Fraunhofer-Gesellschaft baut keramische Brennstoffzelle

Enge Kooperation mit der Industrie

Am Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) haben Forscher das Kernstück einer Brennstoffzelle auf neuartige Weise hergestellt. Die lamellenartigen "Stacks", an denen die Umwandlung von Brennstoffen in elektrischen Strom stattfindet, sollen sich so besonders günstig fertigen lassen.

Anzeige

Damit könnte die Brennstoffzelle - wieder einmal - kurz vor einer flächendeckenden Markteinführung stehen. Bei dem Konzept des IKTS handelt es sich vor allem um einen neuen Verbundwerkstoff, der den Wissenschaftlern zufolge aus Metall, Glas und Keramik besteht. Aus diesem Material soll der Stack der Hochtemperatur-Brennstoffzelle bestehen, der mehrere tausend Grad aushalten muss. Die gesamte Zelle selbst wird dabei nur an winzigen Stellen derart heiß. Das Bauteil soll in ersten Labormustern eine Lebensdauer von über 5.000 Stunden erreicht haben. Das entspricht 208 Tagen ununterbrochener Nutzung.

Herzstück der keramischen Hochtemperaturbrennstoffzelle
Herzstück der keramischen Hochtemperaturbrennstoffzelle

Die Entwicklung fand in Zusammenarbeit mit der H.C. Starck GmbH, einer Tochter der Bayer AG, sowie der Webasto AG statt - Letztere ist ein Automobilzulieferer. Beide Unternehmen haben im vergangenen Jahr bereits ein Joint Venture namens Staxera gegründet, das die Vermarktung übernehmen soll. Staxera hat laut der Fraunhofer Gesellschaft auch in den Gebäuden der Forschungsinstitution Räume angemietet und einige Wissenschaftler eingestellt.

Das IKTS spricht ausdrücklich davon, dass die Serienfertigung der neuen Brennstoffzelle "bald" erfolgen soll, gibt dafür aber noch keinen konkreten Termin an.


johny 16. Jan 2007

Es geht auch anders rum: 80 Millionen wohnen auf 357000 Quadratkilometern, das macht 226...

johny 16. Jan 2007

Die Rechnung ist ja total falsch, hast du dir die Zahlen eigentlich ausgedacht? Also noch...

moertelsinger 11. Nov 2006

tikern zu schwer täuschen lassen.Dieses gefühl der ölmultis auch noch den letzten...

moertelsinger 11. Nov 2006

Maß,gibt es wohl nichts mehr,das zu bereisen wert ist. Das wäre wahrlich ein...

:-) 22. Mai 2006

Leider geht die Rechnung nicht auf! Wir brauchen 48 MW pro Stunde und Person. Diese...

Kommentieren



Anzeige

  1. Ingenieur (m/w) Informationstechnik
    Netze BW GmbH, Stuttgart
  2. SAP Business Process Expert (m/w)
    Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt
  3. IT-Projektleiter/in (SAP)
    Landeshauptstadt München, München
  4. Consultant Software Asset Management (SAM) für Microsoft (m/w)
    FRITZ & MACZIOL group, deutschlandweit

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Gratiseinwilligung für Google

    Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein

  2. John Riccitiello

    Ex-EA-Chef ist neuer Boss von Unity Technologies

  3. Android Wear

    Moto 360 und G Watch erhalten Update

  4. Digitale Dividende II

    Bundesnetzagentur will DVB-T ab April 2015 beenden

  5. Security

    Gefährliche Schwachstellen im UEFI-Bios

  6. Broadcom

    Chips für Router mit G.Fast sind fertig

  7. Canon Filmkamera

    EOS C100 Mark II mit Dual-Pixel-AF und besserem Sucher

  8. Samsung

    Galaxy-Geräte mit Knox für US-Regierung zertifiziert

  9. Sammelkarten

    Hearthstone erst 2015 auf Smartphones

  10. Netzangriffe

    DDoS-Botnetz weitet sich ungebremst aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

Kazam Tornado 348 ausprobiert: Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display
Kazam Tornado 348 ausprobiert
Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display

iMac mit Retina 5K angeschaut: Eine Lupe könnte helfen
iMac mit Retina 5K angeschaut
Eine Lupe könnte helfen
  1. Apple Tonga-XT-Chip mit 3,5 TFLOPs für den iMac Retina
  2. iFixit iMac mit Retina-Display ist schwer zu reparieren
  3. Apple iMac Retina bringt mehr als 14 Megapixel auf das Display

    •  / 
    Zum Artikel