Neue LGPL soll auf der GPL aufbauen

GPL mit zusätzlichen Privilegien soll neue LGPL werden

Während die Free Software Foundation an der neuen Version 3 der GNU General Public License (GPL) arbeitet, ist nun auch eine neue Version der GNU Lesser General Public License (LGPL) geplant. Richard Stallman und Eben Moglen sprachen auf der GPL-Konferenz in Barcelona darüber. Die neue LGPL soll auf der GPL basieren und einige zusätzliche Regelungen enthalten.

Anzeige

Groklaw zitiert aus den Vorträgen von Stallman und Moglen, wonach die neue LGPL ein Beispiel für die Struktur zusätzlicher Genehmigungen in der GPL werden soll. Damit wäre die LGPL nicht eine Wiederholung vieler Paragrafen der GPL, sondern einfach die GPL mit weiteren Regelungen, so wie es der Paragraf 7 der GPL v3 ermöglichen soll. So ließen sich diese Rechte auch wieder entziehen, so dass eine geänderte Software unter der GPL verbreitet werden könnte, sagte Stallman.

Moglen widersprach diesem jedoch, man werde nicht das Verhalten der LGPL ändern. Durch die LGPL als Erweiterung der GPL würde allerdings die Lizenzvielfalt eingeschränkt und gleichzeitig gezeigt, wie gut der Erweiterungsparagraf ist. In einigen Wochen möchte Moglen einen ersten Entwurf der neuen Regeln vorlegen.

Die GPLv3 selbst soll spätestens im Frühling 2007 fertig sein.


Rabbit 16. Jul 2006

Also ich interpretiere den Punkt 3 der jetztigen LGPL anders. Meines Erachtens darf...

*v* 14. Jul 2006

ja Dort steht aber nicht, dass das jeder tun kann, der nur ein winziges Stück verändert...

Rabbit 14. Jul 2006

Im Prinzip ist dabei nichts verloren, da die neue Version nur "freier" (im FSF-Sinn...

Rabbit 14. Jul 2006

Ist sie für andere Entwickler (wie in der Regel uns) meist auch, vor allem für...

Kompottkin 14. Jul 2006

Meines Wissens ist das so nicht richtig. Die GPL gilt in einem solchen Falle für das...

Kommentieren




Anzeige
  1. Software-Entwickler/in (.NET)
    neveling.net GmbH, Hamburg
  2. SAP Modulbetreuer mit dem Schwerpunkt Logistik (m/w) Betriebswirtschaftliche Systeme
    CQLT SaarGummi Deutschland GmbH, Wadern-Büschfeld
  3. Solution Architect (m/w)
    Loyalty Partner Solutions GmbH, Frankfurt
  4. Fachexperte (m/w) SAP-Basis
    über Invenimus Personalberatung GmbH, Großraum Leipzig

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Yahoo Japan

    Daten von 22 Millionen Nutzern kompromittiert

  2. Flying Wild Hog

    Der Shadow Warrior kämpft wieder

  3. Sony

    Die Playstation 4 ist schwarz - und verschwommen

  4. Palava

    Videokonferenzlösung auf Basis von WebRTC

  5. Browser

    Opera für Android 14 mit Webkit-Engine ist da

  6. Travelstar 5K1500

    Notebookfestplatte mit 1,5 TByte

  7. Sandisk und Toshiba

    Flash-Speicher wird kleiner

  8. Samsung

    Galaxy-S4-Funktionen für das Galaxy S3

  9. Bezahldienst

    Google Checkout wird eingestellt

  10. LG

    Flexibles OLED für gewölbte Smartphones



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Smartphones und Tablets: Google will Android-Fragmentierung bekämpfen
Smartphones und Tablets
Google will Android-Fragmentierung bekämpfen

Google sieht die anhaltende Fragmentierung von Android als Problem und will künftig verstärkt dagegen vorgehen. Auch noch immer vorhandene Ruckler bei der Bedienung von Android-Geräten will Google angehen.

  1. Offline-Karten-App für Android Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop
  2. All Access Google stellt Spotify-Konkurrenten vor
  3. Google I/O Neue Dienste und APIs für Android-Entwickler

In eigener Sache: Bitte schalte deinen Adblocker aus!
In eigener Sache
Bitte schalte deinen Adblocker aus!

Viele Nutzer betrachten Adblocker als legitime Notwehr gegen die aggressive Werbung im Netz. Für Websites wie Golem.de ist das ein großes Problem. Am Ende verlieren alle. Suche nach Auswegen aus dem Dilemma.

  1. In eigener Sache Golem.de und das Leistungsschutzrecht

Drosselung: Piratenchef fordert Verstaatlichung der Netze der Telekom
Drosselung
Piratenchef fordert Verstaatlichung der Netze der Telekom

Piratenchef Schlömer holt die alte Forderung "Netze in Nutzerhand" wieder hervor und will das Festnetz der Deutschen Telekom wegen der DSL-Drosselungspläne verstaatlichen.

  1. Vectoring Vodafone wird VDSL mit 100 MBit/s anbieten
  2. Vectoring der Telekom Bundesnetzagentur genehmigt VDSL mit 100 MBit/s
  3. Kündigungsgrund Wenn der Telefon-DSL-Anschluss nicht voll funktioniert

Zum Artikel