Gefälschte OpenSSL-Signaturen

Projekt hat bereits Updates veröffentlicht

Signaturen der freien SSL- und TLS-Implementierung OpenSSL lassen sich fälschen. Davon betroffen sind alle Systeme, auf denen die OpenSSL-Bibliotheken vorhanden sind. Updates, die den Fehler beseitigen, sind bereits verfügbar.

Anzeige

Laut Sicherheitsmeldung tritt der Fehler nur auf, wenn Certificate-Authority-RSA-Schlüssel mit dem Exponenten 3 und X.509-Zertifikat verwendet werden. In diesem Fall lassen sich Signaturen fälschen, so dass prinzipiell jedes System mit OpenSSL-Bibliotheken betroffen ist.

Solche Zertifikate sollen laut Meldung des Projektes häufig im Einsatz sein, wie genau die Verwendung festgestellt werden kann, wird hingegen nicht verraten. Betroffen sind alle OpenSSL-Versionen bis einschließlich 0.9.7j und 0.9.8b. Das OpenSSL-Projekt bietet jedoch schon Updates für ältere Versionen sowie die neuen Veröffentlichungen 0.9.7k und 0.9.8c an, die den Fehler beheben. Ein Update empfiehlt sich für alle Anwender von OpenSSL, da die Implementierung andernfalls gefälschte Signaturen akzeptiert.

Die neuen Versionen stehen ab sofort unter openssl.org zum Download bereit.


Michael - alt 06. Sep 2006

Und welcher "Anspruch" soll das sein? Ich habe einige Megabyte an "vorherigen" Aussagen...

Nachfrager 06. Sep 2006

Deinem? Deine vorige Aussage? Nichts, es paßt nur nicht zusammen.

Michael - alt 06. Sep 2006

Anspruch? Von welchem Anspruch redest Du? Und welchen unpassenden Zusammenhang siehst Du...

cb 06. Sep 2006

Entspann dich. Open Source ist fuer sich kein Qualitaetsmerkmal, weder in die eine noch...

Nachfrager 06. Sep 2006

Könntest Du mal darlegen, wie Dein Anspruch auf Toleranz und Respekt mit Deinem obigen...

Kommentieren




Anzeige

  1. Akademischer Mitarbeiter (m/w)
    Hochschule Furtwangen, Furtwangen
  2. Product Owner (m/w)
    CONJECT AG, Munich
  3. Senior Project Manager/-in BI Plattform SAP BW
    Daimler AG, Stuttgart
  4. Bauingenieur / Bauingenieurin - Baubetrieb
    Ed. Züblin AG, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Facebook macht erneut Rekordgewinn

  2. Quartalszahlen

    Apple kann Gewinn und Umsatz wieder steigern

  3. IBM Power8

    Mit 96 Threads pro Sockel gegen Intels Übermacht

  4. Printoo

    Arduino kannste jetzt knicken

  5. Cloud-Dienste

    Streem verspricht unbegrenzten Speicherplatz

  6. Streaming

    HBO-Serien für US-Kunden von Amazon Prime

  7. Theo de Raadt

    OpenSSL ist nicht reparierbar

  8. Xplore XC6 DMSR

    Blendend hell und hart im Nehmen

  9. Programmiersprache

    Go 1.3 kommt für Solaris, Plan 9 und NaCL

  10. Arin

    IPv4-Adressen in Nordamerika nähern sich dem Ende



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Grafikkarte Radeon R9 295X2 für 1.500 Euro verfügbar
  2. Grafiktreiber von AMD Catalyst 14.4 nicht nur für 295X2 öffentlich verfügbar
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Windows 8.1 Update 1 im Test: Ein lohnenswertes Miniupdate
Windows 8.1 Update 1 im Test
Ein lohnenswertes Miniupdate

Microsoft geht wieder einen Schritt zurück in die Zukunft. Mit dem Update 1 baut der Konzern erneut Funktionen ein, die vor allem für Mausschubser gedacht sind. Wir haben uns das Miniupdate für Windows 8.1 pünktlich zur Veröffentlichung angesehen.

  1. Microsoft Installationsprobleme beim Windows 8.1 Update 1
  2. Windows 8.1 Update 1 Wieder mehr minimieren und schließen
  3. Microsoft Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

Digitalkamera: Panono macht Panoramen im Flug
Digitalkamera
Panono macht Panoramen im Flug

Wenn Jonas Pfeil ein Panorama aufnimmt, stellt er nicht Kamera, Stativ und Panoramakopf auf, sondern wirft einen Ball in die Höhe. Um das Panorama anschließend zu betrachten, hantiert er mit einem Tablet. Der Berliner hat Golem.de seine Entwicklung erklärt.

  1. Lytro Illum Neue Lichtfeldkamera für Profis
  2. Nachfolger von Google Glass Google patentiert Kontaktlinsen mit Kameras
  3. Pentax 645Z Mittelformatkamera mit 51 Megapixeln und ISO 204.800

    •  / 
    Zum Artikel