Abo
  • Services:
Anzeige

Sieben gefährliche Sicherheitslücken im Internet Explorer

Sammel-Patch beseitigt acht Sicherheitslecks in Microsofts Browser

Mit einem Sammel-Patch korrigiert Microsoft gleich acht Sicherheitslücken im Internet Explorer, wovon fünf als gefährlich einzustufen sind. Der Sammel-Patch vom Juni 2006 korrigiert zudem zwei Spoofing-Lecks in Microsofts Browser. Außerdem stehen Patches für den JScript-Interpreter und die ART-Grafikbibliothek bereit. Über viele der nun bekannt gewordenen Sicherheitslücken können Angreifer beliebigen Programmcode ausführen und sich so eine umfassende Kontrolle über ein fremdes System verschaffen.

Gleich fünf verschiedene Sicherheitslücken im Internet Explorer kann ein Angreifer für Attacken missbrauchen, indem er entsprechend präparierte Webseiten bereitstellt. Außerdem sind E-Mail-Clients davon betroffen, welche die Rendering-Engine Trident des Internet Explorer für die Darstellung von HTML-Nachrichten einsetzen.

Anzeige

Ein Sicherheitsleck im Internet Explorer tritt auf, wenn Objekte Exception Handler registrieren, die womöglich nicht korrekt vom Browser verarbeitet werden. Ein weiterer Fehler betrifft die Anzeige von HTML-Inhalten mit UTF-8-Kodierung, was den Systemspeicher beschädigt. Mit Hilfe spezieller Daten kann ein Fehler im ActiveX-Steuerelement "DXImageTransform.Microsoft.Light" ausgenutzt werden und ein anderes Sicherheitsloch schlägt zu, wenn bestimmte COM-Objekte sich als ActiveX-Element anmelden und so den Systemstatus schädigen.

Während für die Ausnutzung der oben genannten Sicherheitslecks bereits die Ansicht von Webinhalten genügt, muss das Opfer bei der folgenden Sicherheitslücke aktiver sein. Denn der Angreifer muss erreichen, dass eine präparierte Webseite als Multipart-HTML-Datei gespeichert wird, um so beliebigen Programmcode einzuschleusen.

Durch einen Fehler in der CSS-Verarbeitung des Internet Explorer können Angreifer zudem Daten aus der Sicherheitszone oder -domäne eines anderen Benutzers lesen. Zwei weitere Sicherheitslücken im Internet Explorer erlauben Spoofing-Angriffe, um an vertrauliche Daten anderer Nutzer zu gelangen. Zwei unterschiedliche Fehler überschreiben jeweils den Inhalt eines anderen Browser-Fensters, um Nutzern vorzugaukeln, auf einer vertrauenswürdigen Webseite zu sein, um sich so etwa Zugangsdaten zu Bankkonten oder anderen Zugängen zu verschaffen.

Für die oben aufgeführten Sicherheitslücken im Internet Explorer ab der Version 5.01 bietet Microsoft einen Sammel-Patch zum Download an.

Ein weiteres Sicherheitsleck steckt in der Windows-Komponente zur Darstellung von ART-Bildern, die bevorzugt mit der Rendering Engine des Internet Explorer dargestellt werden. ART-Bilder verwendet vor allem die AOL-Software. Durch einen ungeprüften Puffer können präparierte ART-Dateien zur Programmausführung missbraucht werden. Ein Patch für den Internet Explorer ab der Version 5.01 steht zum Download bereit.

Mit einem weiteren Sicherheits-Patch korrigiert Microsoft einen Fehler im JScript-Interpreter, worüber Angreifer gleichfalls beliebigen Code ausführen können. Denn ein Fehler bei der Freigabe von Objekten kann zu einer Speicherbeschädigung führen. Ein Angreifer muss dazu nur eine präparierte HTML-Seite oder eine HTML-Nachricht bereitstellen bzw. versenden.

Alternativ kann die Windows-Update-Funktion bemüht werden, um die drei genannten Patches einzuspielen. Zudem hat Winboard.org inoffizielle Patch-Pakete für die verschiedenen Windows-Versionen zum Download bereitgestellt, die neben den Internet-Explorer-Löchern auch die Sicherheitslecks in Windows und im Windows Media Player schließen.


eye home zur Startseite
doofi 15. Jun 2006

Nur Teilweise richtig, gerade beim IE hat es mit dem Konzept zu tun. Der Internet...

doofi 15. Jun 2006

Nimm doch einfach einen andren Browser, dann kannst dir die ganze mühe mit den murks...

das große H 15. Jun 2006

Das dachte ich mir auch, als ich die Tage versuchte, WLAN auf meinem Notebook unter...

fröbi 15. Jun 2006

ich füll die register von hand und rechne nochmal auf papier nach. sicherer gehts nicht...

Bibabuzzelmann 14. Jun 2006

Das Ding von MS hab ich auch getestet, hat mich aber nicht überzeugt....also das hier im...




Anzeige

Stellenmarkt
  1. Villeroy & Boch AG, Mettlach bei Saarbrücken / Merzig
  2. Optica Abrechnungszentrum Dr. Güldener GmbH, Nittenau Raum Regensburg
  3. Daimler AG, Sindelfingen
  4. Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 149,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. 3 3D-Blu-rays für 30 EUR, Box-Sets u. Serien)
  3. 139,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von Freudenberg IT
  2. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von Bitdefender
  3. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Alternatives Android

    Cyanogen soll zahlreiche Mitarbeiter entlassen

  2. Update

    Onedrive erstellt automatisierte Alben und erkennt Pokémon

  3. Die Woche im Video

    Ausgesperrt, ausprobiert, ausgetüftelt

  4. 100 MBit/s

    Zusagen der Bundesnetzagentur drücken Preis für Vectoring

  5. Insolvenz

    Unister Holding mit 39 Millionen Euro verschuldet

  6. Radeons RX 480

    Die Designs von AMDs Partnern takten höher - und konstanter

  7. Koelnmesse

    Tagestickets für Gamescom ausverkauft

  8. Kluge Uhren

    Weltweiter Smartwatch-Markt bricht um ein Drittel ein

  9. Linux

    Nvidia ist bereit für einheitliche Wayland-Unterstützung

  10. Copyright

    Klage gegen US-Marine wegen 558.466-mal Softwarepiraterie



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Digitalisierung: Darf ich am Sabbat mit meinem Lautsprecher reden?
Digitalisierung
Darf ich am Sabbat mit meinem Lautsprecher reden?
  1. Smart City Der Bürger gestaltet mit
  2. Internetwirtschaft Das ist so was von 2006
  3. Das Internet der Menschen "Industrie 4.0 verbannt Menschen nicht aus Werkhallen"

Edward Snowden: Spezialhülle fürs iPhone warnt vor ungewollter Funkaktivität
Edward Snowden
Spezialhülle fürs iPhone warnt vor ungewollter Funkaktivität
  1. Qualcomm-Chips Android-Geräteverschlüsselung ist angreifbar
  2. Apple Nächstes iPhone soll keine Klinkenbuchse haben
  3. Smarte Hülle Android unter dem iPhone

Nuki Smart Lock im Test: Ausgesperrt statt aufgesperrt
Nuki Smart Lock im Test
Ausgesperrt statt aufgesperrt

  1. Einnahmequellen?

    hackCrack | 14:49

  2. akute Zahlungsunfähigkeit

    mal_so | 14:44

  3. Re: Na dann viel Glück..

    DarioBerlin | 14:43

  4. Linux

    jajagreat | 14:39

  5. Re: wie koennen sich eigentlich menschen...

    Piyo | 14:38


  1. 14:19

  2. 13:08

  3. 09:01

  4. 18:26

  5. 18:00

  6. 17:00

  7. 16:29

  8. 16:02


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel