WOS 4: Spektralanalyse
Auf dem Weg zu einem offen(er)en Spektrum
Mehr und mehr unregulierte Bandbreite zur Datenübertragung ist die gemeinsame Vision der Aktionäre, die sich am zweiten Tag der Konferenz "Wizards of OS" versammelten, um Fragen der Regulierung des Breitband-Spektrums zu diskutieren. Dabei reichte die Spannbreite der Argumente von Selbstbau-Anleitungen für WLAN-Antennen aus Woks und Büchsen bis hin zu Plänen, die International Telecommunication Union (ITU) zum Einlenken zu bewegen.
An der Diskussion zum Thena "Open Spectrum" nahmen der Unternehmer und COLT-Telecom-Gründer Malcolm J. Matson von der OPLAN-Stiftung, der WLAN-Aktivist Onno Purbo aus Indonesien, der sich der Lebensaufgabe "der Verbreitung von Wissen durch Informations- und Kommunikationstechnologien" verschrieben hat, und der Leiter der Stichting Open Spectrum Foundation, Robert Horvitz, teil.
Mit viel Elan präsentierte Malcolm Matson einige historische Hintergründe der Regulierung von Datenübertragungsspektren, wie sie seit rund 100 Jahren die Regel ist. Dabei sparte er nicht mit deutlichen Worten. So sagte er, dass die Politik - schlecht beraten durch mächtige Telekommunikationskonzerne - "zerstörerische Technologien kastriert" und "den Fortschritt behindert". So würde beispielsweise ADSL "ein Versprechen niemals einlösen", da die Konzerne "kein Interesse" an unbegrenzten Netzwerkkapazitäten hätten und aus diesem Grunde die ADSL-Technologie "fesseln" würden.






(2,4 GHz) pierre
naja, das nennt sich dann piratensender. wenn jeder wild drauf los senden dürft würd es...
hmmm jetzt bin ich schon recht lange in dieser Branche und lese zum ersten mal diese ITU...
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