behalten ihre Gültigkeit. Windows Vista soll im Januar 2007 auf den Markt kommen. In einem weiteren Artikel hat Golem.de bereits über die bestätigten Preise berichtet. Zu System-Builder-Lizenzen gibt es jedoch noch keine Angaben.






st die versikon im prnizip genauso, oder ist die version dann scheisse? dann würd ich...
Vergiss es, du brauchst eine 32bit Distro und keine 64bit bei einem P4
Hey, ich hab ein Problem bei der Vista-Installation. Mir wird angezeigt, nachdem er von...
Einfach dem Verzeichnis in das Firefox installiert wurde Vollzugriff für die Gruppe...
Und wenn Vista ab jetzt nun mal als OEM vorinstalliert ist?
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