Kreisch: Maxfield stellt 'Tokio Hotel Player' vor (Update)

Max-sin Touch mit Bill-Aufdruck spielt MP3, WMA und Ogg Vorbis

Die Popband Tokio Hotel erhitzt die Gemüter: Die einen kreischen vor Freude, die anderen aus Leid. Der Hersteller Maxfield versucht vom Erfolg zu profitieren und bringt einen mit Tokio-Hotel-Abbild bedruckten schwarzen MP3-Player mit roten Sensortasten auf den Markt.

Anzeige

Tokio Hotel Player
Tokio Hotel Player
Da Maxfield zu befürchten scheint, von einer Horde junger Menschen überrannt zu werden, heißt es in der Pressemitteilung zum Gerät: "Aus Sicherheitsgründen werden Ort und Termin der Präsentation nicht öffentlich bekannt gegeben." Auch Journalisten will man zur morgigen Präsentation in Berlin nicht dabeihaben: "Vertreter der Presse werden keinen Zutritt zum Ort der Präsentation haben". Stattdessen dürfen nur ein Fernsehteam und ein Fotograf dabei sein.

Das klingt etwas übertrieben, so ähnlich könnte es aussehen, falls Elvis von den Toten auferstehen oder Michael Jackson öffentlich verkünden würde, ein Alien zu sein. Ein Grund für das Vorgehen liegt weniger daran, dass es kürzlich ein Familiendrama bei einem der Tokio-Hotel-Mitglieder gab, weswegen der Auftritt der Band im Rahmen des The-Dome-Konzerts während der Games Convention 2006 in Leipzig abgesagt wurde. Stattdessen wurden die Rechte für die "exklusive" Präsentation des MP3-Players schlicht verkauft, mehr steckt nicht dahinter.

Tokio Hotel Player
Tokio Hotel Player
Doch nun zum Gerät: Der "Tokio Hotel MP3-Player" speichert lediglich 1 GByte Daten, wiegt 30 g und ist 80,7 x 33,5 x 7,5 mm groß. Die Front des Players wird das Konterfei des Sängers Bill tragen, die anderen Bandmitglieder sind im Hintergrund zu sehen. Technische Unterschiede zum im August 2006 vorgestellten Max-sin Touch gibt es nicht.

Abgespielt werden können MP3, WMA- (auch mit Kopierschutz), Ogg-Vorbis- und WAV-Dateien - auch als Diktiergerät ist das Gerät tauglich, so dass Teenie-Girls beispielsweise eigene Bootlegs von Bill & Co. anfertigen können. Über die USB-Schnittstelle lassen sich auch sonstige Daten überspielen, so dass der MP3-Spieler auch als USB-Stick dienen kann. Der Li-Polymer-Akku des Geräts soll 12 Stunden durchhalten; da er fest eingebaut ist, lässt er sich nicht leicht austauschen.

Für die Bedienung gibt es das eingangs erwähnte Sensorfeld, die Bedientasten leuchten rot. Die Titelinformationen gibt der Player auf einem OLED-Display mit 128 x 64 Pixeln aus. Das Abspielgerät merkt sich die Pausenposition und kann an derselben Stelle weitermachen, was insbesondere für Hörspiele interessant ist. Dazu kommen noch sieben verschiedene Equalizer-Modi und ein elektronisches Black-Jack-Kartenspiel für das Warten auf Tokio Hotel.

Inlusive Mini-USB-Kabel, Trageband und Stereokopfhörern soll der "Tokio Hotel MP3-Player" ab Oktober 2006 im Handel erhältlich sein, die angekündigte 1-GByte-Version kostet 92,- Euro - Tokio-Hotel-Musikstücke oder anderes Material werden nicht mitgeliefert. Für den gleichen Preis ist auch die 1-GByte-Version des unbedruckten Max-sin Touch zu haben.

Nachtrag vom 5. September 2006, 13:30 Uhr:
Mittlerweile teilte Maxfield mit, erst einen falschen Preis kommuniziert zu haben, statt 92,- werden 99,- Euro verlangt. Damit ist das Gerät also doch etwas teurer als die unbedruckte Variante.


emo!!! 10. Mär 2007

hallo??? waS HAST DU DENNBITTE GEGEN EMOS??? dumm oda was? emos sind genauso menschen...

ThadMiller 09. Mär 2007

Ja, ich glaub du wirst zu alt. Mit Ironie haben diese Beschimpfungen nichts zu tun. gru...

Sara 09. Dez 2006

Ich bin echt ein riesen th fan!! aber ich finde den mp-3 player kann man sich nicht mal...

jenny3428 25. Nov 2006

also das is cool aber warum is nur bill so groß vorne drauf?!warum nich tom?

Marie-Theres 23. Nov 2006

Super Idee, mit dem mp3 Player!!!

Kommentieren



Anzeige

  1. Web-Entwickler (m/w)
    PROJECT PI Immobilien AG, Nürnberg
  2. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
    Universität Passau, Passau
  3. Mitarbeiter (m/w) für die Implementierung von Softwarelösungen
    DAN Produkte Pflegedokumentation GmbH, Siegen
  4. Mobile Developer - Andriod / iOS (m/w)
    PAYBACK GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Deutsche Grammophon

    Klassik streamen mit bis zu 320 Kbps

  2. Alibaba

    Milliardenschwerer Börsengang wohl Mitte September

  3. Test Infamous First Light

    Neonbunter Actionspaß

  4. Nach Wurstfirmeninsolvenz

    Redtube-Abmahn-Anwalt verliert Zulassung

  5. Gat out of Hell

    Saints Row und die Froschplage in der Hölle

  6. Ridesharing

    Taxidienst Uber in 200 Städten verfügbar

  7. Telefónica und E-Plus

    "Haben endgültige Freigabe von EU-Kommission bekommen"

  8. Intel Core i7-5960X im Test

    Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4

  9. Nintendo

    Neuer 3DS mit NFC und zweitem Analogstick

  10. Onlinereiseplattform

    Opodo darf Nutzern keine Versicherungen unterschieben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Breitbandausbau: Netzbetreiber und Regierung schachern um Netzneutralität
Breitbandausbau
Netzbetreiber und Regierung schachern um Netzneutralität
  1. Mobiles Internet Roaming-Gebühren benachteiligen Grenzregionen
  2. Digitale Agenda Bitkom fordert komplette Nutzung des 700-Megahertz-Bandes
  3. Digitale Agenda 38 Seiten Angst vor festen Zusagen

Spiele auf dem Oculus Rift DK2: Manchmal klappt es, manchmal nicht
Spiele auf dem Oculus Rift DK2
Manchmal klappt es, manchmal nicht
  1. Oculus Rift Geld für gefundene Sicherheitslücken
  2. Virtuelle Realität Hüft-OP mit Oculus Rift und zwei Gopro-Kameras
  3. Oculus Rift Valve aktualisiert SteamVR für das DK2

Sofia: Der fliegende Blick durch den Staub
Sofia
Der fliegende Blick durch den Staub
  1. Gehirnforschung Licht programmiert Gedächtnis um
  2. Audio aus Video Gefilmte Topfpflanze verrät Gespräche
  3. Nahrungsmittel Trinken statt Essen

    •  / 
    Zum Artikel