KOffice 1.5 mit OpenDocument, Kexi und KPlato

Neue Version mit Projektmanagement-Anwendung

Das freie Office-Paket KOffice 1.5 ist fertig und setzt auf OpenDocument als Standardformat. Außerdem enthält KOffice 1.5 die erste Version der Datenbankanwendung Kexi. Das Projektmanagement-Programm KPlato hingegen ist nur in einer Vorabversion enthalten. KOffice 1.5 soll außerdem eine leichtere Bedienung für Menschen mit Behinderung bieten.

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Kexi
Kexi
KOffice ist die Office-Suite des KDE-Projektes und setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Mit KWord ist eine Textverarbeitung enthalten, mit KSpread und KPresenter eine Tabellenkalkulation bzw. ein Präsentationsprogramm. Darüber hinaus umfasst KOffice noch weitere Applikationen wie Kexi, eine Datenbankanwendung, die erstmals in Version 1.0 verfügbar ist und Programmen wie Microsoft Access und FileMaker ähnelt. Das Projektmanagement-Werkzeug KPlato ist nur als technische Vorschau enthalten. Die KPlato-Entwickler beteiligen sich auch am OPMEF-Projekt, um ein einheitliches Dateiformat für Projektmanagement-Applikationen zu schaffen.

KWord, KSpread und KPresenter setzen mittlerweile das OpenDocument-Format als Standard-Dateiformat ein. KChart, ein Programm zum Erstellen von Diagrammen, und der Formel-Editor KFormula unterstützen OpenDocument ebenfalls, jedoch noch nicht vollständig. Für Menschen mit Behinderung soll die Bedienung von KOffice 1.5 deutlich einfacher sein, denn auch eine Bedienung ohne Maus ist möglich und die Software liest Texte vor.

Mit Kross verfügt KOffice nun auch über Skriptunterstützung, wobei man derzeit Python und Ruby verwenden kann. Auch bei Kross handelt es sich allerdings nur um eine technische Vorschau, die darüber hinaus nur in Krita und Kexi verfügbar ist. Die Entwickler weisen auch darauf hin, dass sich das API noch ändern könnte. Endgültig soll Kross erst in KOffice 2.0 integriert werden.

KPlato
KPlato
Alle Anwendungen nutzen nun einen neuen Startdialog und die Filter wurden teilweise weiter verbessert. Das Vektorzeichenprogramm Karbon soll zudem besser mit SVG-Grafiken umgehen können. Die Bildbearbeitung Krita unterstützt das CMYK-Farbmodell und profitiert außerdem von einer OpenGL-Beschleunigung.

Die KOffice-Entwickler weisen selbst darauf hin, dass die OpenDocument-Unterstützung und die Interoperabilität mit Microsoft-Office-Dokumenten noch nicht perfekt ist. In den bereits geplanten Veröffentlichungen 1.5.1 und 1.5.2 soll dies jedoch weiter verbessert werden.

KOffice 1.5 kann im Quelltext oder in Form von Binärpaketen für Suse Linux, Kubuntu und Debian heruntergeladen werden. Kexi ist zudem die erste KOffice-Komponente, die auch in einer Windows-Version verfügbar ist.


honselio 15. Apr 2006

Das hängt davon ab, wie man damit arbeitet. Excel arbeitet stabil bei sehr grossen...

evil_pinguin 13. Apr 2006

hast du schonmal mit openoffice gearbeit? ich glaube eher nicht außerdem is openoffice...

lilili 13. Apr 2006

Ich fands immer Schei**e, weil die Funktionen da aufhören wo man anfangen will mit einer...

BSDDaemon 12. Apr 2006

Muss man? Muss man nicht... man kann schon lange all diese Dinge sehr einfach andocken...

~keintroll~ 12. Apr 2006

Das ist doch kein Beweis. Wenn die LINUX-Gemeinde endlich zusammen an einem Strang...

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