Spieletest: Darkstar One - Auf den Spuren von Privateer
Geld kann in Darkstar One mit vielen Methoden verdient werden: Beim Handel hilft eine Übersicht der Hauptprodukte einer Welt. Illegale Waren sollten am besten schleunigst in die Station gebracht werden - an den Polizeischiffen vorbei. Die passenden Durchsagen in den Raumstationen sind mitunter recht witzig, da wird Videospielschmugglern schon mal das Abhacken ihrer Hände angedroht.

Darkstar One
Einige Systeme sind in Piraten-Hand und müssen so oder so befreit werden. Als Belohnung kann das Schiff verbessert werden. Häufiger finden sich die dazu nötigen Artefakte jedoch in großen Asteroiden, die es zu durchfliegen gilt. Manche Systeme müssen erst durch Missionen freigeschaltet werden, andere dürfen angereist werden, sobald benachbarte Systeme entdeckt oder Geld in stärkere Schiffsantriebe investiert wurde. Ganz selten kann im Rahmen von Missionen auch mal über Planeten geflogen werden, etwa um Schutzschild-Generatoren auszuschalten. Allerdings wird hier nur durch Canyons manövriert, die Todesstern-ähnlich mit einigen Geschützen, Minen und etwas fliegender Gegenwehr aufwarten.

Darkstar One
Die Steuerung fällt leicht, das Schiff lässt sich mit Tastatur und Maus gut kontrollieren, so dass der alte Joystick nicht zwangsweise ausgegraben werden muss. Die Orientierung ist ebenfalls recht einfach, das Radar im Elite-Stil zeigt mit Hilfe von Balken an, wo und in welcher Position sich erkannte Objekte befinden. Die Darkstar-One-Grafik ist ordentlich, aber nicht aufsehenerregend. Von der Farbgebung erinnert sie etwas an Freelancer, die Raumschiffe haben aber ihren eigenen Stil.

Darkstar One
Nach einem von Ascaron veröffentlichten Patch auf die Version 1.1 wurden einige nervige Probleme beseitigt, einige davon hatten mit der Grafikleistung zu tun. Zwischendurch gab es immer wieder mal sekundenlange Aussetzer beim Flug in einen Asteroiden - offenbar kam das Spiel beim Laden aus dem Tritt. Das Problem scheint sich aber mit einem neueren Grafikkartentreiber erübrigt zu haben. Weniger angenehm ist der nervige CD-Check, der auf unserem Testrechner teils recht lange braucht, um sich zu vergewissern, dass ein Original eingelegt ist.
Darkstar One ist bereits im Handel erhältlich und für rund 40,- Euro zu haben. Entwickelt wurde das Windows-PC-Spiel im Gütersloher Entwicklungsstudio von Ascaron unter der Leitung von Daniel Dumont, der u.a. für Port Royale 2 verantwortlich zeichnet.
Fazit:
Darkstar One ist ein solides Spiel mit kurzweiligen Weltraumgefechten, das sich vor allem an Einsteiger richtet. Das Zeug zu einem Kultspiel hat es aber nicht. Dazu wirkt Darkstar One dann doch etwas zu linear, die Story braucht ihre Zeit um an Fahrt zu gewinnen und es gibt zu wenig Tiefgang für erfahrene Weltraumentdecker. Die seltenen Flugeinlagen über Planeten und das auf das Abschießen von Asteroiden beschränkte Erzschürfen enttäuschen eher. Ebenso ist das Ergattern der zur Schiffsverbesserung nötigen Artefakte keine echte Herausforderung. Dennoch schadet es nicht, als Fan von Weltraumabenteuern und fernen Welten einen Blick auf das Spiel werfen, von dem es hoffentlich irgendwann einen Nachfolger mit mehr spielerischer Tiefe gibt und der sich weniger an Einsteigern orientiert.
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Mal Taste "f" oder "g" ausprobiert?
Da ist mal ein Typ der will das ich dei 3 container überprüfe. wie soll ich das bitte...
Also mir hat X3 sehr gut gefallen. Einige Sachen sind zwar gewöhnungsbedürftig (Menüs...
Na ja ausser bei Flugsimulationen? Z.B. Weltraumshooter? Oder den guten alten Descent...
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