Nintendo Revolution unterstützt USB-Datenträger

Werden Revolution-Spiele günstiger als die für Xbox 360 und PlayStation 3?

Gegenüber CNN verriet Nintendo-Präsident Satoru Iwata, dass der GameCube-Nachfolger Revolution über eine USB-Schnittstelle beliebige Datenträger ansprechen kann. Damit spielt es im Prinzip keine Rolle, dass die für 2006 angekündigte Spielekonsole nicht mit einer Festplatte daherkommt.

Anzeige

Bisher war nur bekannt, dass 512 MByte Flash-Memory und SD-Cards als nichtflüchtige Speicher für Spielstände und Downloads zur Verfügung stehen. Iwata zufolge lässt sich über die USB-Schnittstellen aber praktisch auch jede andere Speichermethode nutzen.

Damit können etwa USB-Sticks oder USB-Festplatten verwendet werden. Noch nicht bekannt ist allerdings, ob Nintendo oder Partner auch Software anbieten werden, mit denen etwa Musik, Bilder und Filme von USB-Speichern oder aus dem Netzwerk abgespielt werden können.

In Bezug auf kostenpflichtig zum Download angebotene Revolution-Inhalte gab Iwata gegenüber CNN an, dass man dabei sehr flexibel sein werde. Es sei ebenso möglich, einmal bezahlte Inhalte Nutzern ständig zur Verfügung zu stellen, wie auch ein Ablaufdatum für Heruntergeladenes zu setzen. Nintendo hatte kürzlich einen eigenen Online-Dienst namens "Virtual Console" für Revolution angekündigt, wobei ähnlich Xbox Live Inhalte kostenlos oder gegen Bezahlung angeboten werden.

Bei auf DVD verkauften Revolution-Spielen erwartet der Nintendo-Chef derzeit, dass man zwar keine Kontrolle bezüglich der Preisgestaltung von Partnern habe, er sich aber nicht vorstellen könne, dass Nintendos eigene Spiele für die neue Konsole mehr als 50 US-Dollar kosten würden. Iwata glaubt nicht, dass Kunden große Akzeptanz für Spiele von 60,- US-Dollar zeigen würden, wie sie in den USA bei der Xbox 360 zu finden sind. Vielleicht möge dies bei Premium-Titeln akzeptiert werden, aber nicht bei allen Next-Generation-Spielen, so Iwata.

In Deutschland kosten Xbox-360-Spiele beispielsweise zwischen 50,- und - wenn sie brandneu sind - knapp 70,- Euro. Spiele für Xbox, PlayStation 2 und GameCube liegen in der Regel bei unter 60,- Euro, eher sind rund 50,- Euro üblich. Mehr können es auch sein, dann liegt aber bei GameCube und PlayStation 2 in der Regel ein spezieller Controller bei.


Jan_ 13. Apr 2006

Lieber Golem, das klingt ja fast so, als ob die bei uns Günstig währen. man bedenke, 50...

Bibabuzzelmann 05. Apr 2006

Jo, stimmt *g Aber da ist auch ein Neues für 33€ dabei :) Hab den Namen irgendwie mit...

kleinesg 05. Apr 2006

Verschwinde, du Schwachkopf, du hast mich (und andere) lange genug beleidigt.

kleinesg 05. Apr 2006

Was ich will? Ganz einfach: ich will von dir Begründungen für deine Behauptungen hören...

FranUnFine 05. Apr 2006

Der Vergleich mit dem Wollpulli hinkt aber. Die Situation ist ja eher so, dass das...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Teamleitungen (m/w) für Betreute Lokale Netze an beruflichen Schulen
    Landeshauptstadt München, München
  2. Projektmanager (m/w) für Projekte im Bereich Store Solutions
    GK SOFTWARE AG, Schöneck / Vogtland, Berlin, St. Ingbert / Saarland
  3. IT-Techniker (m/w)
    Dänisches Bettenlager GmbH & Co. KG, Handewitt (bei Flensburg)
  4. Head of Ad Management (m/w)
    Heise Medien Gruppe GmbH & Co. KG, Hannover

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Air Food One

    Post liefert online bestelltes Lufthansa-Essen nach Hause

  2. Threshold

    Microsoft China scherzt über Startmenü in Windows 9

  3. Lieferdrohnen

    Nasa entwickelt Leitsystem für Flugroboter

  4. Radeon R9 285

    Die schnellste Grafikkarte mit nur zwei 6-Pol-Anschlüssen

  5. Bitcoin

    Charles Shrem will sich schuldig bekennen

  6. Mozilla

    Firefox 32 verbessert Werkzeuge und Leistung

  7. Shiro Games

    Evoland 2 soll Hommage an Rollenspiel-Genre werden

  8. Gegen Vectoring

    Tele Columbus erhöht auf 150 MBit/s

  9. Libdrm

    Mesa bekommt erste Android-Unterstützung

  10. Die Sims 4

    Erster Patch macht Zäune zu Zäunen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Infamous First Light: Neonbunter Actionspaß
Test Infamous First Light
Neonbunter Actionspaß
  1. Infamous Erweiterung First Light leuchtet Ende August 2014

Test Bioshock für iOS: Unterwasserstadt für die Hosentasche
Test Bioshock für iOS
Unterwasserstadt für die Hosentasche
  1. Unter Wasser Bioshock auf iOS-Geräten

Überschall-U-Boot: Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten
Überschall-U-Boot
Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten

    •  / 
    Zum Artikel