MacOS X - Sicherheits-Patch korrigiert 20 Programmfehler

Zahlreiche gefährliche Sicherheitslücken gefunden

Insgesamt 20 Sicherheitslücken schließt Apple mit einem Sicherheits-Update in den MacOS-Versionen 10.3.9 sowie 10.4.7. Ein Großteil der nun korrigierten Sicherheitslecks kann zur Ausführung von Programmcode missbraucht werden. Zudem hat die Bluetooth-Funktion eine Sicherheitsverbesserung erfahren.

Anzeige

Die Betriebssystem-Komponente LaunchServices weist unter MacOS X 10.4.7 einen Fehler auf, worüber eine präparierte Webseite JavaScript-Code mit lokalen Rechten ausführen und sich so eine weitreichende Kontrolle über ein fremdes System verschaffen kann. Auch im WebKit steckt ein Fehler, worüber Angreifer per HTML-Seite beliebigen Programmcode ausführen können.

In der Kompressionsroutine Bom sorgt ein Sicherheitsloch dafür, dass Angreifer über eine präparierte ZIP-Datei beliebigen Programmcode starten können. Ebenfalls zu einer Codeausführung führen Fehler in DHCP, Fetchmail, ImageIO sowie Image RAW. Letztere beiden Komponenten übernehmen die Anzeige von Bilderdaten und die betreffenden Sicherheitslücken stecken nur in MacOS X 10.4.7. Ein weiteres Sicherheitsloch in AppKit und ImageIO führt bei der Darstellung von präparierten TIFF-Dateien zum Programmabsturz, der sich auch zum Starten von Programmcode ausnutzen lässt. Nur für MacOS X 10.4.7 wurde außerdem die Bluetooth-Sicherheit durch einen längeren Passkey erhöht.

Vier Sicherheitslücken stecken im AFP-Server und eine davon kann zu einem Absturz führen sowie das Ausführen schadhaften Programmcode ermöglichen. Ein zweites Sicherheitsleck erlaubt einem Angreifer einen unberechtigten Zugriff auf Dateien, während ein dritter Fehler im AFP-Server eine Rechteausweitung erlaubt. Das vierte Sicherheitsloch kann ebenfalls zu einem Absturz führen und für eine Denial-of-Service-Attacke missbraucht werden.

Lokal angemeldete Nutzer können über zwei Sicherheitslücken in dyld entweder die eigenen Rechte ausweiten oder andere Applikationen negativ beeinflussen. Ebenfalls nur angemeldete Nutzer können die Dateirechte über einen Fehler in gunzip verändern, auch wenn ihnen dazu die erforderliche Berechtigung fehlt. Ein zweiter gunzip-Fehler erlaubt es einem Angreifer Programmcode einzuschleusen. Ein Sicherheitsloch in OpenSSH von MacOS X 10.4.7 verursacht ferner einen Denial-of-Service-Angriff und telnet enthüllt Umgebungsvariablen, die eigentlich nicht einsehbar sein sollten.

Apple bietet das Sicherheits-Update für MacOS X 10.3.9 sowie 10.4.7 in Versionen für PowerPC-Systeme und Intel-Macs zum Download an. Neben der Desktop-Ausführung steht auch die Server-Variante für MacOS X 10.3.9 bereit und die Updates können über die Software-Aktualisierung des Betriebssystems eingespielt werden.


jojojij2 02. Aug 2006

waschmittel auf dem computer??

jojojij2 02. Aug 2006

sicher ^^

Glück im Linux 02. Aug 2006

kt

knv 02. Aug 2006

NAja, es ist halt ein "Sicherheitspatch", daher ist das nur konsequent.

blub 02. Aug 2006

man bin ich blöd

Kommentieren




Anzeige
  1. Softwareentwickler (m/w)
    DMG Automation GmbH, Hüfingen
  2. Testmanager / Teamleiter für Verbundtests von Werkzeugketten (m/w)
    dSPACE GmbH, Paderborn
  3. IT-System-Administrator (m/w)
    Endress+Hauser Conducta Gesellschaft für Mess- und Regeltechnik mbH & Co. KG, Gerlingen, Waldheim bei Dresden, Groß-Umstadt bei Darmstadt
  4. Produktmanager / Produktmanagerin
    econda GmbH, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. Radeon HD 7770 und 7750 im Test

    Die Grafikkarte mit 1 GHz für 159 Euro

  3. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  4. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  5. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 200 | letzter Beitrag 14.02. 22:07

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 14.02. 13:50

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 14.02. 12:39

  5. Kommentare: 101 | letzter Beitrag 02:39 Uhr

Mehr


  1. Radeon HD 7770 und 7750 im Test

    Die Grafikkarte mit 1 GHz für 159 Euro

  2. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  3. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  4. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  5. Fifa Street

    Last Man Standing auf dem Bolzplatz

  6. Isis Web Browser

    Neuer Browser für HPs WebOS

  7. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  8. Thermosensor

    Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

  9. Deutsche Gamestage

    Call for Papers der Quo Vadis verlängert

  10. Vodafone

    LTE auf dem Smartphone kostet monatlich 10 Euro mehr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Spielebranche: Diskussion über "stinkende Gamer"
Spielebranche
Diskussion über "stinkende Gamer"

Nach der Gamescom 2011 löste ein TV-Bericht von RTL über angeblich schlecht riechende Gamer Empörung aus. Jetzt folgt die Aufarbeitung der Szene beim Games Culture Circle in Berlin.

  1. Umfrage Zuschauer wollen mehr HD-Programme
  2. Golem.de guckt Wärmegedämmte Verschwörungstheorien
  3. Golem.de guckt George Orwell und der nigerianische Wahlkampf

IBM-Mainframe: Nasa schaltet letzten Großrechner ab
IBM-Mainframe
Nasa schaltet letzten Großrechner ab

Die Nasa hat den letzten IBM-Mainframe abgeschaltet. Damit gehe eine Rechnerära bei der Nasa zu Ende, schreibt deren IT-Chefin.

  1. Grail Nasa veröffentlicht Video von der Rückseite des Mondes

Blackhole Toolkit: Cryptome gehackt und mit Malware infiziert
Blackhole Toolkit
Cryptome gehackt und mit Malware infiziert

Cryptome ist gehackt und mit einer Schadsoftware infiziert worden. Der Schadcode hatte alle Seite das Angebotes befallen, das deshalb komplett wiederhergestellt werden musste.

  1. Evilshadow Microsoft Store in Indien gehackt
  2. Nach Hackerangriff Polizei-Webserver in Nordrhein-Westfalen seit 12 Tagen down
  3. Windows und Office 21 Sicherheitslücken in Microsofts Software

Zum Artikel