Verfahren zum Aufspüren von Honeypots entwickelt

Honeypots verraten sich durch falsche Antwort auf Pings

Der Informatikstudent Amir Alsbih hat ein Verfahren entwickelt, um so genannte Honeypots aufzuspüren. Dies sind spezielle Server, die in einem Netzwerk aufgestellt sind, um die Vorgehensweise von Hackern zu studieren. Doch diese identifizieren sich unter Umständen selbst.

Anzeige

Honeypots sind Server, die Netzwerkdienste wie Mailserver simulieren. Da sie dem berechtigten Netznutzer nicht bekannt sind, spricht dieser sie nicht an. Ein Hacker stößt beim Überprüfen von Schwachstellen im Netzwerk jedoch zwangsläufig auf den vermeintlich unsicheren Honeypot und nimmt dessen Dienste in Anspruch. Dabei merkt er allerdings nicht, dass er sich auf keinem echten Server befindet. Der Honeypot protokolliert währenddessen seine Vorgehensweise.

Häufig verfügen die Honeypots dabei auch über so genannte Honeywalls. Diese überwachen den Traffic eines Honeypots und verhindern, dass von diesem aus Angriffe gestartet werden.

Der Informatikstudent Amir Alsbih hat nun jedoch bei Tests in einem Honeynet eine Schwachstelle entdeckt, durch die Hacker diese Systeme identifizieren können. Dafür reicht es, einem System einen Ping zu schicken, an den ein Shellscript angehängt ist. Möglich ist das beispielsweise mit "hping2".

Das gesendete ICMP-Paket kann dann mittels Werkzeugen wie Tcpdump und Ethereal mit der Antwort des Servers verglichen werden. Unterscheiden sich die beiden, handelt es sich um einen mit einer Honeywall gesicherten Honeypot. Der Angreifer wird dieses System meiden und tappt so nicht in die Falle. So kann er weiter im Netzwerk nach Schwachstellen suchen, ohne dass ein Honeypot seinen Angriff meldet.

Alsbih beschreibt das Verfahren näher in einem PDF-Dokument, das er auf seiner Homepage veröffentlicht hat.


somefish 10. Sep 2006

naja.. so ganz ist das ja nicht richtig... er hats am rande mal mitbekommen als ich mit...

m*sh 30. Mär 2006

Danke Zugegeben in der heutigen Arbeitswelt lastet auf vielen Menschen ein...

DW 30. Mär 2006

na das nenne ich mal klasse - den Artikel hatte ich am 28.03 gelesen und gestern gab es...

Jay 30. Mär 2006

Das hast du wirklich sehr schön erklärt. Da kann man dir wirklich nur zustimmen. Ich...

m*sh 29. Mär 2006

Sie sind nicht wirklich dumm - sie sind es nur nicht gewohnt, in Zusammenhaengen zu...

Kommentieren




Anzeige

  1. Organisationsverantwortliche- /r/IT-Spezialist/in
    DEMAT GmbH, Frankfurt am Main
  2. IT-Applikationsbetreuer (m/w)
    MorphoSys AG, Martinsried bei München
  3. Informaticien ou géo-informaticien (m/w)
    La Direction Générale des Collectivités Territoriales (DGCT) über Centrum für internationale Migration und Entwicklung, Mauritanie
  4. Applikationsentwickler (m/w) für die Designated Complaint Unit
    Siemens AG, Marburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Router

    AVM schließt Sicherheitslücke in MyFritz-App

  2. AntMe V2

    Programmieren lernen mit Ameisen

  3. Android

    Motorola arbeitet an einem 7-Zoll-Tablet

  4. Oculix

    Netflix mit Oculus Rift und Leap Motion steuern

  5. Frequenzen für Mobilfunker

    Wechsel von DVB-T auf DVB-T2 soll 2016 starten

  6. Xbox One

    Microsoft bietet Reparatur oder Umtausch an

  7. Upgrade

    Neue Festplatte für Xbox 360 Slim mit 500 GByte

  8. IPv6

    Der holperige Weg zu neuen IP-Adressen

  9. Urheberrecht

    Täglich eine Million Löschanfragen an Google

  10. Oculus Rift

    Geld für gefundene Sicherheitslücken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Computerspiele: Schlechtes Wetter macht gute Games
Computerspiele
Schlechtes Wetter macht gute Games
  1. Elgato Spiele von Xbox One und PS4 aufnehmen und streamen
  2. Flappy Birds Family Amazon krallt sich die flatternden Vögel
  3. Let's Player "Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"

Sofia: Der fliegende Blick durch den Staub
Sofia
Der fliegende Blick durch den Staub
  1. Audio aus Video Gefilmte Topfpflanze verrät Gespräche
  2. Nahrungsmittel Trinken statt Essen
  3. Bioelektronik Pilze sind die besten Zellschnittstellen

Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

    •  / 
    Zum Artikel