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Flickr: Wachstum durch Mundpropaganda

In wenigen Monaten zur erfolgreichsten Foto-Community überhaupt

Die Foto-Community "Flickr" ist noch keine zwei Jahre alt und hat bereits mehr als drei Millionen Nutzer. Gründerin Caterina Fake sprach mit der Netzeitung darüber, was den Reiz der Website ausmacht.

Im Jahr 2004 ging eine Website online, auf der Nutzer ihre privaten Fotos einstellen konnten. Eigentlich war "Flickr" zu diesem Zeitpunkt nichts Besonderes, ähnliche Angebote gab es im Internet schon. Doch innerhalb weniger Monate entwickelte sich die Website zu der erfolgreichsten Foto-Community überhaupt. Inzwischen gibt es knapp drei Millionen Nutzer, die dort Photos einstellen.

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Flickr war so erfolgreich, dass der Internetriese Yahoo auf das kleine kanadische Start-up aufmerksam wurde. Im vergangenen Jahr kaufte das Unternehmen schließlich die Foto-Community - obwohl mit "Yahoo Photos" eigentlich schon ein Fotodienst auf dem Yahoo-Portal existierte und Flickr gerade einmal ein paar Monate online war. Die elf Flickr-Entwickler zogen vom kanadischen Vancouver ins kalifornische Santa Clara und arbeiten nun bei Yahoo.

Caterina Fake
Caterina Fake

"Flickr war deshalb so erfolgreich, weil es so einfach ist, Fotos mit anderen zu teilen", sagte Co-Gründerin Caterina Fake der Netzeitung bei einem Gespräch im kalifornischen Santa Clara. "Ein wirklich essenzieller Bestandteil von Flickr ist das soziale Netzwerk."

Das Netzwerk entsteht dadurch, dass man jeweils Fotos mit Freunden teilen kann. Außerdem können Nutzer ihre Fotos bei Flickr mit Schlagwörtern versehen, so genannten Tags. So erhält man beispielsweise bei der Eingabe des englischen Begriffs "tree" mehr als 184.000 Fotos, die unter diesem Begriff abgelegt sind. Zwar sind Schlagwörter keine neue Erfindung, für Netzwerke wie Flickr aber essenziell. Mit ihrer Hilfe werden Fotosammlungen zusammengestellt, die anders nie entstünden.

Dabei gab es die Schlagwort-Funktion bei Flickr nicht von Beginn an. Erst durch Anfrage von Nutzern wurde es zwei Monate nach dem Start eingeführt. "Wir sind nach und nach gewachsen, das war immer wichtig für Flickr", sagt Caterina Fake. "Andernfalls hätten wir bestimmt irgendetwas falsch gemacht und wir wären niemals so groß geworden." Ein Beispiel dafür, wie falsch man liegen kann, ist ein Besuch der Flickr-Macher beim Softwarehersteller Adobe, erzählt Fake. Dort habe man ihnen gesagt, Schlagwörter seien etwas, was niemand verwenden wolle. Nur ein Prozent der Adobe-Kunden nutze Schlagwörter. "Die haben damals einfach nicht verstanden, dass Schlagwörter in einem sozialen Netzwerk etwas völlig anderes sind", sagt Fake.

Flickr: Wachstum durch Mundpropaganda 

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dave65 08. Dez 2006

hi, gibt auch mal wieder was neues: http://www.fotos.sc ist zwar noch nicht so gross...

alexc 13. Apr 2006

das schöne web2.0 lied, das alle singen wollen: erst du auch das letzte Blog gelesen...

digiadmin 03. Apr 2006

Mitteilung: für den Neuaufbau eines Internetportals für Hobby- und Porfiefotografen. Wir...

stew 21. Mär 2006

na das spricht doch wieder für augensound. ist wenigstens kostenlos

Klaus_F 21. Mär 2006

Stimmt. Dazu braucht's aber Bildverarbeitung und Scripte und die Fähigkeit, das zu...


Neubrandenburg-Blog / 21. Mär 2006

Fotos aus Neubrandenburg

TeKnology / 20. Mär 2006

Der Erfolg von flickr



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