Mac Pro: Apple-Workstation mit vier Kernen

Neue Highend-Macs setzen auf Intels Server-CPU

Zum Start seiner "Worldwide Developer Conference" (WWDC) hat Apple neue Macintosh-Rechner vorgestellt, die nicht wie aktuelle Intel-PCs auf dem Conroe-Prozessor basieren. Vielmehr setzt Apple dessen Server-Pendant "Woodcrest" ein und kommt mit zwei Prozessor-Sockeln gleich auf vier CPU-Kerne.

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Die Server-Version von Intels Core-Prozessoren ist die 5100er-Serie des Xeon, die von 1,6 bis 3,0 GHz erhältlich ist und auch auf den Codenamen "Woodcrest" hört. Anders als die Desktop-Varianten mit FSB 1066 arbeiten diese Xeons mit einem effektiven FSB-Takt von 1,33 GHz. Die zugehörige Chipsatz-Infrastruktur heißt bei Intel "Bensley-Plattform" und kann als wichtigste Neuerung mit Fully-Buffered-DIMMs umgehen, die bei moderatem Stromverbrauch eine deutlich höhere Speicherdichte als etwa mit herkömmlichem DDR-2 oder DDR erlauben. Mit bis zu 16 GByte lassen sich die System ausstatten, was aber recht teuer wird, da nur acht FB-DIMM-Slots zur Verfügung stehen und 2-GByte-Module noch rar und kostspielig sind.

Apples Schnellster: Der Mac Pro.
Apples Schnellster: Der Mac Pro.
Mit den neuen Rechnern hat das Unternehmen die erste lieferbare Multiprocessing-Workstation mit Woodcrest vorgestellt. Apple war noch in der PowerPC-Ära mit mehreren CPU-Sockeln in einem Rechner aufgefallen und musste den G5-Prozessor schließlich sogar serienmässig mit Wasser kühlen, was nun mit den neuen Xeons nicht mehr notwendig ist - obwohl die Rechner doppelt so schnell wie die G5-Maschinen sein sollen. Der neue Mac Pro kommt im Gehäuse der bisherigen G5-Macs daher, und bietet Platz für vier Festplatten, zwei optische Laufwerke und vier PCI-Express-Karten.

Die-Shot der Woodcrest-CPU.
Die-Shot der Woodcrest-CPU.
Apple will die neuen Mac Pros ab heute ausliefern, die kleinste Konfiguration mit zwei Xeon 5150 (vier Kerne, je 2,66 GHz), 1 GByte FB-DIMMs und einer 250-GByte-Festplatte sowie einer GeForce 7300GT-Grafikkarte samt 256 MByte Grafikspeicher kostet in den USA 2.499,- US-Dollar. Die gleiche Konfiguration kostet im deutschen Apple-Store 2.449,- Euro.

Auf Basis der neuen Mac-Pro-Architektur hat Apple ebenfalls neue Rack-Server mit einer Höheneinheit Größe vorgestellt, und damit laut Steve Jobs "in 210 kurzen Tagen" seine Produktpalette komplett auf Intel-Designs umgestellt.


Ogger 03. Nov 2006

Das wirklich Tolle an den Imacs Ihre Oekologische und Oekonomische unsinnigkeit, ist der...

BSDDaemon 15. Aug 2006

Der iMac ist von Werk aus so eingestellt, dass er nach kurzer Untätigkeit die...

BSDDaemon 15. Aug 2006

Wer will mehrere Geräte auf dem Schreibtisch stehen haben? Ach? Kann man nicht? Kann man...

Natas 15. Aug 2006

Mac bietet viele Vorteile insbesondere für User, die nicht viel Ahnung haben. Man kann...

aEon 09. Aug 2006

Öhm das wird teuer... :D

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Z! - Zeitgeist, Entwicklung, Technik / 15. Aug 2006

Z! - Episode 30: Ein Schlüssel für alle Schlösser

Luclog / 08. Aug 2006

WWDC

feierabendblog.de / 08. Aug 2006

Kein iPhone, kein neuer iPod

pl0g.de / 08. Aug 2006

nach der keynote ist vor der keynote



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