Apple: Kein freier Kernel für x86-Systeme?

Tom Yager vermutet, Apple habe Angst vor Mac-Nachbauten

Bislang hat Apple den Kern seines Betriebssystems MacOS X im Rahmen seines Projekts Darwin als Open Source veröffentlicht, doch in der Version für Intel-PCs fehlen nun einige wesentliche Teile, hat IT-Kolumnist Tom Yager entdeckt. Es sei nicht länger möglich, den Kernel von MacOS X aus dem Quellcode selbst zu erzeugen.

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Der Darwin-Kernel für PowerPC-Systeme ist auch weiterhin offen, der Quellcode ist bei Apple vollständig zu finden. Wer also einen Mac mit G3-, G4- oder G5-Prozessor hat, kann auch weiterhin den Kernel im Quelltext verändern und einen eigenen bauen. Wer aber einen neueren Mac mit Intel-CPU besitzt, hat diese Chance nun nicht mehr, Kernel und Gerätetreiber fehlen, schreibt Tom Yager unter anderem bei InfoWorld.

Die Open-Source-Version des x86-Kernels sei derzeit im Umbruch, begründet Apple. Dies sei derzeit kein großes Problem, so Yager, schließlich gebe es von Apple bisher nur Client-Systeme mit Intel-Prozessoren - wenn Apple aber bald auch Intel-Server auf den Markt bringt, werde das Fehlen des Quellcodes zum Problem. Nutzer hätten dann nicht mehr die Möglichkeit, Apples auf breite Kompatibilität ausgelegten Standard-Kernel gegen einen angepassten und auf ihr System optimierten Kernel auszutauschen. Je mehr CPU-Varianten im Lauf der Zeit unterstützt werden müssen, je größer werde die Kluft.

Laut Yager hat Apple Angst vor Mac-Nachbauten, die sich die freien Teile des Betriebssystems zu Nutze machen.


@ 18. Mai 2006

Bist Du sicher, dass Du noch weisst, was Du geschrieben hattest? Hier nochmal zur...

soso 18. Mai 2006

Das könnten sie auch machen wenn er unter der GPL stehen würde...

snyd 18. Mai 2006

na immerhin besser :-)

snyd 18. Mai 2006

Brutal aber wahr; auch beim Apple ][ ging es nur um Geldverdienen. Die olle...

:-) 18. Mai 2006

Was würde passieren, wenn du dir eine Hauptplatine für deinen PC selber baust...

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Stellwag.eu / 08. Aug 2006

Apple veröffentlicht Kernel für x86-Macs

Stellwag.eu / 20. Mai 2006

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