25 Jahre Chaos Computer Club

Fortwährender Kampf für Informationsfreiheit

Der Chaos Computer Club (CCC) versteht sich als ein Forum der Hackerszene, als eine Instanz zwischen Hackern, Systembetreibern und der Öffentlichkeit. Nun ist der Verein 25 Jahre alt geworden - seit dieser Zeit setzt sich der CCC für Informationsfreiheit, die Förderung von technischem Wissen und ein "Menschenrecht auf zumindest weltweite, ungehinderte Kommunikation" ein.

Anzeige

Der CCC wurde am 12. September 1981 in Berlin in der taz-Redaktion gegründet. Die erste Ausgabe des CCC-Magazins "Datenschleuder" wurde Anfang 1984 veröffentlicht und wartet auch heute noch mit interessanten Artikeln rund um Technik, Hacks, Sicherheitslücken und Netzpoltitik auf. Bekannt wurde der CCC unter anderem durch sein nicht postzugelassenes Selbstbau-Modem "Datenklo", einen BTX-Hack, durch einen etwas zu besorgten Staubsaugerhersteller und verschiedene Hacks, die mal mehr, mal weniger mit dem CCC in Verbindung standen, sowie die Blinkenlights. Zwei Todesfälle in eigenen Reihen haben die CCC-Mitglieder bewegt, zum einen der rätselhafte Tod des Hackers Tron, der 1998 erhängt aufgefunden wurde, und der Tod des Gründungsmitglieds Wau Holland im Jahr 2001.

"Organisiert ist der Chaos Computer Club in einem Verein nach deutschem Recht - hauptsächlich, um nicht als terroristische Vereinigung zu gelten", erklärt die CCC-Website. Der CCC besteht nicht aus einer Einheit, sondern aus vielen lokalen Niederlassungen und Arbeitsbereichen, die sich etwa der Netz-Zensur oder der Krypto-Regulierung widmen.

Vom CCC behandelte Themen sind etwa der ePass mit seinem RFID-Chip und Biometriedaten, Rechteverwaltungssysteme und Plastikgeld. Öffentlichkeitswirksam wird als Bürgerrechtsorganisation unter anderem gegen die freizügige Flugpassagierdatenweitergabe der EU an die USA und die Einschränkung der Informationsfreiheit vorgegangen. Teil des CCC sind auch die Haecksen, ein seit 1988 bestehender Zusammenschluss eines Teils der weiblichen CCC-Mitglieder.

Während der CCC sich einen Namen gemacht hat und auch als Berater bemüht wird, scheint es keinen Mangel an Nachschub für diejenigen zu geben, die im CCC eine Art "Hackerfahrschule" zu sehen scheinen. Die in der Datenschleuder abgedruckten Leserbriefe zeigen immer wieder, dass so mancher die Hackerethik missversteht oder - wie die Selbstbeschreibung des CCC - gar nicht erst liest und davon träumt, ohne Vorwissen möglichst schnell zum coolen Bösewicht aufzusteigen. "Wir finden das, was coole Jungs als 'richtige Hackerprogramme' bezeichnen, total abtörnend und stinklangweilig. Uns interessiert die kreative Ausnutzung technischen Potenzials", so die Erklärung des CCC.

Einen interessanten Einblick in die Arbeit des CCC und seiner Mitglieder gewährt neben den regelmäßigen lokalen Treffen und dem jährlichen Chaos Communication Congress unter anderem auch das Chaosradio. Die Radioshow wird seit 1995 monatlich vom Radiosender Fritz gesendet und ist auch online abrufbar.


Fälschung! 17. Sep 2006

ja klar, aber original-gefälscht!

Pathfinder 13. Sep 2006

Und der in Bielefeld hergestellt wurde :P So long Pathfinder

Pathfinder 13. Sep 2006

Naja, sagen wir es mal so. Dadurch, dass ein Heim-Rechner eher selten war, hat man sehr...

Bibabuzzelmann 13. Sep 2006

Du bist doch gefälscht, da ist gar keine Signatur *g Gibts hier überhaupt Leute, die...

Original-Günni 13. Sep 2006

ROFL. kaum haben die bullen die schmidtleins am arsch, meldet der genosse aus münchen...

Kommentieren


web-o-rama / 12. Sep 2006

CCC wir5d 25

Sil53r Surf3r / 12. Sep 2006

25 Jahre Chaos Computer Club

filzo.de / 12. Sep 2006

Alles Gute CCC!



Anzeige
  1. Business- / Service-Analyst (m/w)
    ADAC e. V., München
  2. IT-Security Specialist (m/w)
    Yazaki Europe Limited Zweigniederlassung Köln, Köln
  3. Senior Software-Entwickler .NET (m/w)
    IDpendant GmbH, Unterschleißheim bei München (Reisebereitschaft)
  4. IT-Support-Mitarbeiter/in
    Clifford Chance, Frankfurt am Main

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Tablet-Nachfolger

    iPad-3-Teile aufgetaucht

  2. Tim Schafer

    40.000 US-Dollar für einen Konsolenpatch

  3. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  4. ProLiant Gen8

    HP macht Server unabhängig

  5. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 200 | letzter Beitrag 22:07 Uhr

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 13:50 Uhr

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 12:39 Uhr

  5. Kommentare: 100 | letzter Beitrag 18:09 Uhr

Mehr


  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  3. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  4. Fifa Street

    Last Man Standing auf dem Bolzplatz

  5. Isis Web Browser

    Neuer Browser für HPs WebOS

  6. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  7. Thermosensor

    Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

  8. Deutsche Gamestage

    Call for Papers der Quo Vadis verlängert

  9. Vodafone

    LTE auf dem Smartphone kostet monatlich 10 Euro mehr

  10. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Spielebranche: Diskussion über "stinkende Gamer"
Spielebranche
Diskussion über "stinkende Gamer"

Nach der Gamescom 2011 löste ein TV-Bericht von RTL über angeblich schlecht riechende Gamer Empörung aus. Jetzt folgt die Aufarbeitung der Szene beim Games Culture Circle in Berlin.

  1. Umfrage Zuschauer wollen mehr HD-Programme
  2. Golem.de guckt Wärmegedämmte Verschwörungstheorien
  3. Golem.de guckt George Orwell und der nigerianische Wahlkampf

IBM-Mainframe: Nasa schaltet letzten Großrechner ab
IBM-Mainframe
Nasa schaltet letzten Großrechner ab

Die Nasa hat den letzten IBM-Mainframe abgeschaltet. Damit gehe eine Rechnerära bei der Nasa zu Ende, schreibt deren IT-Chefin.

  1. Grail Nasa veröffentlicht Video von der Rückseite des Mondes

Blackhole Toolkit: Cryptome gehackt und mit Malware infiziert
Blackhole Toolkit
Cryptome gehackt und mit Malware infiziert

Cryptome ist gehackt und mit einer Schadsoftware infiziert worden. Der Schadcode hatte alle Seite das Angebotes befallen, das deshalb komplett wiederhergestellt werden musste.

  1. Evilshadow Microsoft Store in Indien gehackt
  2. Nach Hackerangriff Polizei-Webserver in Nordrhein-Westfalen seit 12 Tagen down
  3. Windows und Office 21 Sicherheitslücken in Microsofts Software

Zum Artikel