DVB-H startet in Berlin, Hamburg, Hannover und München

Handy-TV mit offenen Fragen bei Frequenzen, Endgeräten und Abrechnung

Nachdem die Anhänger des mobilen Fernsehen via DMB bereits vor ein paar Tagen angekündigt hatten, fit für Handy-TV zu sein, haben nun die deutschen Mobilfunknetzbetreiber nachgezogen. Zur Fußball-WM 2006 wollen sie in den Städten Berlin, Hamburg, Hannover und München mobiles Fernsehen im Standard DVB-H demonstrieren. DVB-H soll ein vielfältiges Programm- und Serviceangebot auf 16 Kanälen bieten. Das einzige, was noch fehlt, sind die Sendefrequenzen. Und ein paar Empfangsgeräte.

Anzeige

Mit vereinten Kräften wollen die vier großen Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone D2, E-Plus und O2 Germany dem MPEG-4-basierten DVB-H in Deutschland zum Durchbruch verhelfen. Ausnahmsweise arbeiten die vier Mobilfunk-Unternehmen dazu Hand in Hand, um die technische Plattform für die Programmverteilung aufzubauen. Auch die Kosten für das Sendernetz sollen geteilt werden.

Dabei setzt das Netzbetreiber-Konsortium gezielt auf den Übertragungsstandard DVB-H. Hierbei wird Rundfunk-Technik für die Übertragung der Sendungen an die Zuschauer verwendet, so dass es anders als bei UMTS-Videostreams nicht zu Engpässen oder Qualitätsverlusten bei der Bilddarstellung kommen soll. DVB-H bietet zudem die Möglichkeit, zukünftig bis zu 40 Programme an praktisch unbegrenzt viele Handynutzer auszustrahlen. Die Datenrate bei DVB-H ist für die Darstellung auf den Handydisplays optimiert.

Die konkurrierende Sendetechnik DMB stellt ebenfalls eine unbegrenzte Anzahl an Nutzern zufrieden, doch die Anzahl der Kanäle ist geringer als bei DVB-H. Wie bereits berichtet, hat die verantwortliche Firma "Mobiles Fernsehen Deutschland" (MFD) bereits angekündigt, ebenfalls rechtzeitig zur WM zu starten.

DVB-H startet in Berlin, Hamburg, Hannover und München 

radar 30. Mai 2006

mit sicherheit nicht wenn es geld kostet, wenn es kostenlos wäre vielleicht eher. nur...

marcel83 29. Mai 2006

DVB-H halte ich für nicht sehr sinnvoll, da in absehbarer Zeit die Rechenleistung und...

andreasm 29. Mai 2006

Stimmt, etwas sinnlos eine solche Technik in ein Handy einzubauen. Da sieht man doch...

Ja und? ^^ 29. Mai 2006

Muss man auch nicht. Allerdings freut's die Mobilfunk-Anbieter beziehungsweise den...

????? 29. Mai 2006

Ja wenn es den kostenlos zur Verfügung gestellt werden würde, so weit ich weiß wirst...

Kommentieren


Das CIO-Weblog / 29. Mai 2006

Handy-TV: WM-Spiele und Seifenopern



Anzeige

  1. Software-Entwickler Java / JavaScript (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim
  2. Abteilungsleiter/in
    Robert Bosch GmbH, Renningen
  3. Projektleiter Software Standardisierung (m/w) Schwerpunkt Fördertechnik
    Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen
  4. SAP-Modulbetreuer (m/w) Rechnungswesen und Controlling
    HiPP-Werk Georg Hipp OHG, Pfaffenhofen (Raum Ingolstadt)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Software Development Kit

    Linux-Support und geringere Latenz für Oculus Rift

  2. Big Brother Awards

    Österreich prämiert die EU Kommission und Facebook

  3. iFixit

    Touch-ID-Sensor im iPad mini 3 mit Klebstoff befestigt

  4. Illegales Streaming

    Razzien gegen Betreiber von Kinox.to

  5. Android 4.4.2

    Kitkat-Update für Motorola Razr HD wird verteilt

  6. Galaxy Note 4

    4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat

  7. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  8. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  9. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  10. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Ubuntu 14.10: Zum Geburtstag kaum Neues
Ubuntu 14.10
Zum Geburtstag kaum Neues
  1. Thomas Voß "Mir ist in zwei Jahren relevanter als Wayland"
  2. Ubuntu Unity 8 soll Standard in 16.04 werden
  3. Ubuntu Unity-Lockscreen-Bug kann Passwort verraten

Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

    •  / 
    Zum Artikel