Spieletest: Resident Evil DS - Horror für unterwegs

Remake für Nintendos Handheld

Die Resident-Evil-Reihe ist nicht nur auf Grund ihrer Relevanz für das Survival-Horror-Genre bekannt, sondern auch für die zahlreichen Ableger und Neuauflagen - alleine der erste Teil der Reihe, der einst für die alte PlayStation erschien, wurde bereits auf mehrere Plattformen umgesetzt. Mit Resident Evil - Deadly Silence folgt jetzt eine weitere Version für das Nintendo DS; Racoon City darf von nun an also auch etwa unterwegs in der U-Bahn von Zombie-Horden befreit werden.

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Resident Evil: Deadly Silence (Nintendo DS)
Resident Evil: Deadly Silence (Nintendo DS)
Resident Evil - Deadly Silence bietet dem Spieler im Hauptmenü zwei grundlegende Optionen: Entweder man wählt den Klassikmodus und erlebt das erste Resident Evil bis ins kleinste Detail genauso, wie es einst auf der PSOne erschien - sparsame Grafik, hakelige Steuerung und beständige Wartezeiten zwischen den Räumen inklusive. Oder aber man entscheidet sich für die "Wiedergeburt"-Option, bei der Capcom die Fähigkeiten von Nintendos Handheld berücksichtigte und so die Horror-Hatz ein gutes Stück aufwertete.

Resident Evil DS
Resident Evil DS
So gibt es etwa oftmals Passagen, in denen in die Ego-Perspektive geschaltet wird und man per Touchscreen zum Messerkampf ansetzt - mit dem Stylus wird dann ausgewählt, wo die nächste Attacke landen soll. Auch das Mikrofon des DS wird genutzt, wenn man einem Kameraden im wahrsten Sinne des Wortes neues Leben einhauchen soll. Die zwei Bildschirme sind hingegen nur begrenzt nützlich: Screen 2 zeigt einfach nur die Karte. Der Wiedergeburtsmodus hält zudem noch ein paar Extras wie neue Objekte, Gegner an anderen Stellen und dergleichen mehr bereit und sorgt so auch für Überraschungen bei Profis, die das Spiel schon in mehreren Inkarnationen erlebt haben.

Resident Evil DS
Resident Evil DS
An der Präsentation wurde allerdings auch hier nicht geschraubt, Grafik und Sound wirken - auch wenn das Original-Intro immer noch sehr witzig ist - doch sehr antiquiert. Darunter leidet natürlich auch die Atmosphäre: Sich bei einem Handheld-Spiel zu gruseln ist ohnehin nicht gerade einfach, aber trotz einiger kleiner Schockmomente fühlt man sich als Spieler nie wirklich als Teil des Geschehens; innovative DS-Spiele wie Another Code haben vorgemacht, dass es durchaus möglich ist, ein portables Spiel ähnlich intensiv wie eines an einer Heimkonsole zu erleben, Deadly Silence gelingt das nicht.

Resident Evil - Deadly Silence ist ab sofort für das Nintendo DS erhältlich und kostet etwa 40,- Euro. Das Spiel hat von der USK keine Jugendfreigabe erhalten und ist somit erst ab 18 Jahren käuflich zu erwerben.

Fazit:
Der Oldie Resident Evil ist leider nicht so unverwüstlich, wie man gerne glauben würde: Die Bedeutung des Spiels ist zwar unbestritten, die Atmosphäre und Wirkung auf dem Nintendo DS aber doch eher bescheiden. Nostalgiker werden sich sicherlich freuen, auch unterwegs nach Racoon City reisen zu dürfen, insgesamt hätte sich Capcom aber ein paar Ideen mehr einfallen lassen dürfen, um die Neuauflage wirklich für alle interessant zu machen.


~The Judge~ 28. Apr 2006

Sehe ich ähnlich wie ihr beiden (Ich spreche von RE 1 & 2). Das Spielprinzip war...

Sven Janssen 28. Apr 2006

Meinst Du wegen den Zombies die ich dank genialer Kameraführung teilweise gar nicht sah...

Naja... 28. Apr 2006

Hm, und Du nennst mich Troll?

Naja... 28. Apr 2006

Wer weiss :) Hach, unglaublich. Naja, spielt keine Rolle. Relax.

Fabian-Uwe... 28. Apr 2006

Hehe, was für ein geiler Kommentar ;) Hier die Wahrheit über Onlinespieler: http://www...

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