Datenbank für Tomatengeschmäcker
Institut für Bioinformatik erstellt "Tomato Metabolite Database"
Forscher des Virginia Bioinformatics Institute (VBI) an der Virginia Tech haben eine Datenbank und Hilfssoftware entwickelt, mit der man testen kann, wie bestimmte Gene in Tomaten den Geschmack und den Nährwert der roten Beeren des Nachtschattengewächses beeinflussen.
Die "Tomato Metabolite Database" (TOMET) wurde von Zhangjun Fei, einem Biooinformatiker in der Cyberinfrastructure-Gruppe, eingerichet. Die Datenbank soll zahlreiche Informationen über Zwischenabbauprodukte (Metabolite) und andere Informationen zum Tomaten-Genom speichern.
Die Tomato Metabolite Database (TOMET) ist Teil des "Tomato Nutrient and Flavor"-Projektes der National Science Foundation (NSF). Die Arbeiten werden mit 2 Millionen US-Dollar aus dem nationalen Forschungsetat finanziert.
Die Daten stammen aus einer Genanalyse mittels RNA Interferenz (RNAi), die es erlaubt, als gentechnisches Verfahren Gene in Laborversuchen zu beeinflussen. Vor allem die Verringerung der Genaktivität statt des Ausschaltens ist dabei interessant.
Die Arbeiten sollen nicht nur helfen, die Züchtung von Tomaten zu verbessern, sondern auch auf andere Nutzpflanzen wie Kartoffeln und Tabak anwendbar sein. Die Datenbank steht unter http://tomet.vbi.vt.edu zum Abruf bereit.






weil die BeiSpiele der wissenschaft hinterherhinken!
(gen as farbe => geschmack)
Hmmm? Warum kann ich nur keinen Hinweis finden, dass da RNA-Interferenz zur Anwendung...
Ja ich hab mein Essen lieber auch ohne Gene. Bin sowieso gegen Gene. Im Fernsehen sagen...
"Möchtest du etwas trinken?" - "Nur ein Glas holländischen Tomatensaft bitte." ;)
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