Anzeige

BMW- und Renault-Autos warnen sich gegenseitig vor Unfällen

Fahrzeuge als virtuelle Warndreiecke

Bislang sind Autos nach außen hin relativ stumm: Sie können zwar teilweise Werkstätten oder Rettungsleitstellen anfunken, doch mit anderen Autos ihrer eigenen Marke oder gar der Konkurrenz können sie überhaupt keinen Kontakt aufnehmen. Nun haben BMW und Renault begonnen, Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikationssysteme zu entwickeln, die untereinander Daten austauschen können.

Beispielsweise können sich die Fahrzeuge dann gegenseitig warnen. BMW beschreibt ein Szenario, bei dem ein vorbeikommender Fahrer einen Unfall per Knopfdruck meldet. Die Rettungsleitstelle erhält die per GPS erfassten Koordinaten der Unfallstelle. Das Auto arbeitet aber zudem wie ein virtuelles Warndreieck und meldet Fahrzeugen, die demnächst die Unfallstelle passieren, die Gefahr. Damit auch Fahrzeugführer ohne derartige Systeme profitieren, werden auch die Verkehrsleitzentralen informiert und können mit Hilfe der Radio-Datendienste Hinweise ausstrahlen.

Anzeige

BMW und Renault haben dieses gemeinsam entwickelte Rettungsszenario zwischen ihren Fahrzeugen der EU-Kommission in München vorgestellt. "BMW und Renault erreichen damit einen bedeutenden Meilenstein", sagt Juhani Jääskeläinen, stellvertretender Leiter innerhalb des Direktorats "Information Society and Media" der Europäischen Kommission.

"Zwischen zwei Herstellern demonstrieren sie mittels der Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation eine Sicherheitsanwendung. Diese Initiative begrüßen wir ausdrücklich. Sie verdeutlicht den Fortschritt bei der Harmonisierung und Standardisierung mit Hilfe der Förderung durch die EU."

Seit 2004 sind BMW und Renault Partner im europäischen Forschungsprojekt Global System for Telematics (GST). Das von der EU unterstützte Projekt entwickelt eine offene Architektur für interoperable Telematik-Anwendungen.

Die Erfahrungen aus der Zusammenarbeit sollen dem Car-to-Car Communication Consortium zukommen, das aus acht Automobilherstellern und zwölf Forschungspartnern besteht. Es führt die Ergebnisse aus europäischen und nationalen Forschungsprojekten zusammen und will einen Industriestandard basierend auf einer weltweit harmonisierten Funkfrequenz für die Car-to-X-Kommunikation entwickeln.


eye home zur Startseite
Johnnyb 24. Apr 2006

Ja und bald werden Autos Autos kaufen können. Hau weg den überflüssigen humanoiden Scheiss.

SHADOW-KNIGHT 23. Apr 2006

Es ist doch eine Frage dessen: Wer hat weshalb vor wem oder was Angst dabei? Zunächst...

craesh 22. Apr 2006

Das wäre doch mal was... ich ersteche jemanden, und verklage den Hersteller...

good idea oh lord 22. Apr 2006

Herrlich! Sterben ist einfach, komisch sein ist schwer. (von Groucho?)

lopus 22. Apr 2006

flow: entwicklungen beinhalten nun mal pannen. aber nur so kommt man weiter.

Kommentieren



Anzeige

  1. Requirements Engineer Integrationsprojekte Insurance (m/w)
    Daimler AG, Stuttgart
  2. Softwareentwickler (m/w) User Interface / Datenbasis
    ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München
  3. Software Entwickler Java (m/w)
    team24x7 Gesellschaft für Lösungen in der Datenverarbeitung mbH, Bonn
  4. IT-Architect Vernetzte Dienste (m/w)
    T-Systems on site services GmbH, München, Gaimersheim

Detailsuche



Anzeige
Top-Angebote
  1. NEU: Mirror's Edge [PC Download]
    2,49€
  2. NEU: Steam-Sommer-Sale
    (u. a. NBA2K16 9,99€, Doom 35,99€, Fallout 4 29,99€, CS GO 6,99€, Rise of the Tomb Raider...
  3. NEU: Telltale-Spiele bei GOG bis zu 75 Prozent günstiger
    (u. a. Game of Thrones 6,99€)

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Axanar

    Paramount/CBS erlaubt Star-Trek-Fanfilme

  2. FTTH/FTTB

    Oberirdische Glasfaser spart 85 Prozent der Kosten

  3. Botnet

    Necurs kommt zurück und bringt Locky millionenfach mit

  4. Google

    Livestreaming direkt aus der Youtube-App

  5. Autonome Autos

    Fahrer wollen vor allem ihr eigenes Leben schützen

  6. Boston Dynamics

    Spot Mini, die Roboraffe

  7. Datenrate

    Tele Columbus versorgt fast 840.000 Haushalte mit 400 MBit/s

  8. Supercomputer

    China und Japan setzen auf ARM-Kerne für kommende Systeme

  9. Patent

    Die springenden Icons von Apple

  10. Counter-Strike

    Klage gegen Wetten mit Waffen-Skins



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mighty No. 9 im Test: Mittelmaß für 4 Millionen US-Dollar
Mighty No. 9 im Test
Mittelmaß für 4 Millionen US-Dollar
  1. Mirror's Edge Catalyst im Test Rennen für die Freiheit
  2. Warp Shift im Test Zauberhaftes Kistenschieben
  3. Alienation im Test Mit zwei Analogsticks gegen viele Außerirdische

Schulunterricht: "Wir zocken die ganze Zeit Minecraft"
Schulunterricht
"Wir zocken die ganze Zeit Minecraft"
  1. MCreator für Arduino Mit Klötzchen LEDs steuern
  2. Lifeboat-Community Minecraft-Spieler müssen sich neues Passwort craften
  3. Minecraft Befehlsblöcke und Mods für die Pocket Edition

Mikko Hypponen: "Microsoft ist nicht mehr scheiße"
Mikko Hypponen
"Microsoft ist nicht mehr scheiße"

  1. Wieso schaffen es andere?

    ThorstenRetzlaff | 01:47

  2. Re: Rot - Rot - Rot - Rote Politik wirkt

    DrWatson | 01:36

  3. Kompletter Schwachsinn

    miauwww | 01:23

  4. Re: Bei Vodafone günstiger

    bithunter_99 | 01:23

  5. Re: Was geht in den Köpfen der Briten vor?

    Corian | 01:00


  1. 17:47

  2. 17:01

  3. 16:46

  4. 15:51

  5. 15:48

  6. 15:40

  7. 14:58

  8. 14:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel