Stairway to Heaven: Die E-Gitarre reist ins Digitalzeitalter

Gibson bringt E-Gitarre mit Ethernet-Anschluss

Der renommierte Gitarrenhersteller Gibson will im Jahr 2006 die erste Generation echter digitaler elektrischer Gitarren auf den Markt bringen - und versucht nun auch in Deutschland stärker darauf aufmerksam zu machen. Die 10/100-Mbps-Ethernet-Schnittstelle an der E-Gitarre soll die größte technische Revolution in der Geschichte der E-Gitarre seit Vorstellung der E-Gitarren-Pickups vor 70 Jahren darstellen.

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Gibsons 'Les Paul HD6X-Pro'
Gibsons 'Les Paul HD6X-Pro'
"Die Gibson Digital Gitarre verbindet die Technologie einer konventionellen E-Gitarre von 1930 mit dem digitalen Zeitalter. Daraus resultieren virtuell unbegrenzte Möglichkeiten für einen Musiker", verspricht der Hersteller. Dennoch soll es sich um eine authentische Gibson-Gitarre handeln, die weiterhin voll kompatibel mit existierendem Equipment ist.

Gibsons "HEX Pickups" erkennen für jede Saite vertikale und horizontale Bewegungen, womit Tonhöhe und Anschlagdynamik jeder Saite übermittelt werden. Diese Daten werden nun digital per Fast-Ethernet ausgegeben, ohne dass der Klang wie bei den analogen Mono- oder Stereo-Ausgängen der Gitarre verfälscht wird.

Digitale E-Gitarre mit Ethernet-Anschluss
Digitale E-Gitarre mit Ethernet-Anschluss
Das analoge Signal wird bei der als "Gibson Digital System" bezeichneten Technik in ein qualitativ hochwertiges digitales Signal innerhalb der Gitarre umgewandelt. Störfrequenzen, die vom Pickup aufgenommen und vom herkömmlichen Kabel weitergetragen werden, sind damit laut Hersteller komplett ausgeschlossen. Das gewohnte Brummen soll damit der Vergangenheit angehören.

"Ein Gitarrist hat nun bei einem über 100 Meter langen Kabel keinen Verlust der Audioqualität", so die Gitarrenkonstrukteure stolz. Dafür sorgt das von Gibson Labs entwickelte Ethernet-basierte System "MaGIC" ("Media-accelerated Global Information Carrier"). Störanfällige Kabel lassen sich damit durch ein einziges, weniger anfälliges Ethernet-Kabel ersetzen, wodurch auch der Anschluss einfacher wird.

Der "beste Teil" des Gibson Digital Systems sei aber die auf "string-by-string"-Zuordnung basierende Signalerzeugung, die eine ständige Qualität und Flexibilität garantiert. So sollen sich die Daten nicht nur auslesen lassen, sondern es gebe für jede einzelne Saite individuell auch eine "bis dato beispiellose Kontrolle" über Lautstärke, Stereobild und Equalizing.

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jofish 26. Feb 2006

ich habe genug live gespielt um das beurteilen zu können. und wer sagt eigentlich, dass...

Nico Ernst 25. Feb 2006

.. auch für RJ45-Buchsen! Wenn das Ding bühnentauglich sein soll, müssen da Strippen her...

Doomchild 24. Feb 2006

Ich auch. :)

Doomchild 24. Feb 2006

Naja, der Gedanke, den ich auch zuerst hatte, war, daß diese Technik zuerst wohl den...

Doomchild 24. Feb 2006

100% ACK! Und daß man´s vielleicht doch noch in Midi-Signale wandeln kann, weil´s eh...

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