Systembiologie erhält weitere Fördermittel

Computermodelle zum besseren Verständnis des Lebens

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat der Systembiologie weitere Fördermittel versprochen. Als Querschnittstechnologie sei die Systembiologie entscheidend für die Innovationsfähigkeit verschiedener Branchen, heißt es in einer Ankündigung des Ministeriums.

Anzeige

Das Ziel der Systembiologie ist die Nachbildung und das Verstehen von biologischen Prozessen. Als interdisziplinäre Forschungsrichtung verknüpft die Wissenschaft Daten und Methoden aus Biologie, Medizin, Mathematik, Physik, Systemtechnik, Informatik und den Ingenieurwissenschaften. Entsprechend vielseitig sollen die Anwendungsmöglichkeiten der Systembiologie sein: Sie reichen vom gezielten Pflanzendesign über die Optimierung von Produktionsprozessen bis hin zur Entwicklung maßgeschneiderter Medikamente.

Das BMBF fördert die Systembiologie nun mit weiteren 45 Millionen Euro. Das Geld soll im Laufe der nächsten fünf Jahre an vier ausgewählte Wissenschaftlergruppen gehen, die Auswahl traf ein internationales Expertengremium im Rahmen des Wettbewerbs FORSYS (Forschungseinheiten der Systembiologie). Von der Förderung profitieren interdisziplinäre Forschungseinheiten an der Universität Freiburg, der Universität Heidelberg, der Universität Magdeburg (in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für die Dynamik komplexer technischer Systeme) und am Max-Planck-Institut für Pflanzenphysiologie in Potsdam.

"Die vier Teams sollen vorhandene Forschungscluster in Biologie und Medizin weiter stärken, sich der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Systembiologie widmen und mit Nachwuchsgruppen die Forschung voranbringen", so das BMBF in seiner Mitteilung.


blubb 01. Aug 2006

mit verlaub ein sehr sehr klassischer Begriff... moderne bioinfo geht weit über das...

johnbecker 01. Aug 2006

danke erst mal für alle antworten. hhm, wollte ja eigentl. irgendwann mal mit...

Biomedical... 01. Aug 2006

Bioinformatik ist meines Erachtens ein schwammiger Begriff. Die klassischen...

unregistered 01. Aug 2006

Hmm, so kann man das nicht sagen - Genetik (va. Analyse und Zuordnung von Gensequenzen...

new2you 01. Aug 2006

eher nein, bioinformatiker sind keine gentechniker. auf der anderen seite kann eine...

Kommentieren




Anzeige
  1. Software-Entwickler Industrial Ethernet (m/w)
    Trebing & Himstedt Prozeßautomation GmbH & Co. KG, Schwerin
  2. Teamleiter Social Media (m/w)
    Unitymedia KabelBW GmbH, Köln
  3. IT Spezialist/IT Spezialistin Bereich Datenbanken
    OYAK ANKER Bank GmbH, Frankfurt-Niederrad
  4. IT-Systemspezialist (m/w)
    PENSIONS-SICHERUNGS-VEREIN VVaG, Köln

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Hands On

    Huawei Ascend P6 ist schick und schlank

  2. Letzte Meile

    Bundesnetzagentur senkt Preise für TAL am Schaltverteiler

  3. Prism

    Wie der BND das Netz überwacht

  4. Socl

    Microsofts soziales Netzwerk wird zum Meme-Generator

  5. XMP-Profile

    Kompatibilitätslisten zu DDR3-Modulen für Haswell

  6. Datenbrille

    Datenschützer halten Google Glass für nicht EU-tauglich

  7. We are Watching You

    Widerstand gegen Kinect-Überwachung in den USA

  8. Netflix und Dreamworks

    Shrek & Co. bald in neuen Streaming-Serien

  9. LC-90LE757

    Sharp bringt 90-Zoll-TV für 13.000 Euro

  10. HTC Desire 200

    Einsteiger-Smartphone mit langer Akkulaufzeit und Adblocker



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Echolokation: Raumvermessung mit intelligentem Algorithmus
Echolokation
Raumvermessung mit intelligentem Algorithmus

Schweizer Wissenschaftler haben eine neue Methode entwickelt, mit wenigen Mikrofonen komplexe Räume zu vermessen, ohne wie bisher dabei streng auf die Anordnung der Mikros achten zu müssen. Die Technik könnte in Zukunft in vielen Bereichen angewandt werden, auch auf Smartphones.

  1. Wearables MIT-Forscher experimentieren mit vibrotaktilem Display
  2. Teilchenphysik Beschleuniger ILC ist bereit für den Bau
  3. Implantat Aluminiumoxid schützt Siliziumchips

Test The Last of Us: Meisterwerk der Playstation-3-Endzeit
Test The Last of Us
Meisterwerk der Playstation-3-Endzeit

Auf der gerade zu Ende gegangenen E3 2013 hat sich Sony mit überwiegend positivem Presseecho für die nächste Konsolengeneration in Stellung gebracht. The Last of Us lässt uns trotzdem für einen Augenblick vergessen, dass die Zeit der Playstation 3 schon bald vorbei sein soll.

  1. The Last of Us angespielt Überleben für Fortgeschrittene

Videocodec: Googles VP9 in Chrome aktiviert
Videocodec
Googles VP9 in Chrome aktiviert

Der Videocodec VP9 ist jetzt standardmäßig in der aktuellen Entwicklerversion des Browsers Chromium aktiviert. Die finale Veröffentlichung im August ist damit sehr wahrscheinlich.

  1. VP9 Googles neuer Videocodec
  2. Freier Videocodec Nokia meldet Patentansprüche auf Googles VP8 an

Zum Artikel