Microsofts Windows Vista in der Praxis

Eve und WoW in der Übersicht
Probleme bereiten werden auch Spiele mit Aktivierung. Galactic Civilization II etwa behauptet, dass das Spiel zwar aktiviert wurde, aber die Seriennummer nicht zu der SID des Rechners passt. Das ist verständlich, da schließlich ein neues System installiert wurde. Hier ist eine Neuinstallation des Spiels fällig. Die Installationsroutine sprang zudem erst nach einiger Zeit an und blockierte das Explorer-Fenster in der Zwischenzeit. Dieses Verhalten legte auch Blizzards Starcraft an den Tag, so dass wohl von einem Problem im Release Candidate auszugehen ist. Microsofts User Account Control (UAC) nimmt sich viel Zeit zur Überprüfung. UAC legt jedoch nicht nur den Explorer lahm, auch alternative Dateimanager müssen geduldig auf die Freigabe warten. So ist der Anwender versucht, diesen kurzerhand mit unsanfteren Methoden zu beenden, was einen Eintrag im Problemreport auslöst.
Während Starcraft nur leichte grafische Probleme mit der Schrift hatte und gut spielbar ist, sieht es mit Galactic Civilization II anders aus: Das Spiel lief äußerst langsam. Verantwortlich ist möglicherweise der Beta-Treiber für die Grafikkarte.

Eve und World of Warcraft
EAs Problem-Shooter Battlefield 2 benötigte ebenfalls eine Neuinstallation. Während die Installation von der CD problemlos ablief, benötigte die Aktualisierung auf Version 1.4 durch UAC wieder ein wenig länger, da EA es versäumte, den Publisher im Update anzugeben. Etwas überraschend funktionierte der Taskwechsel aus dem Spiel äußerst schnell und reibungslos. Unter XP ist der Task-Wechsel aus einer 3D-Anwendung oft eher ein Glücksspiel. Probleme bereitet das Anti-Cheat-Tool Punkbuster, das den Spieler mit der Meldung "Inadequate O/S Privileges" hinauswirft. Aber hier hilft der Administrator-Modus weiter.
Battlefield 2 zeigte keine weiteren Auffälligkeiten. Auf Grund des Speicherhungers des Spiels bei höheren Grafikeinstellungen sollte das System jedoch schon eher 2 GByte Arbeitsspeicher vorweisen können, auch wenn die Arbeitsspeicherverwaltung unter Vista etwas intelligenter wirkt, als dies noch bei XP der Fall war. So lagert Vista zwar fleißig Daten auf die Festplatte aus, doch merkt der Anwender davon nicht mehr ganz so viel, wie etwa unter Windows XP. Das gilt auch für andere Spiele, die merklich weniger Arbeitsspeicher verbrauchten und stärker die Festplatte beanspruchten, ohne dass es zu Wartezeiten kommt.

Spiele-Explorer
Windows Vista sammelt Spiele - sofern es diese kennt - in einem eigenen Startmenü-Eintrag und erlaubt es etwa, elterliche Kontrollen zentral einzustellen. So können Eltern festlegen, dass ihre Sprösslinge Spiele erst dann aufrufen dürfen, wenn die Kleinen die notwendige Altersgrenze erreicht haben. World of Warcraft und Starcraft fanden sich dort mit Verpackungsbild in dem Spiele-Explorer wieder, die anderen Spiele waren Vista unbekannt. Weitere Spiele haben unter anderem die englischsprachigen Kollegen von Extremetech auf ihre Vista-Tauglichkeit untersucht und kamen zu einem ähnlich vielversprechenden Ergebnis, bezüglich des Spielens unter Vista.

Ressource-Manager
Insgesamt wirkt Windows Vista RC1 trotz seines Vorabstatus schon recht stabil. Wie sich Microsofts neues Desktop-Betriebssystem in Sachen Datenmigration bei Parallel-Installationen schlägt, welche Schwächen des Media Center offenbart sowie eine allgemeinen Einschätzung des Ressourcenhungers sowie des Problemmanagers von Vista nebst einiger exotischer Hardware widmen wir uns in einem weiteren Praxisbericht. Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen will, kann Windows Vista RC 1 bei Microsoft auch in deutscher Sprache herunterladen, seit kurzem werden zudem neue Schlüssel für den Release Candidate verteilt. Die Lizenzschlüssel der Beta 2 behalten ihre Gültigkeit.
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http://www.xinsidenews.com/yodm3d und das ohne extravagante Hardware ;-)
http://www.xinsidenews.com/yodm3d Süßes Tool für den der nicht gleich neue Hardware order...
Also was hier manche so schreiben hat mit der realität nicht mehr viel zu tun. 1. Also...
Sonst könnte ja auch der Kopierschutz nicht so schön tief im System hocken.
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