Asus F3-Serie: Allround-Notebooks mit Komplettausstattung

15,4-Zoll-Display mit X1600-Grafikchip, aber abgespeckter Prozessor

Zu einem Preis unter 1.500,- Euro hat Asus in seine neue Notebook-Serie "F3" für Privatanwender so ziemlich alles gesteckt, was moderne Mobilcomputer hergeben. Gespart wurde dafür aber am Prozessor.

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Zwar steckt in dem im Folgenden beschriebenen Modell "F3JA-AP026H" eine Intel-CPU mit zwei Kernen, es handelt sich aber noch nicht um die mobile Version des Core 2 Duo mit Merom-Kern. Zudem arbeitet das Modell "Core Duo T2250" (Yonah-Kern) im F3 nicht mit den üblichen effektiv 667 MHz FSB-Takt, sondern mit 533 MHz. Die beiden Kerne takten mit 1,73 GHz. Der T2250 fehlt auch in Intels Preisliste, laut Angaben des Prozessorherstellers wurde dieser Prozessor auf Wunsch für Asus gefertigt. Die Leistung dürfte erfahrungsgemäß eher auf dem Niveau eines Core Duo mit 1,6 GHz liegen.

Asus F3
Asus F3
Der Prozessor hat über Intels 945PM-Chipsatz Verbindung zum Rest des Systems und zu 1 GByte DDR2-667-DRAM, die auf zwei Module á 512 MByte verteilt sind. Über PCI-Express ist ATIs Mobility Radeon X1600 angedockt; der Grafikchip hat Zugriff auf 256 MByte Speicher. Diese Lösung dürfte einen guten Kompromiss aus Spiele-Leistung und Akkulaufzeit darstellen. Die Grafikausstattung wird auch dem Display gerecht, dessen Diagonale 15,4 Zoll misst und eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln bietet - dafür reicht der Speicher bei den meisten Spielen leicht aus. Die Anzeige ist jedoch verspiegelt, was Asus "Color Shine Glare Type" nennt. Wer spiegelfreie Displays bevorzugt, soll laut Asus zu den auf dem selben Chassis basierenden F2-Notebooks greifen.

Asus F3
Asus F3
Die F3-Serie ist jedoch etwas günstiger und im hier vorgestellten Modell mit einer 120-GByte-Festplatte mit S-ATA-Schnittstelle, 8x-Double-Layer-Brenner für DVDs und sowohl DVI- wie VGA-Ausgang und einer 1,3-Megapixel-Webcam recht üppig ausgestattet. Vier USB-2.0-Ports, Bluetooth 2.0 und ein digitaler Soundausgang nach SPDIF sind ebenfalls nicht bei allen Multimedia-Notebooks selbstverständlich, wohl aber inzwischen der 7-in-1-Card-Reader und das WLAN nach 802.11 a/b/g mit maximal 54 MBit/s. Den über Zusatzchips realisierbaren Steckplatz für herkömmliche PC-Cards hat sich Asus gespart, ein Slot für die noch raren und über PCI-Express gesteuerten Express-Cards ist beim F3 jedoch vorhanden.

Mit dem Standard-Akku aus 6 Zellen mit 4,8 Amperestunden wiegt das F3 2,95 kg, optional bietet Asus auch einen 9-Zellen-Akku mit 7,2 Amperestunden an, macht aber keine Angaben zu Gewicht und Laufzeit. Das Notebook ist vorne nur 28 mm hoch, nach hinten durch den Akku aber mit 40,5 mm recht dick. Die Grundfläche beträgt klassenübliche 36,5 x 27 cm.

In der genannten Ausstattung kostet das F3-Notebook in Deutschland 1.399,- Euro und in Österreich 1.447,- Euro, es ist laut Asus ab sofort im Fachhandel verfügbar.


gr0w 16. Aug 2006

Tja, die Entscheidungen der großen Hersteller sind manchmal wirklich schwer...

gollumm 15. Aug 2006

Ich glaube auch, dass niemand ein Problem mit 16:10 Formaten hat - aber warum nur 800px...

gr0w 15. Aug 2006

SSH nutz ich auch...ok, wird schnell hochformatig wenn man sich so oft vertippt wie ich...

Sentry 15. Aug 2006

ja, ich arbeite "in der IT", und ja, ich habe es mit hochformatigen Anwendungen zu tun...

gr0w 15. Aug 2006

Es gibt auch Leute, die arbeiten in der IT und sind über die Zeiten hinweg in denen...

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