US-Regierung plant den "Super-DMCA"

Anzeige

Bereits die Verbreitung von Kopien "zur kommerziellen Distribution vorgesehener Werke" in "öffentlich zugänglichen Netzwerken" vor ihrer offiziellen Vermarktung soll diesen Straftatbestand erfüllen, wenn der Gegenwert der Kopien mehr als 1.000,- US-Dollar betragen würde. Die vorgesehenen Strafen reichen von 10 Jahren (bisher 5 Jahre) Gefängnis für Ersttäter bis zu 20 Jahren im Wiederholungsfall.

War nach dem DMCA bisher schon die Umgehung von Techniken zur Rechtekontrolle und die Verbreitung dafür geeigneter Techniken eine Straftat, so gilt das in Zukunft beispielsweise auch für die Herstellung solcher Technik, ihren Besitz oder Transport.

Um die Vielfalt der neuen Straftaten wirksam bekämpfen zu können, soll beim FBI aufgerüstet werden. Dazu gehören die Schaffung einer speziellen Urheberrechtseinheit und der Einsatz von Abhörmaßnahmen bei der Untersuchung unter anderem von Urheberrechtsverbrechen, Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen, Markenfälschung und Wirtschaftsspionage. Die Entwicklung neuer Methoden und Instrumente zur Spurensicherung in solchen Fällen soll mit 20 Millionen US-Dollar unterstützt werden.

Rechteinhaber erhalten dem Gesetztentwurf zufolge künftig mehr zivilrechtliche Möglichkeiten, um die Nutzung der von ihnen vermarkteten Inhalte zu kontrollieren und gegen nicht autorisierte Vervielfältigungen vorzugehen. Hilfsmittel zur Urheberrechtsverletzung müssen zukünftig beschlagnahmt und zerstört bzw. vom Staat versteigert werden. Vorbild sind die Bestimmungen zum Drogenhandel.

 US-Regierung plant den "Super-DMCA"US-Regierung plant den "Super-DMCA" 

tss 01. Mai 2006

Stimmt nicht. Wenn es technisch nicht möglich ist ist, "Raubkopierer" überhaupt zu...

Nameless 30. Apr 2006

US-Urheberrecht: Versuchte Straftat => 10 Jahre Gefängnis !!! Echt tolles Gesetz.

Makake 28. Apr 2006

Schwarz-Gelb ist der gleich Müll. Wie sagen die Bauern? Die Schweine ändern sich, die...

Makake 28. Apr 2006

Das dumme ist nur , das wenn die Amis sowas bekommen, wir es irgendwann auch bekommen...

ThadMiller 28. Apr 2006

Sorry, aber das dürfte der mit Abstand schlechteste, unüberlegteste und bodenloseste...

Kommentieren


verfolger / 27. Apr 2006

Copyright Kleinkrieg

Bernds Blog / 27. Apr 2006

Super-DMCA



Anzeige

  1. SAP-Prozessexperte für Master Data, EHS & Label Management (m/w)
    BASF Coatings GmbH, Münster
  2. IT-Projektleiter/in
    Landeshauptstadt München, München
  3. Senior Consultant Reporting (m/w)
    b.telligent, München und Zürich
  4. Mitarbeiter/-in Informationstechnologie, Produktdatenmanagement / Bill of Materials Support und Prozesse
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. MPAA und RIAA

    Film- und Musikindustrie nutzte Megaupload intensiv

  2. F-Secure

    David Hasselhoff spricht auf der Re:publica in Berlin

  3. "Leicht zu verdauen"

    SAP bietet Ratenkauf und kündigt vereinfachte GUI an

  4. Test The Elder Scrolls Online

    Skyrim meets Standard-MMORPG

  5. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  6. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  7. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  8. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  9. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  10. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IMHO - Heartbleed und die Folgen: TLS entrümpeln
IMHO - Heartbleed und die Folgen
TLS entrümpeln

Die Spezifikation der TLS-Verschlüsselung ist ein Gemischtwarenladen aus exotischen Algorithmen und nie benötigten Erweiterungen. Es ist Zeit für eine große Entrümpelungsaktion.

  1. Bleichenbacher-Angriff TLS-Probleme in Java
  2. Revocation Zurückziehen von Zertifikaten bringt wenig
  3. TLS-Bibliotheken Fehler finden mit fehlerhaften Zertifikaten

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

    •  / 
    Zum Artikel