Mit Microsoft Robotics Studio zum Terminator?

Microsoft zeigt Entwicklerumgebung für Roboter

Von den immer günstigeren Bausätzen zur Roboter-Entwicklung und dem zunehmenden Interesse an sportlichen oder hilfsbereiten Maschinen will auch Microsoft profitieren. Das Unternehmen sponsert nicht nur universitäre Roboterentwicklung inkl. Roboterfußballteams, sondern hat nun für Roboterbastler mit dem "Microsoft Robotics Studio" auch eine eigene Windows-Entwicklungsumgebung vorgestellt, die zum Beispiel mit Lego Mindstorms NXT eingesetzt werden kann.

Anzeige

Das noch in Entwicklung befindliche Microsoft Robotics Studio beinhaltet eine visuelle Programmierumgebung, mit der es leicht sein soll, schlanke Robotik-Anwendungen zu erstellen und auf Fehler zu überprüfen. Microsoft zufolge lassen sich mit dem Robotics Studio modulare, nachrichtenbasierte Dienste für Hard- und Software entwickeln, mit denen Nutzer durch webbasierte oder Windows-basierte Schnittstellen ihre Roboter steuern oder deren Sensoren auslesen können. Zudem lassen sich Robotik-Anwendungen mit 3D-Modellen simulieren, wobei Microsoft auf die PhysX getaufte Physik-Simulation von Ageia setzt und dementsprechend auch PhysX-Beschleuniger-Steckkarten unterstützt.

Das Programmiermodell des Microsoft Robotics Studio soll skalier- und erweiterbar sein, lässt sich also auf verschiedene Roboterhardware anpassen. Der Funktionsumfang lässt sich durch zusätzliche Bibliotheken und Dienste erweitern. Sowohl ferngesteuerte als auch autonome Systeme sollen sich mittels verschiedener Programmiersprachen entwickeln lassen, unter anderem mit Visual C#, Visual Basic .NET, JScript, IronPython 1.0 Beta 1 und weiteren Sprachen, sofern sie zur dienstebasierten Architektur passen.

Microsoft und Partner zeigten auf der "RoboBusiness Conference and Exposition 2006" in Pittsburgh bereits einige Robotik-Anwendungen, die mit einer frühen Version des Robotics Studio entwickelt wurden, darunter der autonome Service-Roboter Surveyor 3000 von CoroWare, ein per Joystick ferngesteuerter Roboter-Prototyp der KUKA Robot Group, der mit sechs Rädern für schwieriges Gelände ausgelegte, autonome robuROC6-Roboter von Robosoft, ein Windows-XP-basierter Roboter von RoboticsConnection und ein Telepräsenzszenario mit dem "914 PC-BOT" von White Box Robotics. Weiterhin zeigte Microsoft sein Robotics Studio im Einsatz mit Robotern von Fischertechnik, LEGO Group, MobileRobots, Parallax und Phidgets.

Interessenten können die erwähnte Testversion von msdn.microsoft.com/robotics herunterladen, dort steht sie unter dem Titel "Microsoft Robotics Studio CTP 1" zum Download bereit. Ab wann die fertige Version für welchen Preis veröffentlicht wird, gab Microsoft noch nicht bekannt.


cheffe 01. Mär 2007

Hat irgendwer von Euch sich das MS Robotics Studio überhaupt schon mal angesehen...

cheffe 01. Mär 2007

Na Ihr kennt Euch ja mächtig aus ;-). Wieder mal die Fanboy-Diskussion über...

klonopin 15. Feb 2007

Hi! Guys how you manage to make such perfect sites? Good fellows!

geiziger Hamster 18. Dez 2006

Stimmt !!!!!!!!!!!!!!!!! Die Sache ist doch so: Wer genug Geld und nich wirklich Ahnung...

Foxfire 13. Dez 2006

Denke nicht, MS hat die Downloads immer nur bei sich. Wo arbeitest du denn, wenn die...

Kommentieren




Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w)
    SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  2. Mitarbeiter/-in Informationstechnologie, Produktdatenmanagement / Bill of Materials Support und Prozesse
    Daimler AG, Sindelfingen
  3. Social Media Manager (m/w)
    Hubert Burda Media, Offenburg
  4. Senior BI Solutions Architekt (m/w)
    SolarWorld AG, Bonn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Statt Asus

    Google will Nexus 8 angeblich mit HTC produzieren

  2. 25 Jahre Gameboy

    Nintendos kultisch verehrte Daddelkiste

  3. Digitalkamera

    Panono macht Panoramen im Flug

  4. Nach EuGH-Urteil

    LKA-Experten wollen weiter Vorratsdatenspeicherung

  5. MPAA und RIAA

    Film- und Musikindustrie nutzte Megaupload intensiv

  6. F-Secure

    David Hasselhoff spricht auf der Re:publica in Berlin

  7. "Leicht zu verdauen"

    SAP bietet Ratenkauf und kündigt vereinfachte GUI an

  8. Test The Elder Scrolls Online

    Skyrim meets Standard-MMORPG

  9. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  10. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IMHO - Heartbleed und die Folgen: TLS entrümpeln
IMHO - Heartbleed und die Folgen
TLS entrümpeln

Die Spezifikation der TLS-Verschlüsselung ist ein Gemischtwarenladen aus exotischen Algorithmen und nie benötigten Erweiterungen. Es ist Zeit für eine große Entrümpelungsaktion.

  1. Bleichenbacher-Angriff TLS-Probleme in Java
  2. Revocation Zurückziehen von Zertifikaten bringt wenig
  3. TLS-Bibliotheken Fehler finden mit fehlerhaften Zertifikaten

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

    •  / 
    Zum Artikel