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RFID: Zwischen Zukunftsmarkt und gläsernem Konsumenten

Strenge rechtliche Regelungen für den Datenschutz gefordert

Die großen Industrieverbände sehen die Radiofrequenz-Identifikation (RFID) in Deutschland und Europa vor dem Durchbruch. Laut einer Studie der Deutschen Bank wächst der Weltmarkt für diese Systeme sowohl im Hard- und Software-Bereich als auch bei den Dienstleistungen von 2004 bis 2010 von 1,5 auf 22 Milliarden Euro. Doch Verbraucherschützer monieren: Wenn bald jeder Joghurtbecher vom Regal über die Kasse bis in den privaten Kühlschrank daheim verfolgt werden kann, werde der Konsument zum gläsernen Kunden.

RFID (Radio Frequency IDentification) sind in hauchdünne Etiketten eingearbeitete winzige Chips mit einem Transponder, die eine weltweit eindeutige Seriennummer enthalten und ohne Sichtkontakt aus einiger Entfernung per Funk ausgelesen werden können. RFID-Chips sollen nach dem Willen von Handel und Industrie in Zukunft die Strichcodes auf den Waren ersetzen. Heute sind sie beispielsweise in den aktuellen Reisepässen (ePass) zu finden. Anders als beim Strichcode, der das Produkt nur der Art nach bezeichnet, ist mit RFID jedes einzelne Hemd und jede Packung Frischkäse über die weltweit eindeutige Seriennummer identifizierbar.

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In Zukunft könnte damit jedes Produkt, das ein Kaufhaus verlässt, am Ausgang gescannt werden, das Geld hierfür würde automatisch vom Konto des Kunden abgebucht. Aber auch gegen Produktpiraterie kann die Technik erfolgreich eingesetzt werden, würden RFID-Chips Markenfälschungen von Originalen doch zuverlässig auf Grund ihrer Herkunft unterschieden.

Heute leistet die Überwachung per Chip bereits gute Dienste bei der Verteilung der richtigen Art und Dosis von Medikamenten für Krankenhauspatienten. Die für 2006 erwartete Wachstumsrate von 50 Prozent im RFID-Segement sei bereits in den ersten sechs Monaten erreicht worden, so der Chef des Informationsforums RFID Michael ten Hompel auf einer Fachtagung der Industrieverbände BDI sowie Bitkom und des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin.

RFID: Zwischen Zukunftsmarkt und gläsernem Konsumenten 

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Gambino 06. Jul 2006

Naja, dass der CCC ein Gerät entwickelt hat um die DInger zu zerstören ist wohl ein...

Eiram 03. Jul 2006

Von dem RFID-TAG einer EC oder Kreditkarte (bis 2010) z.B. ;-) MfG

Bibabuzzelmann 02. Jul 2006

"In Zukunft könnte damit jedes Produkt, das ein Kaufhaus verlässt, am Ausgang gescannt...

* ~ KARTAR ~ * 01. Jul 2006

wie es den ein oder anderen schon ma aufgefallen ist wird es immer krasser was die...

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