Notebook für 500 Euro bei Conrad mit kleinen Haken

Sparmodell ohne Betriebssystem und WLAN

Der Preiskampf um das billigste Notebook geht weiter. Conrad Elektronik bietet nun ein Modell des Herstellers Smartbook an, das mit vernünftiger Ausstattung für ein reines Arbeitsgerät lockt, aber kräftig abgespeckt wurde.

Anzeige

So wird das Modell "Smartbook I-1100Z" vor allem ohne Betriebssystem geliefert - laut Hersteller ist das Gerät aber für Windows XP geeignet, die nötigen Treiber liegen bei. Immerhin ist mit dem SiS M661MX kein besonders exotischer Chipsatz verbaut, für den die Treiber auf der Webseite von SiS zur Verfügung stehen. Zu beachten ist, dass für Windows XP zuerst "IGP Graphics Driver" und dann "SiS 661FX & SiS760 Series" zu wählen ist. Bei SiS sind die Chipsatzfamilien mit den gleichen ersten beiden Ziffern in der Regel zueinander treiberkompatibel.

Der Chipsatz steuert beim Smartbook auch die interne Grafiklösung bei, sie kann bis zu 64 MByte vom Hauptspeicher borgen. Zwar arbeitet der Grafikkern mit DirectX 9 zusammen, dürfte aber für derartige Spiele deutlich zu langsam sein. Weiter gespart hat Smartbook beim optischen Laufwerk: Es kann DVDs nur lesen, aber immerhin CD/RW-Discs beschreiben. WLAN ist dem I-1100Z ebenfalls fremd, es lässt sich per Aufpreis von 50,- Euro aber mit einem internen WLAN-Modul aufrüsten oder um eine handelsübliche PC-Card erweitern, die für 802.11b/g mit 54 MBit/s schon um etwa 30,- Euro zu haben ist.

Smartbook I-1100Z
Smartbook I-1100Z
Die restliche Ausstattung mit einem 14,1-Zoll-Display mit XGA-Auflösung (1.024 x 768 Pixel), einer 40-GByte-Festplatte und 256 MByte DDR-Speicher (mit einem weiteren Modul erweiterbar) qualifiziert das Notebook für die meisten Büro-Aufgaben. Denen ist auch der Prozessor, ein Celeron M 350 (1,3 GHz) von Intel, noch gewachsen. Auch unterwegs dürfte das Gerät dank sparsamer Ausstattung noch recht brauchbar sein: Es wiegt 2,5 kg und ist mit einem Lithium-Ionen-Akku mit 4,4 Ampere-Stunden Kapazität ausgestattet. Konkrete Angaben zur Laufzeit liegen jedoch noch nicht vor.

Das Smartbook I-1100Z ist ab sofort in den Shops und über die Webseite von Conrad Elektronik zu einem Preis von 499,- Euro in der genannten Ausstattung zu haben. Ähnliche Modelle unter dem Label "Smartbook" bringen auf Basis desselben Notebook-Chassis' deutlich mehr Hardware mit, sind aber auch entsprechend teurer.


planlos1 04. Mai 2007

das driften geht zumindestestens bei meinen Notebook weg und das ist schon 5 jahre alt...

FoF 16. Okt 2006

Unter LanPartykids max sein, aber ich kenne 'ne Menge C und Grafikprofis, die den...

SMARTBOOK AG 07. Jun 2006

Sehr geehrte Damen und Herren, alle Gerätetreiber, sowie Brenner/DVD-Software zum...

Kennich 01. Jun 2006

Schon richtig. Viele der Pressemitteilungen sind bessere Verkaufsofferten. Aber wenn's...

anna chist 31. Mai 2006

ok, habe gegoogelt aber wie gehabt...nix gefunden =( habe jetzt mal synaptics...

Kommentieren




Anzeige

  1. Business Intelligence / Data Warehouse Engineer (m/w)
    Loyalty Partner GmbH, München
  2. Senior Consultant Reporting (m/w)
    b.telligent, München und Zürich
  3. IT-Spezialist (m/w) für Anwendungsentwicklung
    Versicherungskammer Bayern, München
  4. Netzwerk Administrator (m/w)
    Loyalty Partner Solutions GmbH, keine Angabe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  2. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  3. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  4. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen

  5. Cridex-Trojaner

    Hamburger Senat bestätigt großen Schaden durch Malware

  6. Ubuntu 14.04 LTS im Test

    Canonical in der Konvergenz-Falle

  7. Überwachung

    Snowden befragt Putin in Fernsehinterview

  8. Bleichenbacher-Angriff

    TLS-Probleme in Java

  9. Cyanogenmod-Smartphone

    Oneplus One kann nur auf Einladung bestellt werden

  10. Heartbleed-Bug

    Strato und BSI warnen Nutzer



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Cortana im Test: Gebt Windows Phone eine Stimme
Cortana im Test
Gebt Windows Phone eine Stimme

Mit Windows Phone 8.1 bringt Microsoft nicht nur lange vermisste Funktionen wie die zentrale Benachrichtigungsübersicht auf das Smartphone, sondern auch die Sprachassistentin Cortana. Diese kann den Alltag tatsächlich erleichtern - und singen.

  1. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  2. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone
  3. Microsoft Internet Explorer 11 für Windows Phone

Wolfenstein The New Order: "Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"
Wolfenstein The New Order
"Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"

B. J. Blazkowicz muss demnächst wieder die Welt retten - in einem Wolfenstein aus Schweden. Im Interview hat Golem.de mit Andreas Öjerfors, dem Senior Gameplay Designer, über verbotene Inhalte, die KI und Filmvorbilder von The New Order gesprochen.

  1. The New Order Wolfenstein erscheint ohne inhaltliche Schnitte
  2. Wolfenstein angespielt Agent Blazkowicz in historischer Mission
  3. Bethesda Zugang zur Doom-Beta führt über Wolfenstein

    •  / 
    Zum Artikel