Auf seiner "Worldwide Developer Conference" (WWDC) hat Apple die neue Version 10.5 seines Betriebssystems MacOS X erstmalig vorgestellt. Leopard, so der Codename, ist die sechste Hauptausführung von MacOS X. Erstmals wurde in das Betriebssytem eine automatische Backupfunktion integriert. Auch die Unterstützung für 64-Bit-Applikationen ist ein Novum.
Zu den neuen Funktionen von Leopard alias MacOS X 10.5 gehört "Time Machine",
eine automatische Backuplösung. Sie soll Backups auf anderen Festplatten oder
einem Server anlegen können. Die Funktion wartet mit einer eingebauten
Versionsverwaltung auf und
sichert Dateien, Ordner und das gesamte
Betriebssystem. Neben einer vollständigen Wiederherstellung können auch einzelne
Dateien zurückgeholt und vorher eingesehen werden. Als Backupziel ist sowohl
eine Festplatte als auch ein Server geeignet.
Nutzer
können so leicht zu einer früheren Version zurückkehren, es werden z.B.
im Finder verschiedenen Versionen der Datei angezeigt. Aber auch in andere
Applikationen lässt sich Time Machine integrieren. Nach einer Untersuchung von
Apple fertigen nur 26 Prozent der Anwender ein Backup an - meist indem sie
manuell die Dateien auf ein optisches Medium kopieren. Nur 4 Prozent nutzten
einen automatischen Prozess zur Datensicherung.
Die Software Boot Camp, mit der
sich Windows XP auf einem Intel-Mac booten
lässt, soll in Leopard enthalten sein. Auch eine neue Version von Front Row mit
Video-Podcast-Unterstützung sowie eine verbesserte Fassung der Webcam-Software
Photo Booth, die nun mehr Kameras unterstützen soll.
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