Frankreichs Urheberrecht: Apple und US-Handelsminister sauer
Von Wissenschaftlern wird dagegen erneut Kritik am Einsatz von DRM-Systemen laut. So hat das als konservativ bekannte, private US-Forschungsinstitut CATO in dieser Woche eine Studie veröffentlicht, die DRM-Technologien als unbeholfen und ineffektiv kritisiert. "Sie machen rechtmäßigen Nutzern das Leben schwer, aber helfen wenig, um Urheberrechtsverletzer zu stoppen", schreibt der Informationswissenschaftler Timothy B. Lee. Das umstrittene US-Urheberrechtsgesetz DMCA (Digital Millennium Copyright Act) sei wettbewerbsfeindlich, indem es Rechteinhaber und Technologieunternehmen rechtlich dabei unterstützt, geschlossene System zu entwickeln und Konkurrenten daran hindert, kompatible System anzubieten.
Genau aus diesem Grund hatten Bürgerrechtler und Parlamentsabgeordnete in Frankreich dafür plädiert, einen Passus ins Gesetz aufzunehmen, nach dem Firmen wie Apple Informationen zur Verfügung stellen müssen, die es Konkurrenten ermöglichen, kompatible Systeme anzubieten. Andy Dornan, Kolumnist des US-Fachblatts Information Week, schreibt denn auch, dass "Apples Forderung nach einem staatlich garantierten Monopol zeigt, dass das Ziel von DRM ist, die Konkurrenz zu stoppen, nicht Urheberrechtsverletzungen". Frankreich versuche lediglich, eine Situation wie in den USA zu verhindern, "wo der von Lobbyisten geschriebene Digital Millennium Copyright Act dazu geführt hat, dass Kompatibilität illegal ist." [von Matthias Spielkamp]
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weil es in der Natur des Menschen liegt - und die läßt sich nur mit sehr großer...
Du kannst glücklich sein, wenn man später durch Labore Gehirnzellen klonen kann. Vlt...
...und apple immer unsymphatischer!
Das im golem-Artikel genannte "Recht der Autoren und verwandte Rechte in der...
Erst mal an alle ein riesiges Dankeschön für die Beiträge. Ich habe sie mit punkt und...
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