Großes Sicherheitsrisiko durch Excel-Dateien (Update)

Analyse bei Microsoft läuft noch

Microsoft berichtet über entdeckten Schadcode für Excel, der ein Sicherheitsloch in der Tabellenkalkulation ausnutzt. Bislang habe Microsoft nur von einem Vorfall erfahren und derzeit laufen die Untersuchungen daran. Daher ist bislang auch unklar, welche Auswirkungen der Schadcode hat und ob er Dateien zerstört.

Anzeige

Als ungewöhnlich kann das Verhalten von Microsoft gelten, so frühzeitig über den Excel-Schadcode per Blog zu berichten, da noch keine weiteren Angaben dazu vorliegen. Es ist zu vermuten, dass solche Attacken entsprechenden Schaden auf befallenen Systemen anrichten können. Jedenfalls würde das die frühzeitige Information von Microsoft erklären.

Die infizierte Excel-Datei verbreitet sich nach Microsoft-Angaben per E-Mail und will seine Opfer dazu bewegen, das angehängte Excel-Dokument zu öffnen. Derzeit wird das Angriffsszenario untersucht und Redmond will weitere Details nennen, sobald die Arbeiten daran abgeschlossen sind.

Vermutlich können sich Nutzer vor diesem Risiko schützen, indem sie Excel-Dateien mit einer anderen Tabellenkalkulation öffnen und nicht das Microsoft-Produkt verwenden. Da aber bislang kaum Details vorliegen, bleibt dies nur eine Vermutung, so dass derzeit allgemein Vorsicht beim Öffnen verdächtiger Excel-Dokumente geboten ist.

Nachtrag vom 16. Juni 2006 um 13:27 Uhr:
Wie Secunia.com berichtet, kann die Schadfunktion beliebigen Programmcode auf einem befallenen System ausführen. Damit erhält ein Angreifer eine umfassende Kontrolle über ein fremdes System, sofern ein Opfer eine entsprechend manipulierte Excel-Datei öffnet.


dered.de 16. Jun 2006

du bist wohl schon länger nicht mehr ange- oder überfahren worden? *G* naja, mir reicht...

WindowsUnterKub... 16. Jun 2006

;)

Fedorist 16. Jun 2006

KDE Nicht.

Hello_World 16. Jun 2006

GNOME stinkt.

bpm 16. Jun 2006

mhm... wer kein auto hat, hat auch keinen autounfall =) trotzdem ziehe ich es vor, die...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w) .NET/C#
    Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe
  2. Softwareentwickler Big Data (m/w)
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen (bei Stuttgart)
  3. Projektleiter/in Software für mechatronische Fahrwerksysteme
    Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG, Herzogenaurach
  4. Anwendungsadministrator/IT-L- eiter (m/w)
    Wwe. Th. Hövelmann GmbH & Co. KG, Rees

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Hoverboard

    Schweben wie Marty McFly

  2. Nepton 120XL und 240M

    Cooler Master macht Wasserkühlungen leiser

  3. Deutsche Telekom

    Umstellung auf VoIP oder Kündigung erst ab 2017

  4. HTC

    Desire 820 Mini mit Quad-Core-Prozessor und 5-Zoll-Display

  5. Merkel auf IT-Gipfel

    Netzneutralität wird erst im Glasfasernetz wichtig

  6. Elektromobilität

    Die Chipkarte für die Ladesäule

  7. Next Century Cities

    32 US-Städte wollen Glasfaserausbau selbst machen

  8. Azure-Server

    Microsoft und Dell bringen Cloud in a Box

  9. GNU

    Emacs 24.4 mit integriertem Browser

  10. IT-Gipfel 2014

    De Maizière nennt De-Mail "nicht ganz zufriedenstellend"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

iMac mit Retina 5K angeschaut: Eine Lupe könnte helfen
iMac mit Retina 5K angeschaut
Eine Lupe könnte helfen
  1. Apple Tonga-XT-Chip mit 3,5 TFLOPs für den iMac Retina
  2. iFixit iMac mit Retina-Display ist schwer zu reparieren
  3. Apple iMac Retina bringt mehr als 14 Megapixel auf das Display

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

    •  / 
    Zum Artikel