Readers Edition - Schreib Deine News doch selbst!

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Integration von Google Maps für Ortszuweisung bei News
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Die Zeitung von Lesern für Leser ist "ein Experiment", so der Geschäftsführer der Netzeitung Philip Dönhoff. "Wir bieten denen, die schreiben wollen nicht nur die moderne Plattform, sondern auch eine beachtliche Leserschaft". Dies soll unter anderem dadurch erreicht werden, dass neue und interessante Meldungen auch in der Netzeitung verlinkt werden. Wirklich gute Leserartikel werden voraussichtlich auch direkt in die Netzeitung übernommen, gegen Entlohnung.

Da die Texte der Readers Edition unter einer Creative-Commons-Lizenz stehen, dürfen sie unter bestimmten Voraussetzungen auch kostenlos auf private bzw. nicht kommerzielle Websites übernommen werden, was für eine weitere Verbreitung sorgen dürfte. Ob die Texte lesenswert und gelungen sind, können die Leser selbst durch eine Bewertungsfunktion bestimmen. Öffentliche Kommentare zu Artikeln sind ebenso möglich.

Redaktionssystem der Readers Edition
Redaktionssystem der Readers Edition
Das Redaktionssystem basiert auf einem modifizierten Wordpress, die eingetragenen Artikel werden von den Moderatoren freigeschaltet - oder mit Kommentar zur Nachbesserung zurückgewiesen. Nachdem Artikel online gegangen sind, lassen sie sich vom Autor zum Schutz vor Manipulationen nicht mehr ändern, wohl aber die Moderatoren über Änderungsvorschläge informieren.

In der Blogger-Szene und bei Journalisten stieß das Projekt gleichermaßen auf Lob und auf Kritik. Die Netzeitung sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, dass die potenziellen Schreiberlinge trotz zu erwartender Werbung und Sponsoringverträgen unbezahlt bleiben würden. Laut Netzeitung müssen allerdings Mitarbeiter, Server, Datenverkehr, Software-Entwicklung und Community-Unterstützung finanziert werden.

Kritiker befürchten billige "Content-Sklaven", während positive Stimmen in der Readers Edition ein interessantes Testfeld für angehende Jung-Journalisten und Journalismus-Studenten sowie im so genannten Citizen Journalism ("Bürger-Journalimus") eine Chance für die Demokratisierung der Medienwelt sehen. "Die Readers Edition macht den Rezipient zum Sender und ermöglicht eine Berichterstattung über Themen, die von klassischen Medien nicht beleuchtet werden", lobt Phil von Sassen, Blogger beim Hauptstadtblog.de und Moderator bei der Readers Edition.

Wie sich das Experiment Readers Edition entwickelt, wird nicht nur die Golem.de-Schwesterpublikation Netzeitung gespannt beobachten. Da bereits seit vergangenem Freitag die fast 2.500 vorangemeldeten Interessenten die Plattform ausprobieren und Artikel online stellen konnten, sind zum heutigen offiziellen Start bereits erste Artikel unter www.readers-edition.de zu finden. Diese widmen sich etwa Themen wie der Solidarität unter streikenden Ärzten, der Praxistauglichkeit des Berliner Hauptbahnhofs und Neuigkeiten auf dem Softwaremarkt. Das Readers-Edition-Team erwartet, dass im Hinblick auf die am 9. Juni beginnende Fußballweltmeisterschaft 2006 auch Sport in der "offenen Zeitung" stark thematisiert werden wird.

 Readers Edition - Schreib Deine News doch selbst!

stiftung warentest 17. Aug 2006

Observator schrieb:-------------------------------------------------------> Karendric...

Karendric 11. Jun 2006

Unsinn. Jeder Lesezirkel-Kunde bestimmt selbst, wie alt die Zeitschriften sind, die bei...

Observator 11. Jun 2006

Mag sein, aber bin ich jedesmal auch in der Lage dieses Körnchen herraus zu filtern...

Observator 10. Jun 2006

Ob, "Stiftung Warentest" auf Andere herunterschauen weiss ich nicht. Aber die Tatsache...

Karendric 10. Jun 2006

Kann ich verstehen. Die Stiftung kriegt ja auch kräftig Steuergelder von uns allen. Da...

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