Französisches Gesetz gegen DRM und Tauschbörsen

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Apple-Sprecherin Natalie Kerris sagte, das Gesetz werde zu "staatlich unterstützter Piraterie" führen. "Wenn das durchgeht, werden legale Musikverkäufe genau in dem Moment abstürzen, in dem legale Alternativen bei den Kunden gegenüber Piraterie die Oberhand gewinnen", äußerte sich Kerris gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Allerdings sei es wahrscheinlich, dass Apple durch das neue Gesetz mehr iPods verkaufen werde. "Die iPod-Verkäufe werden steigen, wenn Nutzer ihre 'interoperable' Musik, die nicht angemessen geschützt werden kann, darauf überspielen", sagte Kerris und ergänzte: "Kostenlose Filme für iPods sind sicher nicht mehr weit."

Die französische Regierung begründet ihre Initiative damit, dass sie Firmen kein Quasi-Monopol beim Verkauf von Musik und anderen Inhalten gestatten will. Das ist ihrer Ansicht nach dann der Fall, wenn Firmen darüber bestimmen können, mit welchen Geräten und mit welcher Software Nutzer ihre legal erworbenen Musikstücke, Filme, eBooks und anderes nutzen dürfen.

"Diese Bestimmungen, von denen wir hoffen, dass sie von anderen Ländern übernommen werden, vor allem auch auf EU-Ebene, sollen verhindern, dass sich ein Monopol beim Angebot von Online-Kultur herausbildet", sagten die Parlamentsabgeordneten für die Regierungspartei UDP, Richard Cazenave und Bernard Carayon, in einer Stellungnahme. Die EU-Urheberrechtsrichtlinie verbietet es, so genannte wirksame technische Schutzmaßnahmen zu umgehen.

Durch das französische Gesetz werden auch neue Sanktionen eingeführt. So müssen Nutzer, die dabei erwischt werden, illegal Daten aus dem Internet zu laden, mit 38,- Euro Strafe rechnen; wenn sie auch Daten anbieten, sind es 150,- Euro. Wer Software programmiert oder Informationen darüber verbreitet, wie DRM-Systeme umgangen werden, muss mit bis zu 3.750,- Euro Geldstrafe rechnen, wer derartige Software öffentlich anbietet, mit einer Geldstrafe von bis zu 30.000,- Euro und sechs Monaten Haft.

Zugleich soll das Gesetz erlauben, Privatkopien von legal erworbenen Inhalten zu machen, wobei noch nicht darüber entschieden wurde, wie viele Kopien es sein dürfen. Die sehr umstrittene Regelung, mit der grundsätzlich Kopien von DVDs verboten werden sollten, wurde vorläufig auf Eis gelegt. Darüber soll später abgestimmt werden. [von Matthias Spielkamp]

 Französisches Gesetz gegen DRM und Tauschbörsen

stoar3 23. Mär 2006

man führe wieder etwas ein was bei der franz. revolution geholfen hat. korrupten säcken...

star7 23. Mär 2006

nett und unbrauchbar... du wandelst musik die schon keine 1A quali hat nochmal von...

ganz einfach: 23. Mär 2006

zB mit Nero, wird aber wohl mit den meisten Brenn-softwares gehn: Als Rekorder Image...

nuFFi 23. Mär 2006

vieleicht gibt´s ja virtuelle cd-brenner. müße ja theoretisch möglich sein.

auchschonspät 23. Mär 2006

CD-RWs sind nicht mehr so teuer. Wenn man Geld verdient, sind 10 Euro für ein Album...

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Filesharing News - P2P MP3 Games DSL VoIP / 22. Mär 2006

Frankreich: P2P verbieten, Kopien erlauben

problematik.net / 22. Mär 2006

man ist sich einig…



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