Entwurf für XHTML 2.0 veröffentlicht
Neue Version bleibt abwärtskompatibel
Das W3C hat einen Entwurf für die Version 2.0 von XHTML veröffentlicht, die einige Änderungen seit der ersten Version mitbringt. Dennoch soll die Sprache abwärtskompatibel bleiben und in mehr als 95 Prozent der verbreiteten Webbrowser funktionieren.
Eine der wichtigsten Änderungen in XHTML 2.0 betriftt Hyperlinks, die sich nun nicht mehr nur mit dem "a"-Element erstellen lassen. Vielmehr kann jedes Element zum Link werden, so dass
ausreicht, um ein Listenelement zu verlinken. Das neue section-Element soll die Struktur der h-Elemente durch Verschachtelung ablösen. Anstatt br kommt in XHTML 2.0 das neue l-Element zum Einsatz.
XForms und XFrames sind neue Teile der Spezifikation für Formulare bzw. Frames. Zum Reagieren auf Ereignisse wie "onclick" gibt es nun die XEvents. In XHTML 2.0 kann außerdem jedes Element ein src-Attribut haben, um damit beispielsweise ein Bild anstelle des eigentlichen Elements zu laden. Wenn diese Ressource allerdings nicht verfügbar ist, so wird das eigentliche Element geladen.
Das W3C verspricht, dass XHTML 2.0 abwärtskompatibel bleibt und die meisten Elemente in aktuellen Browsern schon funktionieren. Allerdings setzen Elemente wie XEvents Arbeit auf der Clientseite voraus, verlangt also, dass die Browser von ihren Anbietern abgepasst werden.
Einen kompletten Überblick über alle Änderungen bietet der Entwurf.






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